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Neue elektronische Zähler in einem Wohnhaus
Neue elektronische Zähler in einem Wohnhaus (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Alptraum für die Privatsphäre

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Datenschützer haben auch noch aus anderen Gründen Probleme mit den Plänen. Ihrer Ansicht nach bedeutet die "zwangsweise Fernübertragung unseres Stromverbrauchs in Echtzeit" einen "Alptraum für unsere Privatsphäre in den eigenen vier Wänden". Mit diesen Daten der "Spionagezähler" könnten "unsere An- und Abwesenheit, unsere Besucher, unsere Geräte und unsere Gewohnheiten im eigenen Heim enthüllt werden - ein unglaublicher Angriff auf die Unverletzlichkeit der Wohnung", heißt es auf der Website Daten-Speicherung.de.

Dabei übersehen die Datenschützer wie der schleswig-holsteinische Piratenfraktionschef Patrick Breyer offenbar, dass die von der Studie vorgeschlagenen elektronischen Zähler eben nicht direkt mit dem Messstellenbetreiber und dem Energieversorger verbunden sind. Betroffen wären vor allem die Nutzer elektronischer Messsysteme. Laut Studie wären das Verbraucher, "die effizient zur Netzdienlichkeit beitragen können". Das sind Betreiber von Anlagen mit erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplungen sowie größere Verbraucher.

Es ist daher gut möglich, dass für diese Kunden auch der Einbau eines intelligenten Messsystems Pflicht wird. Der Studie zufolge könnten Großverbraucher mit mehr als 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch die Kosten dafür durchaus einsparen. Solche Verbraucher wären möglicherweise an Mehrwertdiensten interessiert, die auf einer Analyse der Daten aufbauen und mit einer Hausautomatisierung verknüpft werden können. Eine etwas verquere Logik offenbaren die Autoren der Studie in der Frage, ob die Dienstleister für die Daten bezahlen sollen. "Die explizite Bezahlung der Messsysteme für eine weitergehende Nutzung der Daten durch Dritte könnte zu erhöhten Datenschutzbedenken führen, die in der Phase der Einführung vermieden werden sollte." Ohne Entgelt sollen die Daten offenbar weitergegeben werden.

Koalition befürwortet Einspeisemanagement

Dass ein Szenario mit Einspeisemanagement Realität wird, deuten auch die Pläne der möglichen großen Koalition an. Im Koalitionsvertrag heißt es: "Wir wollen bereits in 2014 verlässliche Rahmenbedingungen für den sicheren Einsatz von intelligenten Messsystemen für Verbraucher, Erzeuger und Kleinspeicher auf den Weg bringen. Gegenstand des Paketes werde die Festlegung hoher technischer Standards zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit, bereichsspezifischer Datenschutzregeln für die Marktkommunikation sowie Regelungen im Zusammenhang mit dem Einbau von intelligenten Zählern zur Ermöglichung von intelligentem Last- und Erzeugungsmanagement sein."

Die Verbraucherschützer warnen aber vor einem übereilten Vorgehen. "Es ist noch lange nicht alles geklärt. Eine Roll-out-Verpflichtung vonseiten der Bundesregierung wäre auf jeden Fall ein Problem", sagte Kardel. Orientieren könnte sich die Regierung am Beispiel Österreichs. Dort wurde der Einbauzwang für Smart Meter vor zwei Monaten wieder aufgehoben. Das wäre für die meisten Verbraucher sicher die intelligenteste Lösung.

 EU-Pläne weder wirtschaftlich noch umsetzbar

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Ben Stan 03. Dez 2013

Leider eine Tatsache D:

tingelchen 29. Nov 2013

Dieser Fall ist lediglich durch Kommunikation zu lösen. Dafür kann aber die...

Anonymer Nutzer 28. Nov 2013

Doch, das würden sie noch. Denn sie haben Notstromaggregate bzw. die Masten haben...

Argeman 28. Nov 2013

Ja, war nur etwas ZU extrem. 28 dB sind kaum zu hören, 200dB u.U. tödlich (kommt...

Nugget32 28. Nov 2013

Die Problematik die ich darin sehe ist das eher die Leute die noch die Analog oder...



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