Intel: Thunderbolt-Geräte für Macs machen unter Windows Ärger

Intels Thunderbolt-Direktor Jason Ziller hat in Taiwan das ausgesprochen, was manche Tester schon festgestellt hatten: "Wenn Sie ein für Macs entworfenes Thunderbolt-Gerät an einen Windows-PC anschließen, wird das nicht unbedingt funktionieren". Rigorose Zertifizierung von Windows-Geräten soll das ändern.

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Intel zur Zukunft von Thunderbolt
Intel zur Zukunft von Thunderbolt (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Die Hersteller von Geräten der durch den Markt nur zögerlich angenommenen Schnittstelle Thunderbolt (vormals Light Peak) hatten bisher ein Problem: Da nur Apple Computer mit Thunderbolt anbot, konnte Zubehör auch nur mit Macs getestet werden.

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Das rächt sich jetzt, wenn Anwender Mac-Zubehör an Windows-PCs mit Thunderbolt anschließen. Manchmal, so Intels Thunderbolt-Direktor Jason Ziller, werden die Geräte gar nicht erkannt, manchmal funktioniert auch nur das Abstecken im Betrieb (Hot Plugging) nicht richtig.

  • Thunderbolt-Chips von Intel
  • Jason Ziller zu Intels Plänen mit Thunderbolt
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Jason Ziller zu Intels Plänen mit Thunderbolt

Zusammen mit Microsoft, das WHQL-zertifizierte Treiber für Windows entwickelt, will Intel das ändern. Dafür gibt es, so Ziller im Vorfeld der Computex, eine "rigorose Zertifizierung", an deren Ende einer der bekannten "Designed for Windows"-Aufkleber stehen soll. Nur solche Geräte sollen auch mit Thunderbolt unter den Microsoft-Betriebssystemen funktionieren. Getestet werde aber nur mit Windows-Versionen ab Vista, sagte Ziller im Gespräch mit Golem.de. Das liegt an der bei dieser Version veränderten Treiberarchitektur.

Im Rahmen von Intels Thunderbolt-Veranstaltung sagte Ziller auch, dass die bisher mit rund 50 Euro sehr teuren Thunderbolt-Kabel in der zweiten Hälfte des Jahres noch etwas billiger werden sollten. Die Verbindungen, in denen Intel-Chips stecken, sollten dann nur noch rund 30 US-Dollar für 1,5 Meter kosten, war aus anderer Quelle zu hören.

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Intels Ausstellung schon existierender Geräte mit dem TB-Port zeigte auch eine kleine Überraschung: Die Gaming-Notebooks G55 und G75 von Asus waren dort mit Thunderbolt zu sehen. Die bisherigen Versionen der mit Ivy-Bridge-CPUs bestückten Rechner, die seit einigen Wochen in Deutschland ausgeliefert werden, sind damit nicht bestückt.

Wie Asus anschließend bestätigte, sollen die überarbeiteten Notebooks im Herbst auch in Deutschland angeboten werden. Darüber werden sich all diejenigen Kunden ärgern, die sich schon eines der teuren Highend-Notebooks zugelegt haben. Eine theoretische Upgrademöglichkeit gibt es nur durch den Tausch des Mainboards, ob Asus das anbietet, ist aber noch nicht entschieden.

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