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Intel: Tausend Mitarbeiter sollen an LTE-Chip für iPhone 7 arbeiten

Unter Hochdruck arbeitet eine Armee von Intel -Forschern laut einem Medienbericht am LTE-Modem für das nächste iPhone von Apple. Unter Umständen soll Intel sogar den entscheidenden SoC fertigen – was dem Unternehmen endlich zu einer besseren Position im Mobilemarkt verhelfen würde.
/ Peter Steinlechner
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Apple iPhone 6s (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)
Apple iPhone 6s Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images

Intel möchte unbedingt wichtige Prozessoren für das nächste iPhone von Apple beisteuern und lässt zu diesem Zweck rund tausend Mitarbeiter sein im Vorfeld hochgelobtes 7360-LTE-Modem fertigstellen – übrigens zu einem großen Teil in seiner Münchner Niederlassung. Das berichtet Venturebeat.com(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf gut informierte Quellen.

iPhone 6S Plus – Test
iPhone 6S Plus – Test (02:21)

Allein die schiere Anzahl der mit dem Projekt Beschäftigten zeigt, dass es Intel offenbar um deutlich mehr als nur einen Zulieferauftrag geht. Der Konzern möchte seit langem stärker ins Geschäft mit Prozessoren für mobile Endgeräte kommen. In den aktuellen iPhone 6S verbaut Apple als LTE-Modem ausschließlich den 9x45-Chip von Qualcomm.

Offenbar möchte Intel im nächsten iPhone – also vermutlich dem ab Herbst 2016 erhältlichen iPhone 7 – mindestens einen Teil der LTE-Prozessoren beisteuern. Das dürfte angesichts der gewaltigen Mengen, die Apple fertigt, bereits den Aufwand wert sein. Außerdem hat Intel laut Venturebeat von Apple signalisiert bekommen, dass noch mehr möglich sei: Eventuell könne Intel auch den Auftrag erhalten, für Apple ein System-on-a-Chip (SoC) zu bauen, das den nächsten Hauptprozessor (mutmaßlich ein A10) und eben das LTE-Modem vereint.

Längere Akkulaufzeit im Blick?

Ein solches SoC dürfte an sich schon recht effizient und klein sein – was auf mehrere Arten eine insgesamt längere Akkulaufzeit ermöglichen würde. Der hochintegrierte Chip könne außerdem mit Intels 14-Nanometer-Prozess hergestellt werden, der fortschrittlicher sein soll als der von Samsung und TSMC, die momentan die A9-Chips für das iPhone 6S produzieren.

Weder Apple noch Intel haben sich bislang zu dem Bericht von Venturebeat geäußert. Der Inhalt und die Art der Informationen erwecken allerdings den Eindruck, dass zumindest die PR-Abteilung von Intel die eine oder andere Informationen beigesteuert haben könnte.


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