Zum Hauptinhalt Zur Navigation

International E-Sport Federation: Alibaba steckt 150 Millionen US-Dollar in E-Sport

Teilnahme an den Olympischen Spielen, spezielle Stadien und neue Turniere: Der chinesische Handelskonzern Alibaba investiert mehr als 150 Millionen US-Dollar in den E-Sport.
/ Peter Steinlechner
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
IESF und Alisports bei der Vertragsunterzeichnung in Shanghai (Bild: International E-Sport Federation)
IESF und Alisports bei der Vertragsunterzeichnung in Shanghai Bild: International E-Sport Federation

Über seine Tochterfirma Alisports will der chinesische Handelskonzern Alibaba über 150 Millionen US-Dollar für E-Sport bereitstellen. Das Geld bekommt die International E-Sport Federation(öffnet im neuen Fenster) (IESF). Das ist ein in der Öffentlichkeit wenig bekannter Verband, der aus den E-Sport-Verbänden von 43 Ländern besteht. Deutschland war zwar ein Mitgründer, aber derzeit nicht Mitglied.

Der IESF arbeitet mit dem Geld bereits jetzt an einem Konzept, das beim Internationalen Olympischen Komitee eingereicht werden soll, um die Teilnahme von E-Sport bei den Olympischen Spielen zu erreichen. Außerdem soll es eine neue, internationale Turnierserie auf Basis der World Electronic Sports Games(öffnet im neuen Fenster) (WESG) geben, bei der sowohl Amateure als auch Pro-Gamer teilnehmen können. Es soll über 5,5 Millionen US-Dollar an Preisgeldern geben - was in der Branche zwar viel, aber keine Spitzensumme ist.

Das dritte geplante Großprojekt ist der Bau von speziellen E-Sports-Stadien in China. Die beiden Partner hoffen, E-Sports dadurch zu einem Teil des normalen Lebens zu machen, schreiben sie in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) . Trotz der hohen Summen: Wie ernst das Ganze zu nehmen ist, lässt sich derzeit nicht wirklich abschätzen.


Relevante Themen