Intel: SSD 545s nutzt 64-Layer-Chips

Intel hat die SSD 545s vorgestellt, allerdings gab es wie schon beim Optane Memory und bei den Core X keine Testmuster für die europäische Presse. Die knappe Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) liefert kaum technische Details, das Datenblatt ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) zumindest ein paar. Die zahlreichen Artikel der US-amerikanischen Kollegen verraten jedoch alle relevanten Informationen zum Solid State Drive.

Als Flash-Speicher kommen die von IMFT (Intel & Micron Flash Technologies) entwickelten 16-nm-Chips mit 64 Schichten, 3 Bit pro Zelle (Triple Level Cell, TLC) und 256 GBit Kapazität zum Einsatz. Der Hersteller spricht vom derzeit kleinsten Die mit diesem Fassungsvermögen , was den Flash-Speicher günstig machen sollte. Als Controller wird ein SM2259 von Silicon Motion verwendet, der offenbar weitestgehend dem älteren SM2258-Modell entspricht.
Der neue 256-GBit-Flash ist schneller
Die SSD 545s wird per Sata-6-GBit/s-Schnittstelle angebunden und liegt derzeit nur als 512-GByte-Variante im 2,5-Zoll-Formfaktor(öffnet im neuen Fenster) vor. Später im Jahr sollen Modelle mit 1 TByte und 2 TByte und solche in M.2-Kärtchenbauweise folgen. Verglichen mit der bisherigen SSD 540s ist die neue SSD 545s schneller, da die Vorgängerin auf den langsameren 384-GBit-Flash-Speicher setzt. Gerade bei größeren Datenmengen, die den Pseudo-SLC-Puffer überschreiten, zeigen sich messbare Vorteile durch die flotteren 256-GBit-Chips.
Intel verkauft die 512-GByte-Version der SSD 545s für 180 US-Dollar vor Steuern und gibt fünf Jahre Garantie. Angesichts von Samsungs 850 Evo ist der Preis zu hoch angesetzt, da diese Modelle insgesamt schneller und genauso günstig sind. Intel ist aber üblicherweise nicht auf einen hohen Absatz aus.



