Intelligentes Heim: Alphabet könnte sich von Nest trennen

Die Zukunft von Nest ist bei Alphabet unsicher, denn der Hersteller vernetzter Heimgeräte erreichte seine Umsatzziele nicht. Beim Kauf durch Google getroffene Vereinbarungen zur Zukunftssicherung laufen demnächst aus.

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Nest Protect
Nest Protect (Bild: Google)

Der Hersteller Nest erreicht nicht die von Alphabet vorgegebenen Umsatzziele - und könnte darum bis Jahresende Schwierigkeiten bekommen. Das berichtet das Onlinemagazin Recode unter Berufung auf Insider. Nest erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 340 Millionen US-Dollar, aber nur durch den Zukauf von Dropcom. Alphabet möchte 300 Millionen US-Dollar Umsatz sehen.

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Google stieg im Januar 2014 in den Markt für das intelligente Haus ein und kaufte für 3,2 Milliarden US-Dollar mit Nest einen Anbieter für Heizungsthermostate und Rauchgasmelder. Das Unternehmen wurde vom ehemaligen Apple-Manager Tony Fadell gegründet. Der Kamerahersteller Dropcom wurde im selben Jahr von Nest übernommen, dann schon als Google-Tochter. Dropcam stellt nicht nur Überwachungskameras her, sondern bietet auch einen Speicherdienst an. Nest soll rund 555 Millionen US-Dollar für die Übernahme bezahlt haben.

Fadell sicherte sich bei den Verkaufsverhandlungen laut Recode für drei Jahre ein operatives Budget von Google. Falls Alphabet die Vereinbarung nicht verlängert, läuft sie Ende 2016 aus. Rund 500 Millionen US-Dollar soll Fadell jährlich für Nest bekommen.

Zudem endet eine Halteperiode für Mitarbeiteraktien wohl dieses Jahr, die Google beim Kauf von Nest vereinbart hatte.

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Seit Ende Mai 2015 ist Ruth Porat die neue Finanzchefin von Google. Die 57-Jährige kam von der Investmentbank Morgan Stanley, wo sie bereits Einsparungen vorgab. Sie setze die Sparpolitik auch bei Google aktiv um und nehme an einem internen Audit teil, um Kosten, Umsatz und Buchführung zu überprüfen, so das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. Sie übernahm mit der Gründung des Mutterkonzerns Alphabet dort den Bereich Finanzen.

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