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Interieur vorgestellt: VW ID.Polo mit mehr Tasten und großem Fahrerdisplay

Beim neuen ID.Polo reagiert VW auf die Kritik am Bedienkonzept der ID-Modelle . Das große Fahrerdisplay ermöglicht einen Retrolook im Golf-Stil.
/ Friedhelm Greis
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So soll der Innenraum des VW ID.Polo aussehen. (Bild: VW)
So soll der Innenraum des VW ID.Polo aussehen. Bild: VW
Inhalt
  1. Interieur vorgestellt: VW ID.Polo mit mehr Tasten und großem Fahrerdisplay
  2. Recycelte Materialien im Innenraum

Mit dem vollelektrischen ID.Polo setzt VW wieder verstärkt auf Tasten und Schalter im Innenraum. Der Autohersteller hat am 3. Januar 2026 Details zur Innenausstattung des Kleinwagens veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , der in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Im Gegensatz zu den bisherigen Modellen der ID-Familie verfügt der ID.Polo unter dem Zentraldisplay über haptische Schalter zur Steuerung der Klimafunktionen.

Darüber hinaus verzichtet VW bei dem Kleinwagen auf die Umschaltfunktion für die elektrischen Fensterheber. In der Fahrertür gibt es somit vier verschiedene Tasten für jedes Fenster. Ebenfalls verzichtet VW im ID.Polo auf kapazitive Bedienelemente auf den beiden Bedienfeldern des Lenkrads.

VW reagiert damit auf die Kritik der Kunden am bisherigen Bedienkonzept. So störten sich viele Nutzer bei den ersten ID-Modellen daran, dass die Touchslider für die Klimasteuerung nicht beleuchtet waren. Das hat VW zwar inzwischen geändert, aber möglicherweise zeigte die Rückmeldung der Kunden, dass sich haptische Elemente besser bedienen lassen.

Besitzer des VW ID.4 in den USA führten Unfälle auf die kapazitiven Schalter am Lenkrad der E-Autos zurück . Markenchef Thomas Schäfer hatte den Verzicht auf die kapazitiven Steuerungselemente bereits im Oktober 2022 angekündigt , allerdings ohne Angabe eines Zeitpunktes.

Fast doppelt so großes Fahrerdisplay

Weitere Änderungen gibt es bei den beiden Bildschirmen. So hat das neue Fahrerdisplay eine Diagonale von 10,25 Zoll. Das ist fast doppelt so viel wie beim aktuellen ID.3 mit 5,3 Zoll. Der berührungsempfindliche Zentralbildschirm ist mit einer Diagonale von 13 Zoll ebenfalls größer als beim ID.3. Laut VW macht es ein großes Fahrerdisplay möglich, die Anzeige im Retrolook darzustellen. So lassen sich über eine Lenkradtaste die analogen Rundinstrumente der ersten Golf-Generation aktivieren.

Das Zentraldisplay ist der Mitteilung zufolge so positioniert, dass es für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen gut zu erreichen ist. Das gilt auch für den neuen Drehregler zur Steuerung der Audiofunktionen. Dieser befindet sich in der Mittelkonsole zwischen der Handyablage und den Getränkehaltern. Über den Regler lässt sich nicht nur die Lautstärke regeln, sondern es können auch Lieder und Sender per Track-Funktion geändert werden. Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob der ID.Polo über eine induktive Lademöglichkeit für Smartphones verfügt.

Die Lichtleiste ID.Light im unteren Bereich der Windschutzscheibe erstreckt sich demnach nicht nur über die komplette Breite der Instrumententafel, sondern bis in die Vordertüren hinein. Aus dem neuen T-Roc seien indes die Türöffner übernommen worden. Diese seien "ergonomisch optimal greifbar" .


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