Internet der Dinge: Dell, Microsoft und Vmware kooperieren für IoT-Angebot

Das Internet der Dinge ist ein wichtiger Markt - das sehen zumindest Dell, Vmware und Microsoft so. Die drei Unternehmen gehen eine Partnerschaft ein, um eine gemeinsame Edge-Computing-Plattform zu schaffen. Die Aufgaben sind dabei klar verteilt.

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Edge Computing ist ein wichtiger Teil von IoT.
Edge Computing ist ein wichtiger Teil von IoT. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Vmware, Microsoft und Dell gehen eine strategische Partnerschaft ein, um eine gemeinsame Plattform für das Internet der Dinge, speziell Edge Computing, zu schaffen. Das berichtet das IT-Magazin Zdnet, das auf der Unternehmensmesse Dell Technologies World vertreten ist. "Es ist ziemlich interessant, diesen Boom im Edge Computing zu sehen", sagt Dells CEO Michael Dell zur Partnerschaft. Das Unternehmen wird seine Edge Gateways als Hardwareplattform zur Verfügung stellen. Microsoft will darauf die Software Azure IoT Edge installieren, während VMware mit dem Pulse IoT Centre die zentrale Verwaltungssoftware anbietet.

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In der Präsentation fügen die Unternehmen hinzu: "Pulse wird dabei helfen, Microsofts Azure Iot Edge auf Edge-Systemen zu verteilen, so dass wir diese Daten sammeln, analysieren und darauf reagieren können". Ein solches System von drei Herstellern habe unter anderem den Vorteil, dass gesammelte Sensordaten und Informationen innerhalb des Netzwerkes verbleiben und nicht zuerst in die Cloud eines Drittanbieters gesendet werden müssen. Das spare Geld und sei zudem auch aus Datenschutzgründen sinnvoll. Allerdings sollten Kunden bewusst sein, dass Vmware und Microsoft ebenfalls Cloud-Ressourcen für ihre Software nutzen.

Azure Sphere und Edge Computing

Für Microsoft ist das die zweite Ankündigung in kurzer Folge, die sich mit dem Internet der Dinge beschäftigt. Zuvor hat das Unternehmen Azure Sphere vorgestellt, einen sehr kleinen Computer, der in Geräte eingebaut werden soll. Solche Chips könnten auch als Sensoren direkt an der Maschine angebaut werden, die dann wiederum mit Azure IoT auf einem Dell Edge Gateway kommunizieren. Dort werden die Daten konsolidiert und an einen zentralen Server gesendet, um analysiert zu werden. Diese Form von Edge Computing wird meist in der Industrie verwendet. Für den Privatgebrauch ist so ein System aber zu teuer und komplex.

Das gemeinsame Produkt, das noch keinen eigenen Namen trägt, soll ab der zweiten Hälfte 2018 für Kunden verfügbar sein.

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