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EU-Pläne weder wirtschaftlich noch umsetzbar

Die Kosten für solche Messsysteme liegen wesentlich höher als bei intelligenten Zählern. Darunter werden in der Studie elektronische Zähler verstanden, die über eine gesonderte Anzeige dem Endkunden den genauen Energieverbrauch darstellen, allerdings keine Fernablesung ermöglichen.

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Die Studie macht klar: Das von der EU-propagierte Ziel, 80 Prozent der Haushalte mit den teuren intelligenten Messsystemen auszustatten, ist "weder wirtschaftlich noch umsetzbar". Es führe "für den Großteil der Endkunden zu unverhältnismäßig hohen Kostenbelastungen".

Einbau und Betrieb der Geräte sollen pro Stück jährlich 89 Euro kosten und sich auf 21 Milliarden Euro zwischen 2014 und 2022 summieren. Dem stehen Effizienzgewinne von 6,4 Milliarden Euro gegenüber. Umgelegt auf alle Endkunden müssten diese ab 2014 zusätzlich 29 Euro im Jahr zahlen. Doch selbst diese Summe lasse sich vor allem für Kleinverbraucher mit weniger als 2.000 Kilowattstunden Energieverbrauch pro Jahr nicht durch Einsparungen kompensieren, heißt es in der Studie. Das Einsparpotenzial liege bei bis zu 4,50 Euro, wobei viele Verbraucher erst später mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet würden.

Noch teurer werden die Kosten pro Messsystem, wenn die bisherigen Einbauvorschriften laut Paragraf 21c Energiewirtschaftsgesetz beibehalten werden. Dann wären bis 2022 nur 23 Prozent der Zählpunkte mit Messsystemen ausgestattet, was pro System 109 Euro jährlich kosten würde. Das wäre gerade bei Neubauten und Renovierungsfällen zu teuer, "wenn sie nicht ein reduziertes Entgelt zu zahlen haben". Da wesentlich weniger Geräte eingebaut würden, könnten die Kosten ab 2014 mit 14 Euro auf alle Verbraucher umgelegt werden. Aber selbst diese Variante sei gesamtwirtschaftlich unrentabel, schreiben die Autoren der Studie. Damit sich der Einbau der Millionen Zähler und Messsysteme überhaupt rentiert, sollen die Netzbetreiber die Geräte nutzen, um die Einspeisung der erneuerbaren Energien damit zu steuern.

Aktives Einspeisemanagement gefordert

"Erst durch die Möglichkeit zu einem aktiven Einspeisemanagement wendet sich bei einem betrachteten Szenario das Blatt", heißt es weiter. Ein großes Potenzial von Smart Metering liege "nicht in der reinen Verbrauchsmessung, sondern im intelligenten Einsatz als wichtiges Element eines intelligenten Netzes". Dadurch ließen sich Investitionen in den Ausbau der Stromnetze deutlich verringern. Um die Kosten für die Verbraucher möglichst gering zu halten, sollten in zwei von drei Fällen lediglich intelligente Stromzähler und keine aufwendigen Messsysteme eingebaut werden. Zudem sollte es zu einem turnusmäßigen Wechsel aller konventionellen Zähler kommen, so dass die Austauschquote bis 2022 schon bei 68 Prozent läge.

Aber selbst solch intelligente Zähler, die weder für Verbraucher noch für das Gesamtnetz von großem Nutzen sind, kosten den Verbraucher jährlich eine beachtliche Summe. Der Studie zufolge kosten intelligente Zähler 40 Euro jährlich. Wenn das Maximalszenario umgesetzt würde, müssten selbst in der Million deutscher Kleingärten die Zähler installiert werden.

Die Möglichkeit für eine zeitabhängige Lastverlagerung geht dort aber wie bei vielen anderen Abnehmern gegen null: Rasen mähen bei Vollmond wäre die Alternative. Der eigentliche Nutzen für die Verbraucher soll sich daraus ergeben, dass unter anderem die Kosten für den Netzausbau reduziert werden können. Dies hätte auch eine Auswirkung auf die Strompreise, die nicht so stark steigen würden.

 Intelligente Stromzähler: Rasen mähen bei VollmondAlptraum für die Privatsphäre 
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Ben Stan 03. Dez 2013

Leider eine Tatsache D:

tingelchen 29. Nov 2013

Dieser Fall ist lediglich durch Kommunikation zu lösen. Dafür kann aber die...

Anonymer Nutzer 28. Nov 2013

Doch, das würden sie noch. Denn sie haben Notstromaggregate bzw. die Masten haben...

Argeman 28. Nov 2013

Ja, war nur etwas ZU extrem. 28 dB sind kaum zu hören, 200dB u.U. tödlich (kommt...

Nugget32 28. Nov 2013

Die Problematik die ich darin sehe ist das eher die Leute die noch die Analog oder...


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