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Das Muster des Core i7-4960X.
Das Muster des Core i7-4960X. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Marktstart am 10. September 2013

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Wie inzwischen bei High-End-Komponeten üblich, hat der Kunde vor dem tiefen Griff in die Brieftasche noch etwas Bedenkzeit: Intel kündigt die drei Vertreter der Serie Core-i-4900 jetzt an, verkauft werden sollen sie aber erst ab dem 10. September 2013. Das ist genug Zeit, um sich über die drei Modelle zu informieren und zu prüfen, ob ein bestehendes X79-System aufgerüstet werden soll, oder sich die Plattform überhaupt lohnt.

Dabei geht es um mehr als nur 50 Prozent mehr Kerne als bei den etablierten Quad-Cores, was schon das kleinste Modell zeigt, der Core i7-4820K. Der hat nämlich nur vier Kerne und auf den ersten Blick nur durch den L3-Cache von 10 MByte Vorteile gegenüber den aktuellen Haswell-CPUs.

Aber auch dieser kleine Ivy Bridge-E kann die beiden wesentlichen Unterschiede der X79-Plattform nutzen: mehr Speicher und mehr Verbindungen für Steckkarten. In Zahlen sind das bis zu 64 GByte DDR3-Speicher in vier Kanälen und 40 PCIe-3.0-Lanes. Letzteres ermöglicht es, eine Grafikkarte mit x16 und drei weitere mit x8 zu betreiben, und zwar direkt an die CPU angebunden, nicht über zusätzliche PCI-Express-Switches. Gleiches gilt auch für andere PCIe-Steckkarten, es muss ja nicht immer Grafik sein. Andere Kombinationen wie zweimal x16 und einmal x8 sind ebenso möglich.

  • Zwei Sechskerner und ein Quad-Core bilden die neue Serie. (Folie: Intel)
  • Einige der Haswell-Funktionen zum Übertakten beherrscht auch Ivy Bridge-E. (Folie: Intel)
  • Die Zahl der gut in Threads aufgeteilten Anwendungen steigt. (Folie: Intel)
  • Intels Flüssigkühlung der zweiten Generation (Folie: Intel)
  • Das neue XTU-Tool unterstützt auch HWBot (Folie: Intel)
  • XMP-Speicher machen vieles einfacher, wenn man nicht von Hand tunen will. (Folie: Intel)
  • Der X79-Chipsatz mit vier Speicherkanälen und 40 PCIe-Lanes (Folie: Intel)
  • Ganz oben steht nun Mediengestaltung. (Folie: Intel)
  • Die Neuerungen im Überblick (Folie: Intel)
  • Das neue Die mit sechs aktiven Kernen (Folie: Intel)
  • Auch Intel sagt: minimaler Zuwachs bei der Leistung, ... (Folie: Intel)
  • ... aber viel schneller als Quad-Cores (Folie: Intel)
  • Für den Test des Core i7-4960X verwenden wir das sparsame MSI X79A-GD65 (8D). (Bild: MSI)
  • Selbst mit Cinebench nur 7 Prozent schneller (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • So viel kann ein Die-Shrink plus Architekturwechsel bringen. (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • 8 GByte DDR3-1.600, Radeon HD 7870 (Folie: Intel)
  • Windows enthüllt die enge Verwandtschaft zu den Xeons. (Folie: Intel)
  • PTGui belegt im Test über 18 GByte Speicher... (Folie: Intel)
  • ...und lastet trotz vieler SSD-Zugriffe die Kerne gut aus, ... (Folie: Intel)
  • ...aber erzeugt mit weniger Speicher (hier: 8 GByte) große Temp-Dateien. (Folie: Intel)
Der X79-Chipsatz mit vier Speicherkanälen und 40 PCIe-Lanes (Folie: Intel)

Beim Speicher nennt Intel nur DDR3-1.866 als maximale effektive Geschwindigkeit. Das ist nicht das höchste Tempo, das das Normierungsgremium Jedec derzeit spezifiziert. Der Markt der teuren Overclocking-Module ist schon viel weiter, und daher unterstützt Intel auch die Speicherprofile namens XMP (Extreme Memory Profile). Das klappte im Test sowohl mit älteren Modulen (XMP 1.2) als auch aktuellen (XMP 1.3), nur mit Mischbestückungen der beiden Varianten wollte das MSI-Board die Profile nicht nutzen - offenbar eine Vorsichtsmaßnahme. Frei einstellen lassen sich Timings und Spannungen aber auch, wobei man auf die jeweils langsamsten Module Rücksicht nehmen sollte.

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen mit den XMP-Daten kam, haben wir auch wüste Mischbestückungen wie DIMMs von drei Herstellern mit unterschiedlichen Timings ausprobiert. Wenn sich das Mainboard die richtigen Werte aussuchen konnte ("Auto"), lief das System stets mit DDR-1.333 stabil. Auch die brandneuen Vengeance-Module von Corsair mit DDR3-2.400 funktionierten mit ihrem XMP auf Anhieb, ebenso ältere - aber sparsame - DDR-1.333-Stecklinge von Adata mit 1,35 Volt. Die bewerteten Messungen der Rechenleistung wurden für beide Hexacores mit vier identischen 4-GByte-Modulen und insgesamt 16 GByte DDR3-1.600 durchgeführt.

USB 3.0 beherrschen die X79-Boards weiterhin nur über Zusatzchips, im Falle des MSI-Geräts stehen nur zwei Ports über den bekannten NEC/Renesas-Baustein zur Verfügung. Wer Hubs vermeiden will, kann aber einen der PCIe-Slots für eine schnelle Zusatzkarte verwenden.

 Intels Core i7-4960X im Test: Sechs Kerne ohne ReueTestsysteme und Verfahren 

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Neuro-Chef 09. Sep 2013

Ich finde, für den gebotenen Luxus ist Energie immer noch günstig. Wenn man sich nur die...

Bouncy 04. Sep 2013

Woher soll ich das wissen, ich arbeite da nicht :p



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