Internationale Energieagentur: Rasanter Zubau bei erneuerbaren Energien

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2020 45 Prozent mehr neue Solar- und Windkraftanlagen gebaut.

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Trotz Coronakrise: Wind- und Solarenergie erlebten im vergangenen Jahr einen Boom.
Trotz Coronakrise: Wind- und Solarenergie erlebten im vergangenen Jahr einen Boom. (Bild: Hanno Böck)

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat neue Zahlen und Prognosen über den Zubau an erneuerbaren Energien veröffentlicht. Demnach war 2020 ein Rekordjahr, was den Neubau von Wind- und Solarenergie angeht. Die Energieagentur musste ihre Prognosen deutlich nach oben korrigieren.

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280 Gigawatt an Kapazität für grünen Strom wurden im letzten Jahr weltweit neu gebaut. Das sind etwa 45 Prozent mehr als 2019. Nicht nur der Ausbau selbst erreicht damit einen Rekordwert, auch gab es noch nie eine solche Steigerung innerhalb eines Jahres. Am wichtigsten für die neuen Rekordwerte war die Entwicklung in China. Das Land war für etwa die Hälfte der neuen grünen Stromerzeugungskapazitäten 2020 verantwortlich.

Für den starken Zubau mitverantwortlich war, dass in den USA, in Vietnam und in China Förderprogramme für erneuerbare Energien ausliefen. Das sorgte für einen starken Zubau gegen Jahresende. Obwohl es sich hier um eine Sondersituation handelte, rechnet die Internationale Energieagentur damit, dass die Ausbauraten auch in den kommenden Jahren ähnlich hoch ausfallen werden.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)

IEA unterschätzte die erneuerbaren Energien häufig

Der Internationalen Energieagentur wurde in der Vergangenheit vorgeworfen, die Potenziale der erneuerbaren Energien drastisch zu unterschätzen. Bekannt ist etwa eine Grafik des niederländischen Energieforschers Auke Hoekstra, in der dieser die vergangenen Prognosen der Energieagentur zur Solarenergie, die ein sehr moderates Wachstum oder sogar ein Schrumpfen annahmen, mit dem rasanten realen Wachstum verglich.

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