Interne Dokumente: Neuer Sony-Sensor könnte Kameras kraftvoller machen

Ein neuer Bildsensor von Sony könnte Kameras für den Massenmarkt deutlich leistungsfähiger machen. Dokumente, die am Donnerstag im Netz auftauchten, beschreiben einen Sensor, der Licht mit einer neuen Technologie einfängt.
Wie die Seite Reframe(öffnet im neuen Fenster) berichtet, basiert der Sensor auf der Active Pixel Color Sampling (APCS)-Technologie. Den Angaben zufolge ist der Sensor zwischen 2,5 und 3,8 Zentimeter groß und ermöglicht eine Auflösung von 4,85 Megapixel. Anders als gängige Sensoren benötigt die Sony-Entwicklung keine drei verschiedenen Schichten, um Rot-, Grün- und Blautöne aufzunehmen. Stattdessen werden alle drei Farben in einem Pixel gesammelt. Möglich macht das ein elektronischer Filter, der über den Sensor wandert.
16.000 Bilder pro Sekunde im DCI-Standard
Dadurch ist unter anderem eine geringere Datengröße möglich. Bilder können so schneller verarbeitet werden, gleichzeitig kann eine höhere Bildfrequenz erreicht werden. Laut den aufgetauchten Dokumenten soll der Sensor bei einer Auflösung von 2.048 x 1.556 Pixeln eine Bildfrequenz von 16.000 Bildern pro Sekunde ermöglichen. Zudem sind die einzelnen Pixel größer und ermöglichen so eine bessere Qualität bei schlechteren Lichtverhältnissen. Bei schnellen Bewegungen kommt es wegen der Möglichkeit eines Global-Shutters nicht mehr zu Verzerrungen.
Branchenkenner vermuten, dass Sonys Sensor in künftigen Xperia -Smartphones oder Kompaktkameras der Luxusklasse eingesetzt werden könnte. Auch andere Hersteller setzen auf Sony-Sensoren und könnten ihre Kameras künftig mit dem Sensor ausstatten.