Intels Compute Stick im Test:Der mit dem Lüfter streamt (2)
Schneller, etwas sparsamer und weniger pfeifend: Intels zweiter Compute Stick mit Cherry-Trail- Atom gefällt uns deutlich besser als sein Vorgänger, auch wegen des neuen USB-3.0-Anschlusses.
Intels erster Compute Stick gefiel uns von der Idee her zwar gut, da er viele Anwendungsszenarien ermöglicht. Im Detail haperte es aber an einigen Stellen, etwa bei den Codecs und dem Wi-Fi. Mittlerweile ist die zweite Version im Handel erhältlich(öffnet im neuen Fenster) , bei der Intel viele Schwachpunkte beseitigt hat. Der Compute Stick ist weiterhin einer der kleinsten x86-Rechner am Markt, der per HDMI-Ausgang an einen Bildschirm oder TV angeschlossen werden.
Was sofort auffällt: Der zweite Compute Stick ist sichtlich länger als der erste. Er misst 113 x 38 x 12 mm statt 103 x 37 x 12 mm. Der Grund dafür ist simpel, denn Intel hat dem neuen Stick einen zweiten USB-Anschluss spendiert. Zusätzlich zum USB-2.0-Port vom Typ A gibt es einen USB-3.0-Port für externe Peripherie. Das können Festplatten oder Flash-Drives sein, zudem müssen Nutzer nicht mehr auf einen passiven USB-Hub zurückgreifen, wenn Maus und Tastatur kabelgebunden statt drahtlos per Bluetooth angeschlossen werden sollen.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Auch ein Micro-USB-Port für die Stromversorgung ist vorhanden. Das neue 15- statt 10-Watt-Netzteil wird wie beim Vorgänger mit Adaptern für UK- und US-Steckdosen ausgeliefert, was den Compute Stick für Weltenbummler interessant macht. Intel bewirbt den kleinen x86-Rechner mit den Worten Anstecken und los geht's(öffnet im neuen Fenster) , die Praxis sah bei uns jedoch anders aus: Per HDMI-1.4b-Anschluss an den Bildschirm gesteckt, bootete der Stick zwar in das vorinstallierte Windows 10 in der 32-Bit-Version. Allerdings funktionierte die Tonausgabe nicht, da kein Audiogerät vorhanden war.
Erst nach einem Update auf die UEFI-Version 0024 statt 0023 und der Reinstallation aller notwendigen Treiber arbeitete der Compute Stick wie gewünscht. Dieses Prozedere ist für einige Endkunden nicht zumutbar, regulär im Handel erworbene Sticks dürften diese Eigenheit aber auch nicht aufweisen. Sie ist offenbar der Leihstellung seitens Intel geschuldet. Die ersten Modelle hatten Probleme mit der Windows-Aktivierung, bei der Fehlerbehebung wurde das Audiogerät wohl ungewollt deaktiviert.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Bedingt durch die Ausrichtung als Streamingstick leidet das System dafür an einem anderen Problem: Intel verbaut 32 GByte Flash-Speicher in Form einer Sandisk-eMMC. Für das Betriebssystem und Programme stehen nur 28 GByte zur Verfügung. Mit installiertem Windows 10 samt allen Updates bleiben 15 GByte übrig. Wer mehr Daten lokal auf dem Stick vorhalten möchte, kann den Kartenleser mit einem Micro-SD-Modell bestücken. Der Card-Reader ist intern per USB-2.0-Schnittstelle angebunden und dementsprechend lahm.
Immerhin: Das restliche Innenleben hat Intel runderneuert.
Neue iGPU unterstützt mehr Codecs
Intel verbaut im Compute Stick ein System-on-a-Chip aus der Cherry-Trail-Familie, genauer einen Atom x5-Z8300(öffnet im neuen Fenster) . Der wurde im Februar 2015 auf dem Mobile World Congress vorgestellt und ist für Tablets ausgelegt. Das Bay-Trail-SoC im ersten Compute Stick arbeitet mit DDR3L-1333 im Single-Channel-Betrieb, das neue Modell verwendet DDR3L-1600.
Der Atom x5-Z8300 nutzt vier Goldmont genannte CPU-Kerne, die mit bis zu 1.840 MHz rechnen. Dieser Takt liegt jedoch höchst selten an, da meist drei oder vier Kerne unter Last stehen und der Chip dann mit 1,6 GHz läuft. Die Basisfrequenz beträgt 1,44 GHz. Pro Takt ist der neue Atom x5-Z8300 nicht flotter als der im ersten Compute Stick verwendete Atom Z3735F(öffnet im neuen Fenster) mit 1,33 bis 1,83 GHz – im Luxmark unter OpenCL rechnen die Kerne gar langsamer.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Für alltägliche Anwendungen liefert der Stick dennoch genügend Geschwindigkeit, bei mehreren offenen Browser-Tabs reagiert das System bedingt durch die schwache CPU und nur 2 GByte RAM dagegen spürbar träge. Die neue integrierte Grafikeinheit, schlicht HD Graphics genannt, unterstützt neue Codes und eine Wiedergabe von 4K-DCI- oder 4K-UHD-Material. Der HDMI-Ausgang unterstützt 3.840 x 2.160 Pixel bei 30 Hz.
Die zugrundeliegende Gen8-Grafikarchitektur stammt von den Broadwell-Prozessoren , im Chip stecken ein Dutzend Shader-Blöcke mit bis zu 500 MHz. Per Hardwarebeschleunigung unterstützt die iGPU anders als ihr Vorgänger nun H.265-codiertes Material mit 8 Bit (4K-DCI, also 4.096 x 2.160 Pixel, bei 30 fps) und Videos mit Googles VP9-Codec (1.920 x 1.080 Pixel bei 30 fps).
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Wichtig ist die Wahl des richtigen Internetbrowsers: Mit Microsofts Edge oder Mozillas Firefox laufen Youtube-Videos in Ultra-HD flüssig, da sie dort per H.264 codiert sind. Die CPU-Last pendelt hierbei zwischen 2 und 30 Prozent. Starten wir das gleiche 4K-Video in Googles Chrome, wird der VP9-Codec verwendet. Die CPU-Last springt auf fast 100 Prozent und jeder zweite Frame wird fallengelassen, der Clip ruckelt daher massiv. In 1080p liegt die CPU-Last bei 70 bis 80 Prozent, aber das Youtube-Video läuft weitgehend flüssig.
Ein kurzer Test mit H.265-codiertem Material zeigt, dass dieses bis hinauf zu 4K-UHD bei geringer CPU-Last flüssig dargestellt wird. Damit die Filme zügig auf dem Compute Stick landen, hat Intel das schnarchige n-1x1-WLAN durch eine flotte 7265-NIC mit ac-2x2-WLAN und Bluetooth 4.1 ersetzt. Die integrierte eMMC erreicht übrigens typische Datentransferraten von bis zu 160 MByte pro Sekunde lesend und bis zu 80 MByte schreibend pro Sekunde.
Für Steam-Streaming gut geeignet
Wer keine drahtlose Maus und Tastatur besitzt und den Compute Stick zum Filmestreaming nutzen möchte, hat mehrere Optionen: Die aktuelle Version von Kodi läuft problemlos auf dem x86-Rechner, alternativ gibt es Metro-Apps, beispielsweise für Netflix. Als Eingabegerät kann das eigene Android- oder iOS-Phone verwendet werden, die passende Remote Keyboard App liefert Intel in den jeweiligen Stores. Die Host App(öffnet im neuen Fenster) ist leider nicht vorinstalliert, sondern muss im Downloadcenter bezogen werden.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Der Touchscreen des Smartphones dient anschließend als virtuelles Mauspad samt zuschaltbarer Tastatur, auch eine Multimediasteuerung ist vorhanden. Letztere funktionierte im Test mit der Netflix-App, dem Windows Media Player und Youtube, nicht aber mit der Kodi-Oberfläche. Ein nerviges Problem sei noch erwähnt: Es gibt günstige Smartphones, die kein ac-WLAN unterstützen, etwa beide Varianten des Moto E. Damit die Remote Keyboard App läuft, müssen sich Compute Stick und Smartphone im selben Netz befinden. Das limitiert die 7265-NIC des kleinen Rechners künstlich auf das langsamere und tendenziell stärker frequentierte 2,4-GHz-Band.
Wer den Compute Stick für Spiele einsetzen möchte, kann das Open-Source-Programm Moonlight(öffnet im neuen Fenster) verwenden: Ist eine Geforce-Grafikkarte im Hauptrechner verbaut, wird Nvidias proprietärer Gamestream möglich. Eine Alternative zu Nvidias Gamestream ist Steam: Valves Spieleplattform kann direkt in den Big Picture Mode starten, Controllersteuerung inklusive. Per Gamepad wird nicht nur gezockt, auch die Bedienung der Oberfläche inklusive Herunterfahren und Neustarten des Sticks ist aus Steam heraus möglich.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
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Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
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Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
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Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Aktuelle Spiele wie Doom werden flüssig in 1080p mit 60 fps gestreamt, sofern das Host-System schnell genug ist, diese Bildrate anzuliefern. Der erste Compute Stick hatte bei Grand Theft Auto ziemliche Probleme, der Rockstar-Titel wurde nur in 720p30 sauber übertragen. Das neue Modell schafft 1080p60, die Bildrate fällt in einigen Szenen aber immer noch in den 50er-Bereich ab. Mit Valves eigenem Steam Link(öffnet im neuen Fenster) klappt das besser, die Box kostet mit 55 Euro zudem weit weniger als die Hälfte des Compute Sticks.
Für dedizierte Spiele auf dem Compute Stick selbst reicht die Leistung des Cherry-Trail-SoCs nur für ältere Titel und reduzierte Details. Klassiker wie Serious Sam The 2nd Encounter laufen flüssig, das HD-Remake hingegen ruckelt ab mittleren Qualitätseinstellungen fürchterlich. Dafür ist der Minirechner sehr sparsam: Im Leerlauf sind es 2,7 Watt und beim Netflix-Streaming (Edge, Netflix, 1080p, House of Cards S1Ep1) gerade einmal 3,7 Watt – der Vorgänger benötigte hier noch 6,9 Watt. Unter Volllast oder beim Steam-Streaming zieht der neue Compute Stick bis zu 9,8 Watt aus der Steckdose.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Der 30-mm-Lüfter steht selten still, die meiste Zeit säuselt er vor sich hin. Der Propeller ist zwar leicht hörbar, aber keinesfalls so nervig wie der im ersten Compute Stick. Der neigte zu einem hochfrequenten Pfeifgeräusch.
Kleinere Probleme unter Linux
Der erste Compute Stick erwies sich mit Linux als etwas zickig , da beispielsweise die Treiber für das Realtek-WLAN-Modul fehlten. Wir haben daher kurz mit Ubuntu 16.04 ausprobiert, wie Linux auf dem neuen Compute Stick läuft.
Die Verwendung von Linux auf dem Compute Stick ist bis auf Probleme mit der Audioausgabe leicht umsetzbar. Zum Starten einer 64-Bit-Linux-Distribution muss im UEFI des Gerätes lediglich die Betriebssystemart auf 64 Bit Windows eingestellt werden. Danach wird ein USB-Stick mit dem Image einer Distribution erkannt und startet nach der Auswahl im Bootmenü ohne Auffälligkeiten.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
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Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Das aktuelle Ubuntu 16.04 unterstützt dabei größtenteils die verbaute Hardware. Dank der Bluetooth-WLAN-Kombination von Intel selbst lassen sich unter Linux die Drahtlosfähigkeiten des Compute Sticks ohne Treiberprobleme verwenden. Hierzu muss die proprietäre Firmware installiert sein, was aber bei den meisten Distributionen der Fall ist. Auch die hardwarebeschleunigte Videowiedergabe von H.264- und H.265-codiertem Material wird unter Linux unterstützt und kann etwa mit dem VLC-Player genutzt werden.
Ein großes Hindernis beim Filmeschauen unter Linux ist, dass die Tonausgabe über HDMI auf Cherry-Trail-Chips noch nicht in den Kernel eingepflegt ist. Für eine schnelle Problemlösung können Lautsprecher über Bluetooth oder USB angeschlossen werden. Wer unter Linux nicht auf die Audioausgabe per HDMI verzichten kann oder will, muss sich einen Kernel mit den Patches von Intels(öffnet im neuen Fenster) Pierre-Louis Bossart selbst kompilieren. Der Blogger und Linux-Bastler Ian Morrison stellt zur einfachen Verwendung dieser Patches aber auch ein damit angepasstes Image(öffnet im neuen Fenster) von Ubuntu 16.04 bereit.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Für eine dauerhafte Nutzung lässt sich eine Linux-Distribution parallel zu Windows auf dem Compute Stick installieren. Allerdings sind die verfügbaren 32 GByte Speicher dafür knapp bemessen. Möglich ist deshalb auch die Installation auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte, was deutlich langsamer ist als die Nutzung des eMMC-Speichers im Compute Stick selbst.
Mit vorinstalliertem Linux verkauft Intel den neuen Stick nicht.
Verfügbarkeit und Fazit
Intel verkauft den Compute Stick vom Typ STK1AW32SCR für offiziell 130 US-Dollar vor Steuern. Hierzulande ist das Cherry-Trail-basierte Modell für etwa 140 bis 150 Euro erhältlich. Das STK1A32SC-Pendant wird ohne Windows 10 in der 32-Bit-Version ausgeliefert und eignet sich daher für Nutzer, die eine Linux-Distribution installieren möchten. Es kostet rund 130 Euro.
Bild 1/26: Intel Compute Stick (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/26: Intel Compute Stick mit Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/26: Dem Compute Stick liegt eine HDMI-Verlängerung bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/26: Zwei USB-Ports, einer davon in 3.0-Ausführung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/26: Der Compute Stick hat einen Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/26: Das Netzteil liefert 15 Watt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/26: UHD-Videos mit VP9-Codec ruckeln massiv. (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/26: Mit H.264-Codierung laufen sie flüssig. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/26: VP9-codierte Videos haben selbst in 1080p leichte Probleme. (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/26: Der Compute Stick unterstützt Kodi. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/26: Das Intel Remote Keyboard fürs Smartphone (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/26: Optionen der App (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/26: Das Smartphone als virtuelles Mauspad ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/26: ... und mit Tastatur (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/26: Die Mediasteuerung klappt nicht mit allen Playern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/26: Doom streamt der Compute Stick einwandfrei. (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/26: Bei GTA 5 klappt 1080p60 nicht immer. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/26: Takt und Temperatur nach 20 Minuten Doom-Streaming (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/26: Die CPU-Kerne sind kaum schneller, die iGPU dafür deutlich. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/26: Cinebench R11.5 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/26: Geekbench 3 auf dem Compute Stick (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/26: Luxmark v2 Sala, CPU & iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/26: Luxmark v2 Sala, iGPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/26: Luxmark v2 Sala, CPU (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/26: Die integrierte eMMC im Atto-Benchmark (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/26: Crystal-Disk-Werte des Compute Sticks (Screenshot: Golem.de)
Fazit
Verglichen mit der ersten Version des Compute Sticks vom vergangenen Jahr hat Intel das neue Modell an vielen Stellen verbessert: Der Minirecher ist etwas länger geworden und verfügt über einen zweiten USB-Port, der zudem mit 3.0-Geschwindigkeit arbeitet. Maus und Tastatur passen somit ohne Hub an den Compute Stick. Das neue ac-2x2-WLAN von Intel lädt Daten schneller über das 5-GHz-Band als die doch recht lahme 1x1-Realtek-Lösung des Vorgängers.
Das neue System-on-a-Chip, ein Atom x5-8300 mit Cherry-Trail-Technik, legt bei der CPU-Leistung nicht zu. Die integrierte HD Graphics unterstützt dafür moderne Codecs wie H.265, arbeitet mit 4K-Displays zusammen und ermöglicht die flüssige Wiedergabe von 2160p-Inhalten. Die Performance des Compute Sticks reicht für alltägliche Aufgaben, der Atom-Chip und 2 GByte RAM sind aber bereits mit einem halben Dutzend offenen Browser-Tabs am Limit.
Gut gefällt uns zudem die Kühlung, die weniger hochfrequent klingt und im Betrieb einzig in stillen Räumen hörbar ist. Wie beim Vorgänger fragen wir uns aber, welche Zielgruppe der Compute Stick anspricht: Spieler? Die können auch einen Steam Link kaufen. Filmfans? Da tut es ein Fire TV oder beim vorhandenen Fernseher handelt es sich um einen Smart-TV. Ein Minirechner für anspruchslose PC-Nutzer? Zum günstigeren Vorgänger greifen.
Kurz: Das Problem des Compute Sticks ist, dass er viele Szenarien unterstützt, aber in keinem brilliert und es für jede Einzelanwendung günstigere Alternativen gibt. Für Nutzer, die mehrere der oben genannten Einsatzgebiete brauchen, ist der neue Compute Stick aber zu empfehlen.