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Monopoly Deluxe läuft unerträglich langsam.
Monopoly Deluxe läuft unerträglich langsam. (Bild: Golem.de)

Windows schuf einen Shareware-Boom

So verbreitete sich Shareware auf Disketten und später auf digitalen Datenträgern. PC-Magazine legten ihren Heften Shareware bei, in Elektronikgeschäften gab es regalweise Softwaresammlungen zu kaufen. Keiner musste befürchten, für die Verbreitung belangt zu werden, im Gegenteil: Shareware-Programmierer begrüßten das sogar. Allerdings war wohl nicht jedem, der eine solche Softwaresammlung erwarb, klar, dass er nur für den Datenträger bezahlte und nicht für das Recht auf die Nutzung der dort enthaltenen Software.

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  • Das Internet Archive hat Shareware und Freeware für Windows 3.1 gesammelt und ... (Screenshot: Golem.de)
  • ...  stellt sie zum Ausprobieren und Herunterladen auf seiner Webseite bereit. (Screenshot: Golem.de)
  • Darunter ist auch eine Demo, die Windows 95 vorstellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Sie zeigt nicht nur die Neuerungen des Betriebssystems, sondern ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... überprüft auch, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ...  ob der Rechner leistungsstark genug ist. Der Emulator ist es wohl. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Internet Archive hat viele Spiele gesammelt, darunter eine Mahjongg-Variante aus Microsofts Entertainment Pack. (Screenshot: Golem.de)
  • Beim Stöbern begibt man sich auf eine Zeitreise: Hier lassen sich die US-Präsidentschaftskandidaten von 1992 mit Torten bewerfen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Möglichkeit, mit Kreditkarte zu zahlen, war damals noch die Ausnahme. (Screenshot: Golem.de)
  • Manche Anwendungen erscheinen heute sinnlos. Mit Win4hier konnte man Unterordner für Anwendungsstarter erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Dafür musste man noch 10 US-Dollar irgendwie an die Privatadresse des Entwicklers schicken. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Entwickler bauten sogar Fotos in die Splashscreens ihrer Anwendungen ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbst Benchmarkprogramme laufen noch in dem Browser-Emulator, der sich zeigt, wenn ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... eine Anwendung beendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Browser wird dafür der Javascript-basierte Emulator Dosbox gestartet und dort eine abgespeckte ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Windows-3.1-Version installiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige Anwendungen laufen nur träge im Emulator. Sie lassen sich aber auch herunterladen und in einer eigenen Dosbox samt höherer Grafikauflösung installieren und nutzen. (Screenshot: Golem.de)
Das Internet Archive hat Shareware und Freeware für Windows 3.1 gesammelt und ... (Screenshot: Golem.de)

Deshalb ersannen die Shareware-Programmierer immer neue Wege, damit Kunden einen Betrag für ihre Software gaben. Crippleware schränkt die Nutzung der Software so lange ein, bis der Kunde die Nutzungsrechte erwarb. Nagware erinnert den Kunden in regelmäßigen Abständen daran, die Software zu kaufen. Es gibt Shareware mit zeitlich begrenzten Nutzungsrechten, die eigentlich Trialversion heißt.

Careware, Cardware und Beerware

Und es gab auch Entwickler, denen Geld nicht wichtig war oder die gar keines wollten: Freeware, inzwischen vom Trademark befreit, steht für tatsächlich kostenlose Software. Mindware überlässt es dem Nutzer, einen beliebigen Betrag zu zahlen. Die Einnahmen einer Careware gehen an gemeinnützige Organisationen. Außerdem gibt es Beerware, die eine Spende in Form des Getränks einforderte. Einige Programmierer wünschten sich auch eine Postkarte und nannten ihre Software Cardware. Die Hinweise der Entwickler tauchten oft nur in der Hilfe auf, samt persönlicher Adresse - zumindest in Prä-Internetzeiten. Vielen reichte die namentliche Anerkennung, einige nutzten ihre Software wohl auch als Referenz bei Bewerbungen.

Ohnehin war es damals schwierig, das gewünschte Geld zu den Programmierern zu bringen. Paypal gab es noch nicht und für Einzahlungen per Kreditkarte mussten die Entwickler bei den Kreditinstituten ein Händlerkonto einrichten. Oftmals baten die Shareware-Anbieter deshalb stattdessen um Checks oder Money Orders, eine US-Variante einer Zahlungsanweisung, die aus Deutschland etwa per Western Union überwiesen werden konnte.

 Kopieren als VertriebswegC++ und Pascal, aber kein Java 

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raskani 24. Feb 2016

Die Siedler 2 kam nach Win95 auf den Markt und konnte sowohl unter DOS auch als unter...

ws01 17. Feb 2016

Eine davon ist https://archive.org/details/win3_klotz211, eine Art Tetrisclone, den ich...

frostbitten king 17. Feb 2016

Haha, das hatten wir in der Schule auch damals gezockt. Paar jahre davor hatten mal ein...

zZz 17. Feb 2016

https://archive.org/details/malwaremuseum&tab=collection

Der Held vom... 16. Feb 2016

Wobei ich Eindruck habe, dass es die Shareware-Schmieden irgendwie gelassener gesehen...



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