Abo
  • Services:

Intelligenter Highway: China will Straßen mit Solarzellen ausrüsten

China baut einen etwa einen Kilometer langen Straßenabschnitt in Jinan mit eingebauten Solarzellen und anderen Sensoren, die den Verkehrsfluss überwachen sollen. Auch eine Ladung von Elektrofahrzeugen während der Fahrt sei möglich.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Solarzellen im Straßenbelag
Solarzellen im Straßenbelag (Bild: CCTV+, Screenshot: Golem.de)

China errichtet laut einem Bericht von Bloomberg eine etwa einen km lange Teststrecke, die mit Solarzellen ausgerüstet ist. Diese sollen genug Strom erzeugen, um die Straßenbeleuchtung und 800 Häuser zu versorgen. Die Solarzellen werden in transparenten Beton eingebettet. Etwa 45.000 Fahrzeuge sollen täglich über den Abschnitt fahren. Die Straße wird von der Qilu Transportation Development Group gebaut.

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Frankfurt am Main, Wolfsburg
  2. Ultima (Deutschland) GmbH, Münster

Sensoren sollen zudem feststellen, wie stark die Straße befahren wird. Auch eine induktive Ladetechnik könne in den Straßenbelag integriert werden. Die Teststrecke sei zu kurz, um im Moment drahtlos aufzuladen. Die Straße habe eine geschätzte Lebensdauer von 15 Jahren.

Solarautobahnen sind nichts grundlegend Neues. Das französische Bauunternehmen Bouygues begann 2016 damit, mit dem Projekt Wattway eine einen km lange Straße in der Normandie zu testen. Seitdem wurden die Tests auf weitere Standorte in Frankreich ausgeweitet. Für induktives Laden ist Wattway nicht ausgelegt.

Induktives Laden auf der Straße wird hingegen auf einer Teststrecke in Versailles getestet. Dabei kann eine Leistung von bis zu 20 Kilowatt während der Fahrt übertragen werden.

Das neue System ist eine Weiterentwicklung des stationären drahtlosen Ladens, das unter anderem von Qualcomm Halo entwickelt wurde. Ähnliche Systeme gibt es von Bombardier (Primove) und Audi für den E-Tron Quattro Concept. Beim sogenannten Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC) von Qualcomm wird ein hochfrequentes Magnetfeld mit 85 Kilohertz in der Fahrbahn erzeugt, das in einer am Fahrzeugboden angebrachten Spule eine Spannung induziert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 482,99€ inkl. Versand (aktuell günstigste GTX 1080)
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Dwalinn 13. Apr 2018

Aber man muss ja auch kein experte sein um zu sehen das es eindeutige Nachteile gibt. 1...

azeu 13. Apr 2018

Wenn die Chinesen sich an den Sicherheitsabstand halten, evtl.

tonictrinker 12. Apr 2018

Nicht auszudenken, wenn jetzt jeder noch ein Funktelefon mit sicher herumtragen, eine...

Oh je 12. Apr 2018

Definiere "funktioniert".

Dwalinn 12. Apr 2018

"intelligent" wird heutzutage einfach anders verwendet. Man könnte auch einfach sagen die...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

    •  /