Was viel Speicher wirklich bringt

Da bei Standard-Benchmarks kaum sichtbar ist, welche Vorteile ein Sechskerner mit viel Speicher bringt, haben wir das Panoramaprogramm PTGui näher untersucht. Für dieses Tool, das aus Dutzenden Fotos Gigapixel-Panoramen zusammensetzt, gibt es auch einen Satz aus 337 Testdateien. Wenn diese bearbeitet werden, belegt das Programm zeitweise über 18 GByte Hauptspeicher. Das ist zu beobachten, wenn man auf einem System mit mehr als dieser Speichermenge das Programm so einstellt, dass es 90 Prozent des RAMs belegen darf - sonst ist PTGui viel konservativer und arbeitet mit temporären Dateien.

  • Zwei Sechskerner und ein Quad-Core bilden die neue Serie. (Folie: Intel)
  • Einige der Haswell-Funktionen zum Übertakten beherrscht auch Ivy Bridge-E. (Folie: Intel)
  • Die Zahl der gut in Threads aufgeteilten Anwendungen steigt. (Folie: Intel)
  • Intels Flüssigkühlung der zweiten Generation (Folie: Intel)
  • Das neue XTU-Tool unterstützt auch HWBot (Folie: Intel)
  • XMP-Speicher machen vieles einfacher, wenn man nicht von Hand tunen will. (Folie: Intel)
  • Der X79-Chipsatz mit vier Speicherkanälen und 40 PCIe-Lanes (Folie: Intel)
  • Ganz oben steht nun Mediengestaltung. (Folie: Intel)
  • Die Neuerungen im Überblick (Folie: Intel)
  • Das neue Die mit sechs aktiven Kernen (Folie: Intel)
  • Auch Intel sagt: minimaler Zuwachs bei der Leistung, ... (Folie: Intel)
  • ... aber viel schneller als Quad-Cores (Folie: Intel)
  • Für den Test des Core i7-4960X verwenden wir das sparsame MSI X79A-GD65 (8D). (Bild: MSI)
  • Selbst mit Cinebench nur 7 Prozent schneller (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • So viel kann ein Die-Shrink plus Architekturwechsel bringen. (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • Windows enthüllt die enge Verwandtschaft zu den Xeons. (Folie: Intel)
  • PTGui belegt im Test über 18 GByte Speicher... (Folie: Intel)
  • ...und lastet trotz vieler SSD-Zugriffe die Kerne gut aus, ... (Folie: Intel)
  • ...aber erzeugt mit weniger Speicher (hier: 8 GByte) große Temp-Dateien. (Folie: Intel)
Windows enthüllt die enge Verwandtschaft zu den Xeons. (Folie: Intel)
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Selbst auf einer SSD bremst das deutlich. Mit 56 GByte ist der Core i7-4960X nach 2:38 Minuten fertig. Reduziert man den Speicher auf 16 GByte, also knapp unter die benötigte Menge, sind es 4:57 Minuten. Da PTGui das RAM dann fast komplett belegt, bleibt für den Windows-Cache für den Massenspeicher kaum etwas übrig, alle Schreib- und Leseanforderungen müssen sofort erledigt werden. Mit nur 8 GByte ist auf das Panorama schon 6:58 Minuten zu warten, weitere Experimente mit noch weniger Speicher haben wir uns erspart. Schon mit 8 GByte erzeugte das Programm Temp-Dateien mit über 17 GByte.

Damit sind 32 GByte für solche Panorama-Tools eigentlich Pflicht, mit noch mehr Speicher kann man sich auch an höhere Auflösungen wagen. Allerdings: 32 GByte unterstützen auch die Quad-Cores, mit den praktikablen Bestückungen von 48, 56 oder 64 GByte lässt das Programm aber immer noch genügend RAM übrig, damit andere Anwendungen vorher nicht beendet werden müssen. Bei Spielen ist viel Speicher höchstens noch als Cache für aufwendige Levels, die häufig neu geladen werden, nützlich - sie sind sehr selten als 64-Bit-Anwendung kompiliert und können so höchstens etwas mehr als 3,5 GByte belegen.

Obwohl die für Vollbestückung mit 64 GByte nötigen 8-GByte-Module gegenüber dem Stand von vor zwei Jahren deutlich billiger geworden sind, ist viel Speicher immer noch nicht besonders günstig - die RAM-Preise haben in den vergangenen Monaten wieder deutlich angezogen. Passende Octo-Kits von Markenherstellern mit acht DIMMs sind kaum unter 450 Euro zu haben, vier der Module mit dann 32 GByte sind für die Hälfte zu haben.

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Auch andere Kosten sollte man beim Gedanken an sechs Kerne und zwölf Threads einkalkulieren: Gut ausgestattete Mainboards kosten über 200 Euro, und auch ein Kühler liegt den offiziell nur als Boxed-Versionen erhältlichen Core-i-4900 nicht bei. Intel bietet für rund 80 Euro selbst eine Komplett-Wasserkühlung an, wie schon beim Sandy Bridge-E. Sie stammt von Asetek, vergleichbare Modelle von Corsair oder Cooler Master sind etwas günstiger.

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