• IT-Karriere:
  • Services:

Interne Dokumente: Neuer Sony-Sensor könnte Kameras kraftvoller machen

Interne Dokumente von Sony beschreiben einen Bildsensor, der Licht mit einer neuen Technologie einfängt. Sollte es der Sensor in den Massenmarkt schaffen, könnte das die Kamerabranche verändern.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Der Sony-Sensor ermöglicht eine höhere Bildfrequenz und bessere Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen (Symbolbild).
Der Sony-Sensor ermöglicht eine höhere Bildfrequenz und bessere Qualität bei schlechten Lichtverhältnissen (Symbolbild). (Bild: Getty Images)

Ein neuer Bildsensor von Sony könnte Kameras für den Massenmarkt deutlich leistungsfähiger machen. Dokumente, die am Donnerstag im Netz auftauchten, beschreiben einen Sensor, der Licht mit einer neuen Technologie einfängt.

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Thüringen
  2. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Lüdenscheid

Wie die Seite Reframe berichtet, basiert der Sensor auf der Active Pixel Color Sampling (APCS)-Technologie. Den Angaben zufolge ist der Sensor zwischen 2,5 und 3,8 Zentimeter groß und ermöglicht eine Auflösung von 4,85 Megapixel. Anders als gängige Sensoren benötigt die Sony-Entwicklung keine drei verschiedenen Schichten, um Rot-, Grün- und Blautöne aufzunehmen. Stattdessen werden alle drei Farben in einem Pixel gesammelt. Möglich macht das ein elektronischer Filter, der über den Sensor wandert.

16.000 Bilder pro Sekunde im DCI-Standard

Dadurch ist unter anderem eine geringere Datengröße möglich. Bilder können so schneller verarbeitet werden, gleichzeitig kann eine höhere Bildfrequenz erreicht werden. Laut den aufgetauchten Dokumenten soll der Sensor bei einer Auflösung von 2.048 x 1.556 Pixeln eine Bildfrequenz von 16.000 Bildern pro Sekunde ermöglichen. Zudem sind die einzelnen Pixel größer und ermöglichen so eine bessere Qualität bei schlechteren Lichtverhältnissen. Bei schnellen Bewegungen kommt es wegen der Möglichkeit eines Global-Shutters nicht mehr zu Verzerrungen.

Branchenkenner vermuten, dass Sonys Sensor in künftigen Xperia-Smartphones oder Kompaktkameras der Luxusklasse eingesetzt werden könnte. Auch andere Hersteller setzen auf Sony-Sensoren und könnten ihre Kameras künftig mit dem Sensor ausstatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. 9,49€
  3. Gratis
  4. (u. a. Borderlands: The Handsome Collection für 19,80€, XCOM 2 für 12,50€, Mafia: Definitive...

Der Spatz 14. Nov 2014

War es Ariel oder Persil oder eines der anderen? - Jedenfalls errinnere ich mich an eine...

Ovaron 14. Nov 2014

Wenn die Information im Nachbarthread stimmt und die drei Farben nacheinander erfaßt...

Eheran 14. Nov 2014

Steht doch da. Durch einen aktiven Eingriff wird abwechselnd R/G/B gemessen, nicht alle...

SoniX 14. Nov 2014

Richtig. Masse bringt Klicks; Klicks bringen Geld. Um nichts anderes gehts hier.

wernersbacher 14. Nov 2014

Ich habe mich noch nicht weiter mit dem neuem Sensortyp beschäftigt, wenn dieser aber...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /