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Internet 16: Preiserhöhung bei Tele Columbus auch bei neuen Verträgen

Auch neue Tele-Columbus-Verträge sind von Umstellungen betroffen. Entgegen früherer Aussagen werden nicht nur lange veraltete Internettarife mit geringen Übertragungsgeschwindigkeiten eingestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam von Tele Columbus
Cable Modem Termination System aus der Kopfstelle Potsdam von Tele Columbus (Bild: Tele Columbus)

Auch in diesem Jahr geschlossene Verträge bei Tele Columbus können von einer Umstellung und Preiserhöhung betroffen sein. Das hat das Unternehmen auf Anfrage bestätigt. Ein Kunde wandte sich als Betroffener an Golem.de, nachdem das Unternehmen zuvor erklärt hatte, dass nur "alte, seit langem nicht mehr buchbare Internettarife mit geringen Übertragungsgeschwindigkeiten" eingestellt würden.

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Der Nutzer berichtete, erst Mitte März dieses Jahres einen Internet-16-Vertrag ohne Telefonie für 17,99 Euro bei Tele Columbus gebucht zu haben. Am 27. Juni 2015 traf ein Schreiben zu einer Preiserhöhung ein. Darin hieß es: "Im April haben wir unser Produktangebot angepasst. Seitdem ist ihr Tarif Internet 16 nicht mehr verfügbar." Der neue Tarif "2er Kombi 16" kostet 19,99 Euro im Monat.

Telefonie kam dazu

Dieser Tarif bietet zusätzlich zu dem 16-MBit/s-Internetzugang einen Telefonanschluss. "Ich habe aber extra den Vertrag ohne Telefon abgeschlossen, da ich einen IP-Telefonanschluss von Sipgate nutze. Auf Nachfrage bei Tele Columbus bietet man mir lediglich eine Umstellung des Vertrages auf Internet 16+Telefon mit einem Rabatt von 2 Euro für zwölf Monate", erklärte der Kunde.

Unternehmenssprecher Hannes Lindhuber sagte Golem.de, der neue sei der "günstigste verfügbare" Tarif. Das Unternehmen sei davon überzeugt, dem Kunden das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Marktsegment zu bieten. "Im vorliegenden Fall erfolgte der Vertragsabschluss des Kunden relativ zeitnah vor der Tarifumstellung. Die Irritation des Kunden ist daher sicherlich nachvollziehbar. Da selbstverständlich jede Tarifumstellung zu einem bestimmten Stichtag eingeführt werden muss, lässt sich ein solcher Fall aber bedauerlicherweise nicht vermeiden", betonte Lindhuber.

Die Verbraucherzentrale Sachsen rät Betroffenen, die Tarifanpassung nicht hinzunehmen. In einem Schreiben an den Anbieter sollten sie auf die Unwirksamkeit der Änderung hinweisen und weiterhin nur den alten Preis zahlen. Eine bestehende Einzugsermächtigung sollte widerrufen oder es sollte dem Netzbetreiber ausdrücklich mitgeteilt werden, dass diese nur in Höhe des alten Preises besteht. Alternativ können Kunden die Tarifänderung zum Anlass einer Kündigung nehmen.



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HansWi 05. Sep 2015

Als Betroffener möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen, Tele Columbus bei der Wahl zum...

Youssarian 02. Jul 2015

Ja, das stimmt wohl. Aber ich würde Wert darauf legen, dass ich derjenige bin, der...

Youssarian 30. Jun 2015

[...] Gut, das ist überzeugend. Dann schaue Dir einmal golem.de/2506/114950 an: Da...

Anonymouse 30. Jun 2015

Ich finde es immer erstaunlich, wie einfach Unternehmen offensichtlich die Verträge zu...

GaliMali 29. Jun 2015

Das kann den meisten aber auch nur recht sein. Weg vom Kabel. Weg vom NAT-Internet ;-)


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