Intel: Tausend Mitarbeiter sollen an LTE-Chip für iPhone 7 arbeiten

Unter Hochdruck arbeitet eine Armee von Intel-Forschern laut einem Medienbericht am LTE-Modem für das nächste iPhone von Apple. Unter Umständen soll Intel sogar den entscheidenden SoC fertigen - was dem Unternehmen endlich zu einer besseren Position im Mobilemarkt verhelfen würde.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple iPhone 6s
Apple iPhone 6s (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Intel möchte unbedingt wichtige Prozessoren für das nächste iPhone von Apple beisteuern und lässt zu diesem Zweck rund tausend Mitarbeiter sein im Vorfeld hochgelobtes 7360-LTE-Modem fertigstellen - übrigens zu einem großen Teil in seiner Münchner Niederlassung. Das berichtet Venturebeat.com unter Berufung auf gut informierte Quellen.

Stellenmarkt
  1. Service Manager AppOps (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Berlin, Frankfurt
  2. 1st and 2nd Level Support Specialist (m/w/d)
    BCG Platinion, München
Detailsuche

Allein die schiere Anzahl der mit dem Projekt Beschäftigten zeigt, dass es Intel offenbar um deutlich mehr als nur einen Zulieferauftrag geht. Der Konzern möchte seit langem stärker ins Geschäft mit Prozessoren für mobile Endgeräte kommen. In den aktuellen iPhone 6S verbaut Apple als LTE-Modem ausschließlich den 9x45-Chip von Qualcomm.

Offenbar möchte Intel im nächsten iPhone - also vermutlich dem ab Herbst 2016 erhältlichen iPhone 7 - mindestens einen Teil der LTE-Prozessoren beisteuern. Das dürfte angesichts der gewaltigen Mengen, die Apple fertigt, bereits den Aufwand wert sein. Außerdem hat Intel laut Venturebeat von Apple signalisiert bekommen, dass noch mehr möglich sei: Eventuell könne Intel auch den Auftrag erhalten, für Apple ein System-on-a-Chip (SoC) zu bauen, das den nächsten Hauptprozessor (mutmaßlich ein A10) und eben das LTE-Modem vereint.

Längere Akkulaufzeit im Blick?

Ein solches SoC dürfte an sich schon recht effizient und klein sein - was auf mehrere Arten eine insgesamt längere Akkulaufzeit ermöglichen würde. Der hochintegrierte Chip könne außerdem mit Intels 14-Nanometer-Prozess hergestellt werden, der fortschrittlicher sein soll als der von Samsung und TSMC, die momentan die A9-Chips für das iPhone 6S produzieren.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.07.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Weder Apple noch Intel haben sich bislang zu dem Bericht von Venturebeat geäußert. Der Inhalt und die Art der Informationen erwecken allerdings den Eindruck, dass zumindest die PR-Abteilung von Intel die eine oder andere Informationen beigesteuert haben könnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 22. Okt 2015

Natürlich ist das für den ein oder anderen Entwickler interessant. Aber du kannst nicht...

Anonymer Nutzer 19. Okt 2015

Einige hier fragen sich was denn das Besondere sein soll in dem Technologie-Portfolio...

Anonymer Nutzer 19. Okt 2015

Die Angabe ist ja auch gar nicht schlüssig. Sie ist als PR gedacht.

Anonymer Nutzer 19. Okt 2015

Ich kann mir sehr gut vorstellen, welche Institution solche Entwicklungen vorantreibt ....



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Chrome OS Flex: Das Apple Chromebook
    Chrome OS Flex
    Das Apple Chromebook

    Ein zehn Jahre altes Notebook lässt sich mit Chrome OS Flex wieder flott machen. Wir haben Googles Betriebssystem ausprobiert und waren begeistert.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  2. Ransomware: Universität erzielt durch Lösegeldrückzahlung Gewinn
    Ransomware
    Universität erzielt durch Lösegeldrückzahlung Gewinn

    Die Universität Maastricht wurde nach einem Ransomware-Angriff erpresst und zahlte. Krypto-Kursschwankungen führten nun zu einem finanziellen Gewinn.

  3. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin angesichts des drohenden Gasnotstands einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 949€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ • Mindstar (Gigabyte RTX 3060 399€) • Galaxy Watch3 45 mm 119€ [Werbung]
    •  /