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Intel und Samsung: Qualcomm wird massive Störung des Wettbewerbs vorgeworfen

Sowohl Intel als auch Samsung werfen Qualcomm vor, den Wettbewerb bei Smartphone-Prozessoren zu behindern. Nach Aussage von Samsung würden die eigenen Exynos-Prozessoren auch in Smartphones anderer Hersteller stecken, wenn Qualcomm das nicht verhindern würde.

Artikel veröffentlicht am ,
Qualcomm hat Ärger mit der FTC.
Qualcomm hat Ärger mit der FTC. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Anschuldigungen gegen Qualcomm wiegen schwer. Sowohl Intel als auch Samsung bezichtigen Qualcomm, den Wettbewerb bei Smartphone-Prozessoren zu behindern. Die US-Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) untersucht derzeit das Geschäftsgebahren von Qualcomm und in diesem Zuge gibt es Stellungnahmen von Intel und Samsung, wie unter anderem Bloomberg und CNet berichten.

Samsungs Exynos-Chips könnten auch in anderen Geräten stecken

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Nach Angaben von Samsung hat der Hersteller versucht, von Qualcomm die nötigen Lizenzen für die Nutzung von Patenten zu erwerben, um die eigenen Exynos-Chipsätze auch an andere Gerätehersteller verkaufen zu können. Das sei aber nicht möglich gewesen, Qualcomm habe eine Lizenzierung nicht angeboten.

Daher habe Samsung die Exynos-Prozessoren nur in den eigenen Geräten verwenden dürfen. Damit würde Qualcomm direkt Konkurrenten vom Wettbewerb ausschließen und so den Wettbewerb behindern. Samsung verbaut in seinen Smartphones und Tablets entweder eigene Prozessoren der Exynos-Reihe oder setzt auf Qualcomm-Chips.

Intel sieht Wettbewerbsbehinderung

Auch die Schilderungen von Intel werfen kein gutes Licht auf das Geschäftsgebahren von Qualcomm. Intel sei bereit für einen Wettbewerb, aber Qualcomm habe den Wettbewerb durch missbräuchliche Patent- und Geschäftspraktiken untergraben, heißt es vonseiten Intels.

Die FTC verdächtigt Qualcomm, seine beherrschende Position im Markt für mobile Geräte zu missbrauchen. In der überwiegenden Mehrzahl der Smartphones und Tablets stecken Prozessoren von Qualcomm. Dadurch könne Qualcomm den Geräteherstellern seine Bedingungen aufzwingen, lautet ein Vorwurf. In der Folge hätten sich die Lizenzkosten für Gerätehersteller in den vergangenen Jahren erheblich erhöht.

Anhörung Mitte Juni

Qualcomm bietet mit der Snapdragon-Reihe Prozessoren an und ist durch seine WLAN- und WWAN-Chips sowie die dazugehörigen Plattformen bekannt. Die Systems-on-a-Chip stecken in Smartphones, Tablets, Smart-TVs und Embedded-Systemen.

Für den 15. Juni 2017 hat die FTC einen Termin zur Anhörung angesetzt.

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FreiGeistler 18. Mai 2017

Doch, das RAM Management unter Android ist ziemlich gut. Out of Memory gibts hier nicht...

Bigfoo29 18. Mai 2017

Problematisch ist halt, dass der Kapitalismus auf genau dieses Ziel hin arbeitet. Stufe 2...

icekeuter 16. Mai 2017

Nicht soll, wenn das einen selber passiert, nah?

chefin 16. Mai 2017

Zum einen: FRAND ist ein Agreement, kein Gesetz. Allerdings wird vor Gericht in...

Cok3.Zer0 15. Mai 2017

Ich hab das so verstanden, dass Qualcomm Gebühren bzgl. der Endkosten verlangt. Ein...


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