Internet der Dinge: Asistenten wie Alexa und Siri droht EU-Regulierung

Die EU befürchtet Wettbewerbs- und Datenschutzprobleme beim Internet der Dinge. Das betrifft Sprachassistenten von Google, Amazon und Apple.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Sprachassistenten wie Google Assistant könnten schärfer reguliert werden.
Sprachassistenten wie Google Assistant könnten schärfer reguliert werden. (Bild: John Tekeridis/Pexels)

Unternehmen wie Apple, Amazon und Google droht wegen ihrer Geschäfte mit digitalen Sprachassistenten eine strengere Regulierung durch die EU. Wie die Europäische Kommission am Mittwoch mitteilte, lassen erste Ergebnisse einer Marktuntersuchung zum Internet der Dinge (IoT) darauf schließen, dass Anbieter von Programmen wie Siri oder Alexa ihre Marktmacht zum Nachteil der Konsumenten und anderer Wirtschaftsteilnehmer nutzen könnten.

Stellenmarkt
  1. System Engineer (m/w/d) im Bereich Linux
    DIEHL Informatik GmbH, Nürnberg
  2. Softwareentwickler Android, Navigation und Map (m/w/d)
    e.solutions GmbH, Erlangen
Detailsuche

So hätten Teilnehmer der Sektoruntersuchung die Ansicht vertreten, dass der umfassende Zugang zu Nutzerdaten den Unternehmen auch Vorteile auf anderen Märkten verschaffe. Zudem seien beispielsweise Bedenken hinsichtlich von Praktiken geäußert worden, mit denen die Möglichkeit eingeschränkt werde, auf ein und demselben Gerät unterschiedliche Sprachassistenten zu verwenden.

"In der Praxis bestimmen diese Unternehmen, wie unterschiedliche Geräte und Dienstleistungen miteinander kommunizieren und interagieren können", sagte die zuständige Vizepräsidentin Margrethe Vestager zur Marktmacht von Google, Amazon und Apple.

Der 123-seitige vorläufige Bericht (englisch, PDF) befasst sich neben Sprachassistenten noch mit Smart-Home-Geräten, tragbaren Geräten (Wearables), IoT-Geräten für Verbraucher sowie der Interaktion der Verbrauchergeräte mit entsprechenden Diensten.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals
    23.-24. September 2021, online
  2. Microsoft 365 Security Workshop
    9.-11. Juni 2021, Online
Weitere IT-Trainings

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört die Feststellung, dass universelle Sprachassistenten wie Alexa, Google Assistant und Siri eine immer wichtigere Rolle spielten, "da sie die Verbindung aller Elemente, einschließlich verschiedener Marken von intelligenten Geräten und Verbraucher-IoT-Diensten, in einer einzigen integrierten Umgebung ermöglichen".

Trotz der wachsenden Popularität von Sprachassistenten bleibe die "intelligente mobile Anwendung" die am häufigsten verwendete Benutzeroberfläche für den Zugriff auf Smart-Home- und Wearable-Geräte sowie IoT-Dienste für Verbraucher. Daher spielten Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS auch im Consumer-IoT-Bereich eine wichtige Rolle.

Der Abschlussbericht zu der Untersuchung soll laut EU-Kommission in der ersten Jahreshälfte 2022 veröffentlicht werden. Die gesammelten Informationen könnten zum Beispiel in die Beratungen über das geplante Gesetz über digitale Märkte einfließen oder aber auch für die Einleitung von Verfahren zur Durchsetzung des EU-Wettbewerbsrechts genutzt werden. Wenn Unternehmen gegen die Wettbewerbsvorschriften der EU verstoßen, riskieren sie Geldbußen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sea of Thieves
Rund zehn Stunden Abenteuer unter der Piratenflagge

Die solo spielbare Kampagne Sea of Thieves: A Pirate's Life schickt Freibeuter in den Fluch der Karibik mit Jack Sparrow und Davy Jones.
Von Peter Steinlechner

Sea of Thieves: Rund zehn Stunden Abenteuer unter der Piratenflagge
Artikel
  1. Bundesdruckerei: Pilotbetrieb für digitale Schulzeugnisse gestartet
    Bundesdruckerei
    Pilotbetrieb für digitale Schulzeugnisse gestartet

    Das digitale Schulzeugnis soll vieles einfacher und sicherer machen, zunächst gehen drei Bundesländer mit IT-Experten in die Erprobung.

  2. PC-Hardware: Grafikkarten werden günstiger und besser verfügbar
    PC-Hardware
    Grafikkarten werden günstiger und besser verfügbar

    Die Preise für Grafikkarten sind zuletzt gesunken, es gibt mehr Pixelbeschleuniger auf Lager. Das hat mehrere Gründe.

  3. Razer Blade 14 im Test: Der dreifach einzigartige Ryzen-Laptop
    Razer Blade 14 im Test
    Der dreifach einzigartige Ryzen-Laptop

    Kompakter und flotter: Das Razer Blade 14 soll die Stärken des Urmodells mit der Performance aktueller Hardware vereinen - mit Erfolg.
    Ein Test von Marc Sauter

Blaubeerchen 10. Jun 2021 / Themenstart

+1 So mal diese Überregulierung des hiesigen Marktes einer der Gründe dafür ist, warum es...

abufrejoval 10. Jun 2021 / Themenstart

Ich bin der Überzeugung, daß das Internet der Dinge ohne intelligente Assistenten bei...

Sportstudent 09. Jun 2021 / Themenstart

Diese "Asistenten" ;).

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Orange Week bei Cyberport mit bis zu -70% • MSI Optix G32CQ4DE 335,99€ • XXL-Sale bei Alternate • Creative SB Z 69,99€ • SanDisk microSDXC 400 GB 39€ • Battlefield 4 Premium PC Code 7,49€ • Prime-Filme leihen für je 0,99€ • GP Anniversary Sale - Teil 4: Indie & Arcade • Saturn Weekend Deals [Werbung]
    •  /