Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook gehört zu jenen drei Drittanbietern, die auf mehr als zehn Prozent aller Webseiten präsent sind, so die Studie.
Facebook gehört zu jenen drei Drittanbietern, die auf mehr als zehn Prozent aller Webseiten präsent sind, so die Studie. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Kampf dem Super-Cookie

Doch das bloße Sortieren nach Häufigkeit hat einen offensichtlichen Nachteil. Tauchen Dienste bei wenigen, aber wichtigen Webseiten auf, beim Gros des Rests aber nicht, fallen sie durchs Raster. Das Ergebnis wird so verzerrt. Die Forscher untersuchten deshalb auch die "Prominenz" - also wie wichtig die Seiten sind, auf denen die Tracker laufen. Dienste wie das Rubicon Project spezialisieren sich auf das Verkaufen von Anzeigen in Millisekunden und sind auf den Top-Seiten verbreitet. Wegen dieser "Prominenz" schiebt der Dienst sich in die Top 20.

Anzeige

Ebenfalls untersucht haben die Forscher, auf welchen Webseiten die meisten Tracking-Dienste zu finden sind. Der Webdienst Alexa führt nicht nur die reichweitenstärksten Seiten, sondern klassifiziert das Ranking auch nach Kategorien wie Gesundheit oder Sport. Ergebnis der Forscher: Nachrichtenseiten setzen die meisten Tracking-Dienste ein.

"Da viele dieser Seiten Inhalte kostenlos anbieten, und ihnen eine externe Finanzierungsquelle fehlt, sind sie gezwungen, Seitenaufrufe mit deutlich mehr Werbung zu finanzieren", schreiben die Forscher. Manche Webseiten wie Bild oder Wired sind dazu übergegangen, Nutzern den Zugriff auf Inhalte zu verwehren solange ihr Adblocker eingeschaltet ist.

Forscher wünschen sich mehr Druck auf Tracking-Branche

Die Forscher haben das technische Rückgrat, mit der die Studie durchgeführt wurde, der Öffentlichkeit verfügbar gemacht. Die Daten sollen laufend aktualisiert werden. Der Dienst heißt OpenWPM und ist quelloffen, also auch von Dritten überprüf- und einsetzbar. Das soll dazu dienen, Druck auf die Drittanbieter aufzubauen.

Denn ein zentrales Ergebnis der Studie ist aus Autorensicht positiv und hängt mit der relativ niedrigen Anzahl von insgesamt weit verbreiteten 123 Diensten zusammen: "Wir können davon ausgehen, dass es sich um Einheiten handelt, die groß genug sind, dass deren Verhalten durch öffentlichen Druck oder juristische Aktionen reguliert werden kann." Das heißt: Die Forscher gehen davon aus, dass die Firmen groß genug sind, dass Behörden und Öffentlichkeit sehr genau wissen, wen sie besonders genau beobachten müssen.

Ein Beispiel für das, was möglich ist, ist der Fall Verizon. Der Telefonanbieter setzte auf Smartphones einen so genannten "Super-Cookie" ein. Cookies ersparen Nutzern zum Beispiel das Eingeben von Passwörtern, um sich in sozialen Netzwerken anzumelden. Die Nutzer wussten über diesen Cookie nicht Bescheid, sie konnten ihn auch nicht löschen, was absolut unüblich ist. Erst auf öffentlichen Druck hin machte Verizon den Einsatz des Cookies verbraucherfreundlicher. Das Unternehmen zahlte eine - symbolische - Strafe in Höhe von 1,35 Millionen Dollar. Wichtiger ist: Nutzer müssen nun zustimmen, bevor ihre Daten erhoben werden.

 Internet: 123 Dienste dominieren das Online-Tracking

eye home zur Startseite
Bouncy 20. Mai 2016

Zumindest deutsche Anbieter kannst du anschreiben und diese Daten alle verlangen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Ratbacher GmbH, Görlitz
  3. Isar Kliniken GmbH, München
  4. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starcraft Remastered: "Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
Starcraft Remastered
"Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
  1. Blizzard Der Name Battle.net bleibt
  2. Blizzard Overwatch bekommt Deathmatches
  3. E-Sport Blizzard nutzt Gamescom für europäische WoW-Finalspiele

Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

  1. Re: Es gibt einen grundsätzlichen Denkfehler bei...

    superdachs | 15:11

  2. Viele Hersteller würden sich freuen,

    ibecf | 15:08

  3. Re: Ach Bioware....

    Cok3.Zer0 | 15:07

  4. Re: 10-50MW

    anybody | 15:07

  5. Re: Finde ich gut

    Érdna Ldierk | 15:04


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel