• IT-Karriere:
  • Services:

Intel: Spätestens in zehn Jahren Dutzende von mobilen Kernen

In zehn oder weniger Jahren will Intel Dutzende von Kernen für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones anbieten. Dazu dient weiterhin der Forschungchip SSC, der es derzeit auf 48 Cores bringt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Forschungschip SCC mit 48 Kernen
Der Forschungschip SCC mit 48 Kernen (Bild: Intel)

Bei einer Veranstaltung der Intel Labs in Barcelona sagte Intels CTO Justin Rattner der Computerworld, 48 Kerne für mobile Geräte könnten eventuell: "viel schneller" als in zehn Jahren Realität werden. Diesen Zeitraum hatte zuvor Enric Herrero von den Intel Labs genannt.

Stellenmarkt
  1. Analytic Company GmbH, Hamburg
  2. berbel Ablufttechnik GmbH, Rheine

Herrero ist einer der Entwickler, die an dem bisher SCC genannten Projekt forschen. Es wurde von Intel bereits 2007 vorgestellt und wird seitdem weiterentwickelt. Aus dem Projekt ist ein Chip mit 48 vollwertigen x86-Kernen geworden, die über ein Mesh-Netzwerk verknüpft sind.

Während heutige Anwendungen vor allem noch damit kämpfen, wie die Arbeit auf Softwareebene auf viele Kerne verteilt werden kann, ist für die Hardwareentwickler wie Intel diese Verknüpfung ein Hauptproblem. Bisher fressen die Latenzen der Kommunikation der Kerne untereinander den theoretischen Leistungsvorteil oft wieder auf.

Anwendungen für so viel Rechenleistung sieht Intel vor allem in natürlicheren Eingabeverfahren. Justin Rattner nannte dabei nicht nur die Spracherkennung, die bisher auf mobilen Geräten wie auch bei Apples Siri für das iPhone in der Cloud stattfindet. Das soll künftig ein Smartphone selbst erledigen können. Auch "computer vision" nannte Intels CTO als Anwendungsgebiet.

Die Erkennung der Umgebung anhand von Einzelbildern und Videos ist ein Gebiet, das bisher nur mit aufwendigen Rechnern beispielsweise in autonomen Fahrzeugen zum Einsatz kommt. Die Anforderungen an die Rechenleistung sind für akkubetriebene mobile Geräte noch zu hoch. Die Leistungsaufnahme für das Gesamtsystem soll durch immer mehr Kerne sinken, weil die Arbeit besser verteilt wird und sich die nicht ausgelasteten Cores abschalten können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Dragos 01. Nov 2012

DU kannst auch shcon heue ins all Fliegen , du musst halt nur genügent Geld haben und...


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Whatsapp, Signal, Telegram: Regierung fordert Nutzerverifizierung bei Messengern
Whatsapp, Signal, Telegram
Regierung fordert Nutzerverifizierung bei Messengern

Ebenfalls auf der Wunschliste des Innenministeriums: Provider sollen für Staatstrojaner Datenströme umleiten und Ermittlern Zugang zu Servern erlauben.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Großbritannien Datenleck bei Kindergarten-Überwachungskameras
  2. Überwachungsgesamtrechnung "Weiter im Überwachungsnebel waten"
  3. Überwachung Bundesrat stimmt gegen Bestandsdatenauskunft

Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm

No-Regret-Infrastruktur: Wasserstoffnetze für Stahl und Chemie
No-Regret-Infrastruktur
Wasserstoffnetze für Stahl und Chemie

Die Organisation Agora Energiewende schlägt vor, sich beim Bau von Wasserstoffleitungen und Speichern zunächst auf wenige Regionen zu konzentrieren.
Von Hanno Böck

  1. Brennstoffzellenfahrzeug Fraunhofer IFAM entwickelt wasserstoffspeichernde Paste
  2. Wasserstoff Lavo entwickelt Wasserstoffspeicher fürs Eigenheim
  3. Energiewende EWE baut einen Wasserstoffspeicher bei Berlin

    •  /