Abo
  • IT-Karriere:

Internet der Dinge: BMW und Microsoft gründen den Club der Industriehersteller

Die Open Manufacturing Platform soll eine Community aus Herstellern werden, die ihre Anwendungen miteinander teilen. Sie basiert auf Microsofts Azure und integriert Open-Source-Komponenten. BMW ist dabei bereit, seine Erfahrungen im Bereich autonomer Fortbewegung zu teilen.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW und Microsoft kooperieren für eine Herstellerinitiative.
BMW und Microsoft kooperieren für eine Herstellerinitiative. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft und der Autobauer BMW kooperieren und wollen eine Herstellercommunity gründen. Auf der Industrieveranstaltung Hannover Messe 2019 kündigen sie ihre Open Manufacturing Platform (OMP) an, welche die Entwicklung von IoT-Anwendungen beschleunigen soll. Laut Microsofts Ankündigung sind Automobilhersteller und Fertigungsindustrie dazu eingeladen, dem Projekt beizutreten.

Stellenmarkt
  1. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  2. Athmer oHG, Arnsberg-Müschede

Die OMP fußt logischerweise auf Microsofts eigener Azure-Plattform - genau genommen der Azure Industrial IoT Cloud. Diese nutzt laut Hersteller teilweise quelloffene Komponenten und offene Industriestandards. Die Referenzarchitektur dafür stellt Microsoft anscheinend aber nur Mitgliedern der Organisation zur Verfügung. "Unser Engagement für den Aufbau einer offenen Community wird neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Fertigungsbereich eröffnen", sagt Scott Guthrie, Microsofts Bereichsleiter für Cloud und KI.

Ein gemeinschaftliches Geben und Nehmen

Während Microsoft die Infrastruktur stellt, will BMW durch Anwendungsbeispiele der Community beitragen. Das Unternehmen ist beispielsweise bereit, seine Fortschritte bei der autonomen Fortbewegung mit Mitgliedern zu teilen. Sicherlich ist es für das Unternehmen aber auch von Vorteil, wenn es das Gedankengut anderer Mitglieder für eigene Zwecke nutzen kann, was Forschungskosten in diesem Bereich einsparen kann. Die Standardisierung innerhalb der OMP sorgt zudem dafür, dass geteilte Anwendungen mit recht wenig Aufwand direkt in die eigene Produktion integriert werden können.

Für Microsoft ist die OMP hingegen eine gute Möglichkeit, weiteren Umsatz mit seiner Azure Industrial IoT Cloud zu generieren. Mitglieder müssen schließlich diese vorgegebene Plattform nutzen. Bis Ende 2019 wollen die zwei Unternehmen eine Gemeinschaft aus vier bis sechs Partnern und 15 Anwendungsfällen etablieren. Es wird sich zeigen, wie erfolgreich sie damit sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  2. 344,00€

Gunslinger Gary 03. Apr 2019

Kommerziell ist alles. Milliardenausgaben für Forschung mal eben gratis und "open...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

    •  /