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Internes Memo: Apple lässt Angestellte wegen Geheimnisverrats verhaften

Wer Apple-Geheimnisse verrät, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese Botschaft durchzieht ein internes Rundschreiben an alle Apple-Mitarbeiter. Der iPhone-Hersteller warnt davor, Firmengeheimnisse preiszugeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple geht hart gegen Geheimnisverrat vor.
Apple geht hart gegen Geheimnisverrat vor. (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Die Botschaft ist deutlich: Wer erwischt wird, muss mit harten Sanktionen rechnen. Nach eigenen Angaben hat Apple im vergangenen Jahr insgesamt 29 Mitarbeiter entlassen, weil diese Firmengeheimisse verraten haben sollen. Zwölf ehemalige Mitarbeiter seien sogar verhaftet worden, berichtet Bloomberg, denen ein entsprechender interner Apple-Vermerk vorliegt. Apple will seine Angestellten mit einem Rundschreiben dazu anhalten, keine Firmengeheimnisse preiszugeben.

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Das Unternehmen begründet das harte Vorgehen gegen Geheimnisverrat damit, dass dadurch erheblicher Schaden angerichtet werde. Die Produkte, die sich noch im Verkauf befänden, würden sich weniger gut verkaufen, wenn die Kunden bereits auf ein neues Produkt warteten. Außerdem würden vorab durchgesickerte Informationen zu schlechteren Verkaufszahlen führen, wenn diese dann auf den Markt kommen. Ferner würde die Konkurrenz vorab erfahren, was Apple vorhabe und könne damit schneller darauf reagieren.

Apple reagiert hart auf Geheimnisverrat

"Diese Personen verlieren nicht nur ihren Job, sie werden es auch extrem schwer haben, einen neuen Job woanders zu finden", schreibt die Unternehmensleitung. "Personen, die Geheimnisse verraten, werden erwischt und sie werden schneller erwischt als jemals zuvor."

In dem Rundschreiben nennt Apple Vorfälle aus der Vergangenheit. Demnach wurde im März 2018 ein Software-Entwickler entlassen, weil er Details zur Planung im Software-Bereich weitergegeben hatte. Zudem ermittelte Apple den Angestellten, der im vergangenen Jahr die fertige Verion von iOS 11 vorab veröffentlichte. Aus diesen Daten konnten viele Details des damals noch nicht offiziell vorgestellten iPhone X entnommen werden.

Im Juni 2017 wurde bekannt, wie Apple Verräter in den eigenen Reihen ausfindig machen will. Ein Sicherheitsteam kontrolliert demnach die Mitarbeiter bei Auftragsfertigern, damit keine Teile aus den Werken geschmuggelt werden. In dem Team sitzen auch frühere Mitglieder von Geheimdiensten, Strafverfolgungsbehörden und des Militärs. Das Sicherheitsteam soll nicht nur das Herausschmuggeln von Bauteilen oder anderen Informationen verhindern, sondern auch die Quelle solcher Informationen aufspüren.



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plutoniumsulfat 17. Apr 2018

Genau und einmal vor und nach der Arbeit bitte komplett ausziehen, Röntgen inklusive...

throgh 17. Apr 2018

Also viele Unterschiede zu Microsoft beispielsweise kann ich da nicht feststellen. Eher...

kendon 16. Apr 2018

Naja, wenn das aus ihrer Sicht das grosse Geheimnis ist, und diese Information als...

chefin 16. Apr 2018

faktisch richtig, aber definitionsmässig falsch. Firmengeheimnisse verraten ist ein...

JarJarThomas 16. Apr 2018

ist das ein normales Verhalten. Da ist nichts ungewöhnliches Dran. NDA's und...


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