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Intel: Vier Alder-Lake-Versionen und Denuvo-DRM

Intel hat verraten, welche Chips die Basis aller Desktop-/Laptop-Modelle von Alder Lake bilden und dass es auch DRM -Probleme geben könnte.
/ Marc Sauter
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Ein Stapel aktueller Intel-CPUs (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Ein Stapel aktueller Intel-CPUs Bild: Marc Sauter/Golem.de

Noch ist Alder Lake alias 12th Gen nicht verfügbar, für Entwickler aber hat Intel schon einen Developer Guide(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Der fasst bekannte und weniger bekannte Informationen zusammen und bestätigt einige frühere Vermutungen, für die es bisher keine offizielle Aussage gab.

Da es sich bei Alder Lake um ein Hybrid-Design handelt, mischt Intel unterschiedliche CPU-Kerne. Die schnellen bezeichnet der Hersteller mit C wie Core, die effizienten mit A wie Atom. Hinzu kommt eine Grafikeinheit mit Xe-Architektur, genauer deren Low-Power-Version.

Für Laptops gibt es Alder Lake P, was früher als H (45 Watt) und U (15 Watt) bezeichnet wurde. Hier hat Intel zwei Dies entwickelt: Das größere weist eine 6C+8A+96EU-Konfiguration auf, das kleinere hingegen 2C+8A+96EU. Im Desktop-Segment tritt Alder Lake S als 6C+0A+32EU und als 8C+8A+32EU an, davon leiten sich alle Varianten ab.

Der Thread Director ist wichtig

Um die heterogenen Kerne möglichst gut ansprechen zu können, hat Intel den Thread Director entwickelt. Diese Hardware-Implementierung verteilt die Last und teilt dem Betriebssystem – idealerweise Windows 11 – mit, wie die Jobs zu verteilen sind. Bei Spielen etwa soll der Render-Thread auf den C-Cores und die künstliche Intelligenz auf den A-Cores laufen.

Aufgrund des hybriden Designs warnt Intel allerdings davor, dass DRM-Software wie Denuvo ohne einen entsprechenden Patch bei der CPU-Erkennung straucheln könnte und somit eventuell zum Start nicht alle Spiele auf Alder Lake starten. Folgerichtig sagt Intel, man arbeite mit DRM-Anbietern zusammen, um Probleme zu vermeiden.

Alder Lake erscheint im November 2021 für Desktop-PCs, die Sockel-LGA-1700-Plattform unterstützt DDR4- und DDR5-Speicher sowie PCIe Gen5 und USB 3.2 Gen2x2 (20 GBit/s) für Peripherie. Intel verspricht bei den C-Cores eine um 19 Prozent höhere Leistung pro Takt als bei Rocket Lake , die Frequenzen fallen ähnlich hoch aus.


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