Abo
  • Services:
Anzeige
Die Fab 42 während der Rohbauphase
Die Fab 42 während der Rohbauphase (Bild: Intel)

Intel Trotz leerer Fab 42 soll Broadwell pünktlich kommen

Intel-Chef Brian Krzanich hat bei der Vorstellung der jüngsten Quartalszahlen erläutert, warum die Chipfabrik in Arizona vorerst nicht in Betrieb genommen wird. Trotzdem soll die nächste Prozessorarchitektur Broadwell pünktlich erscheinen.

Anzeige

Nach der Bekanntgabe von Intels Finanzergebnissen im vierten Quartal des Jahres 2013 hat Intel-CEO Brian Krzanich sich wie üblich einer Runde von Analysten in einer Telefonkonferenz gestellt. Dabei kam auch die Frage auf, warum Intel die Fab 42 genannte Chipfabrik im US-Bundesstaat Arizona nicht wie geplant bereits in Betrieb genommen hat. Krzanich sagte dazu, die Planung für den Bau solch komplexer Anlagen beginne in der Regel drei Jahre vor der Fertigstellung des Gebäudes, das die Halbleiterbranche auch "Shell" nennt. Damals, so Intels Chef weiter, sei aber die anhaltend schwache Nachfrage nach PC-Prozessoren noch nicht absehbar gewesen.

Nach dem Bau der Shell, der auch die Ver- und Entsorgung mit den zahlreichen Betriebsstoffen einer Chipfabrik umfasst, kommt der teuerste Teil: der Einbau der Maschinen für die Herstellung der Halbleiter, die auch "Tools" genannt werden. Wie ein Intel-Sprecher zuvor der lokalen Webseite AZcentral sagte, sind aber noch keine Tools in der Fab 42 eingebaut. Daher arbeitet noch niemand in der Fabrik, die versprochenen 1.000 Arbeitsplätze sollen aber an anderen Stellen der dortigen Intel-Niederlassung bereits besetzt worden sein. Wie sich die Arbeit in einer Chipfabrik anfühlt, zeigt ein früherer Report von Golem.de über Globalfoundries' Anlage in Dresden.

In der Fab 42 wollte Intel nach ursprünglichen Plänen ab 2014 die Serienfertigung von Prozessoren mit 14 Nanometern Strukturbreite aufnehmen. Deren erster Vertreter ist der Nachfolger der Serie Core-i-4000 (Haswell) mit Codenamen Broadwell. Wie Brian Krzanich aber bekräftigte, soll Broadwell auch ohne die Fab 42 pünktlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 auf den Markt kommen. Intel stellt die 14-Nanometer-Chips auch an anderen Orten wie der Fab D1X in Oregon her.

Wie Intel in der Telefonkonferenz zudem sagte, hat sich die Fertigungsausbeute (yield) im vierten Quartal des Jahres 2013 bei 14 Nanometern deutlich verbessert. Die Ausbeute war anfangs, wie oft bei einer Verkleinerung der Strukturen, noch sehr gering - daher hatte Intel Broadwell auch um ein Quartal verschoben.


eye home zur Startseite
Switchblade 17. Jan 2014

Wir hatten bei uns in der Firma einen Mitarbeiter, der immer fast ein ganzes Jahr...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, München
  2. LogPay Financial Services GmbH, Eschborn
  3. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  4. Landeshauptstadt München, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ - Wieder bestellbar. Ansonsten gelegentlich bezügl. Verfügbarkeit auf der Bestellseite...
  2. 349€ inkl. Abzug (Vergleichspreis 452€)
  3. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€, Total War: WARHAMMER 16,99€ und Total War...

Folgen Sie uns
       


  1. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  2. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  3. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  4. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  5. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  6. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  7. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  8. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  9. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  10. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. leider in aluminium - k.o. kriterium..

    itse | 11:21

  2. Re: Dumme Käufer

    thinksimple | 11:18

  3. Re: Und bei DSL?

    bombinho | 11:04

  4. Re: War das im Video das Kabel oder der Zugdraht?

    Eheran | 11:03

  5. Re: Geringwertiger Gütertransport

    logged_in | 11:03


  1. 11:03

  2. 09:03

  3. 17:43

  4. 17:25

  5. 16:55

  6. 16:39

  7. 16:12

  8. 15:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel