MLT04-Nostalgie gegen Bluetrack-Moderne

Die bei Spielern sehr beliebte Explorer 3.0 arbeitet nämlich "nur" mit 400 dpi (Sensor: MLT04) und gilt in der E-Sport-Szene als sehr "raw", zu deutsch roh. Damit wird primär beschrieben, wie direkt sich eine Maus beim Umsetzen auf dem Mauspad oder bei Flicks mit dem Handgelenk verhält und ob eine Form von Mausbeschleunigung zum Einsatz kommt. Durch diese direkte Umsetzung des optischen roten Sensors ist die Explorer 3.0 bis heute beliebt, so ähnlich wie die Logitech-500er-Serie.

Gutes oder schlechtes Bluetrack?

Stellenmarkt
  1. Agile Coach (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. Full Stack Java Software-Entwickler (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, verschiedene Standorte (Home-Office möglich)
Detailsuche

Microsoft setzt für die neue Intellimouse auf die intern entwickelte Bluetrack-Sensor-Technologie anstatt auf optische LEDs. Daher leuchtet die Maus nicht mehr im ikonischen Rot, sondern blau an der Unterseite. Die Rückseite schimmert weiß auf die Oberfläche, sobald das Tracking einsetzt.

Der Bluetrack-Sensor setzt auf eine kombinierte Version von Laser- und LED-Technologie, um auf möglichst vielen Oberflächen gute Resultate zu erzielen. Das gelingt der Intellimouse Classic in unserem Test auf Glas, Holz, der Jeanshose und zahlreichen Mauspads wie beworben und auch deutlich besser als Microsofts erste Geräte mit der Technologie von 2008.

Die ersten Bluetrack-Sensoren waren für Spieler frustrierend, da sie häufig mit der Verarbeitung der Daten nicht hinterherkamen, was in Spin-Outs, also dem ungewollten Richtungswechsel, resultierte. Auch die großzügige und nicht stets identische Tracking-Distanz zur Oberfläche beim Umsetzen der Mäuse machte es Spielern schwer.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit der Intellimouse Classic beweist Microsoft aber, dass man die Technologie verbessert hat. Bis wir in Counter-Strike Go einen Spin-Out erzwingen, müssen wir uns schon extrem bemühen und sehr lange, sehr schnell viele 180-Grad-Drehungen ausführen. Für die meisten Spieler wird die Performance bei 400 oder 800 dpi unter Windows mehr als ausreichend sein. Beim normalen Spielen von schnellen Ego-Shooter sind uns keine Fehlinterpretationen aufgefallen.

  • Intellimouse Classic (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Intellimouse Classic (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Intellimouse Classic (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Intellimouse Classic (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Intellimouse Classic (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Intellimouse Classic im Handflächen-Griff (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Intellimouse Classic im Klauen-Griff (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Unser Test-Exemplar der Intellimouse Classic hat die Modellbezeichnung HDQ-00002 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Software ist nur für Windows erhältlich. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Hier lassen sich unter anderem die dpi-Einstellungen ändern. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Intellimouse Classic (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Dabei haben wir extra genau auf dieses Detail geachtet, da vor allem US-Nutzer seit dem Start der Maus in Amerika 2017 von Spin-Outs berichten. Entweder hat Microsoft seitdem die Hardware für den Europa-Start überarbeitet, oder bei der Software nachgebessert. Unser Gerät trägt die Modellnummer HDQ-00002 1833 auf der Rückseite. Auf der amerikanischen Amazon-Seite findet man aktuell nur das Modell HDQ-00001.

Im Test haben wir beispielsweise keinen Unterschied zu einer ordentlichen Laser-Maus wie der Razer Naga MMO (2016) bemerkt. Erst im Direktvergleich mit Klassikern wie der Logitech 518 oder aktuellen Spitzenmodellen wie der Logitech 903, Zowie FK1 oder Razer Death Adder mit Highend-Sensoren wie dem PMW-3310 oder PMW-3366 wird ein Unterschied bemerkbar. Mit diesen Modellen bleiben Mauszeiger oder Fadenkreuz spürbar ruhiger und verlässlicher beim Umsetzen.

Dadurch finden wir das störendste Detail an der Intellimouse Classic am Ende nicht beim Sensor, sondern bei der rechten Maustaste. Die haben wir mit dem Fingerspitzen-Griff des Öfteren aus Versehen mit dem Ringfinger betätigt. Durch den ausgeprägten Buckel der Intellimouse Classic ist sie aber sowieso für Nutzer mit dem Handflächen-Griff prädestiniert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Intellimouse Classic im Test: Microsofts heimliches Bluetrack-UpgradeVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


eyespeak 07. Aug 2018

Ich bin auch auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger der Microsoft OEM IntelliMouse...

mw (Golem.de) 03. Apr 2018

Nein, hier passt schon alles. Die Maus, die Sie suchen hieß Microsoft Intellimouse Optical.

_Icke_ 03. Apr 2018

Diese neue Maus braucht kein Mensch... ... meine alte hab ich im Jahr 2000 gekauft und...

ufo70 26. Mär 2018

Das ist auch meine absolute Lieblingsmaus. Als damals bekannt wurde, dass die eingestellt...

ufo70 26. Mär 2018

Bloß kein Aceton, anschließend klebt das komplette Mausgehäuse. Meine Logitech MX518 ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.
     
    Black Friday 2021 - Deals am Cyber Monday bei Amazon & Co.

    Nach gut drei Wochen voller Rabatte und Schnäppchen endet heute Abend mit dem Cyber Monday die Black Friday Woche.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /