Ein Wohnwagen als Konferenzraum

Warum also den auffällig drapierten Wohnwagen im Eingangsbereich, das obligatorische Kickerspiel vor der großen Dachterrasse, der Ruhebereich mit Waldoptik und das kleine Theater im Garagenstil? Das hat sicherlich nicht nur mit dem Konzept des Design Thinking zu tun, an dem sich der Campus orientiert. "Wir konkurrieren auf dem Feld mit SAP, Microsoft, Ebay und hier in Berlin natürlich mit jedem Startup um die Ecke", sagte Hahn.

In Tempelhof gebe es "eine Arbeitsumgebung, die eher Startup-like ist, und trotzdem habe ich den großen Bosch im Hintergrund". Startup-mäßig ist auch das Alter der Entwickler, das im Durchschnitt bei um die 30 Jahre liegen soll. Allerdings sind für das Projektmanagement auch erfahrene Mitarbeiter gefragt, um bei externen Projekten mit den Kunden auf Augenhöhe verhandeln zu können.

Viel Platz für die Entwickler

Mit seinem neuen Konzept steht Bosch in Berlin nicht alleine. Die großen Autohersteller sind mit Innovationshubs ebenfalls in der Hauptstadt vertreten und schicken beispielsweise Entwicklerteams für einige Zeit in ihre gemieteten Dachgeschosswohnungen, um sich von der anderen Umgebung inspirieren zu lassen. Laut Hahn gibt es auch bei Bosch "sehr viele Projekte, die hier arbeiten wollen".

  • Ein nostalgischer Wohnwagen ist der Blickfang im Atrium des IoT-Campus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Wohnwagen ist Teil des Living IoT-Labs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bis zu 350 Mitarbeiter sollen auf den 6.200 Quadratmetern arbeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der IoT-Campus ist der neue Hauptsitz der Bosch Software Innovations. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Arbeitsumgebung soll kreatives Arbeiten ermöglichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die dritte Etage verfügt über eine Küche, ein Kickerspiel und eine Dachterrasse mit Blick auf den Tempelhofer Hafen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Garagen-Atmosphäre mit Atrium wie bei einem Startup.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ausblick auf den Tempelhofer Hafen inklusive (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Wohnwagen ist Teil des Living IoT-Labs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Doch zu voll soll es auf dem IoT-Campus nicht werden. Maximal 350 Mitarbeiter sollen sich auf den 6.200 Quadratmetern breitmachen. Dann hätte jeder von ihnen immer noch durchschnittlich fast 18 Quadratmeter Arbeitsplatz zur Verfügung, wobei er die meiste Zeit sicherlich immer noch vor dem Rechner in den Großraumbüros verbringen dürfte. Denn Hahn stellt klar: "Wir sind nicht nur kreativ, sondern produzieren auch am Ende des Tages."

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 Schöne neue IoT-Welt mit holprigen Apps
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logged_in 18. Apr 2018

Wie soll denn so was mit einer WLAN-Glühbirne korrelieren? Oder mit einem...

SanderK 16. Apr 2018

Das der gesamte Arbeitsbereich ausgeleuchtet ist? Strom Gespart wird weil der andere...

FreiGeistler 16. Apr 2018

Mittlerweile kann man den durch diverse psychologische Faktoren entstehnden...

Umaru 15. Apr 2018

Erinnert mich an Isla Sorna und Anlage B.



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