• IT-Karriere:
  • Services:

Internet: Bundesregierung will keine Hilfe bei Datenratenbetrug bieten

Die Bundesregierung hält Verspätungen von Flügen und Zügen für deutlich wichtiger, als Internet-Zugänge, die nicht die volle Datenrate liefern. Sie will den vielen Betroffenen nicht helfen und verweist auf das Recht zu klagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kupferkabel im G.fast-Labor von Intel
Kupferkabel im G.fast-Labor von Intel (Bild: Christoph von Schierstädt/Intel)

Die Bundesregierung will keinen pauschalen Anspruch auf Entschädigung einführen, wenn der Internetzugang nicht die versprochene Datenübertragungsrate erreicht. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner hervor, die Golem.de vorliegt.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

Darin heißt es: "Ein pauschalisierter Schadensersatz ist dem deutschen Rechtssystem fremd. Lediglich durch die europarechtlichen Vorgaben im Fluggastrecht und im Eisenbahnverkehrsrecht wurden pauschalisierte Entschädigungsleistungen im deutschen Rechtssystem eingeführt; die hierbei für die Reisenden eintretenden Nachteile sind jedoch deutlich größer als bei der abweichenden Bandbreite eines Telekommunikationszugangs. Dennoch können die Verbraucherinnen und Verbraucher tatsächlich entstandenen Schaden aus der nicht vertragsgemäßen Lieferung oder einer Schlechtleistung im Rahmen einer zivilrechtlichen Klage gegenüber dem jeweiligen Anbieter durchsetzen."

Messungen sind eindeutig

Laut Messungen der Bundesnetzagentur erreicht nur die Hälfte aller Nutzer mehr als 60 Prozent der versprochenen Datenrate. Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel nannte Rößner dies "Bandbreitenbetrug" und trat für einen pauschalen Schadensersatzanspruch ein.

Die Bundesnetzagentur hatte Ende März 2017 erstmals detaillierte Ergebnisse ihrer Breitbandmessung veröffentlicht. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 25. September 2015 bis zum 25. September 2016. Für stationäre Breitbandanschlüsse wurden laut Bundesnetzagentur 106.159 und für mobile Breitbandanschlüsse 53.651 valide Messungen berücksichtigt. Im Festnetz bekommen demnach nur vier bis rund 25 Prozent der Endkunden 100 Prozent der vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,90€
  2. 349,00€
  3. (u.a. Winkelschleifer GWS 7-125 für 35,99€, Akku Kreissäge GKS 18V-57 für 115,99€ )
  4. (aktuell u. a. Deepcool Castle 240EX Wasserkühlung für 109,90€, Asus VG248QZ LED-Monitor 169...

Ovaron 30. Aug 2017

Wer Text findet darf ihn behalten

suicicoo 29. Aug 2017

Hier gehört aber Porsche die Straße noch... und noch irgendwas passt nicht, ich find aber...

Palerider 29. Aug 2017

Die Bundesregierung will also den Betrügern nicht helfen - finde ich schon mal gut...

Gromran 29. Aug 2017

Jetzt wird es lächerlich.

teris 28. Aug 2017

Bandbreite ist gar nicht so sehr das Problem. Wenn Abends überall Netflix anspringt, dann...


Folgen Sie uns
       


Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On

Tolino zeigt mit Vision 5 HD und Epos 2 zwei neue Oberklasse-E-Book-Reader. Der Epos 2 kann durch ein besonders dünnes Display begeistern.

Tolino Vision 5 HD und Epos 2 im Hands On Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Sicherheitslücke Forscherin kann smarte Futterstationen von Xiaomi übernehmen
  2. Mi 9 Lite Xiaomi bringt Smartphone mit Dreifachkamera für 300 Euro
  3. Mi Smart Band 4 Xiaomis neues Fitness-Armband kostet 35 Euro

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.

  1. Microsoft Age of Empires 4 schickt Spieler ins Mittelalter

    •  /