Abo
  • Services:

Intel SoC: Nach Atom kommt Quark für IoT und Wearables

IDF

Zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz IDF hat Intel-Chef Brian Krzanich eine neue SoC-Serie mit dem Markennamen "Quark" vorgestellt. Auf Basis von Atom oder einer anderen Architektur soll sie in Wearables und dem Internet der Dinge eingesetzt werden.

Artikel veröffentlicht am , /
Intel-Chef Brian Krzanich zeigt das Quark-SoC.
Intel-Chef Brian Krzanich zeigt das Quark-SoC. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

In nicht einmal 30 Minuten rauschte Intels neuer CEO Brian Krzanich zum Beginn des Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco durch die Produktpalette des Unternehmens. Das Rauschen war aber eher leise - Krzanich sprach ruhig, legte immer wieder kleine Pausen ein. Beim ersten Auftritt auf der großen IDF-Bühne mag das vielleicht der Nervosität geschuldet sein.

Stellenmarkt
  1. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern
  2. abilex GmbH, Stuttgart

Am Ende seiner Keynote stellte Krzanich eine neue Serie von Systems-on-a-Chip (SoC) vor. Der Name Quark - für den deutschen Markt vielleicht nicht ideal gewählt - leitet sich von den Elementarteilchen ab, die kleiner als ein Atom sind. Und kleiner als ein Atom ist der Chip wirklich.

Krzanich konnte den geschätzt mit weniger als einem Zentimeter Kantenlänge winzigen Chip kaum stabil zwischen zwei Fingern in die Kameras halten. Der Quark soll nur ein Fünftel der Grundfläche eines Atom belegen und ein Zehntel von dessen Leistungsaufnahme aufweisen.

Der Intel-Chef gab aber nicht an, auf welche Atoms sich diese Vergleiche beziehen. Wenn der kommende 22-Nanometer-Atom Bay Trail gemeint ist, der bei 2,5 Watt liegt, müsste ein Quark mit 250 Milliwatt auskommen - das ist der Bereich, in dem sich auch sehr sparsame ARM-SoCs bewegen.

Vorgesehen ist der Quark für Wearable-Geräte und das Internet der Dinge. Für den ersteren Bereich zeigte Krzanich zwei Designstudien für Armbänder. Eines war eher ein massiver Reif, der sich aufklappen lässt, das andere eine kleine Platine mit einem Flachbandkabel, die schon eine Smartwatch erahnen lässt.

Weitere Angaben zu Preisen, Modellnummern und vor allem der Rechenleistung der Quarks machte Intel nicht. Die Serie wird aber Quark X1000 heißen, sie soll für Gerätehersteller noch 2013 verfügbar sein.

Nachtrag vom 10. September 2013, 20:10 Uhr

Auch auf Nachfragen auf dem IDF verrät Intel nicht, welche Architektur im Quark steckt. Unter den Journalisten wird bezweifelt, dass sich die Atoms - auch mit der neuen Silvermont-Architektur - schon deutlich unter 1 Watt drücken lassen.

Zwei weitere Architekturen gibt es aber auch noch, auf Basis derer Intel den Quark entwickelt haben könnte. Zum einen die kleinen Pentium-Kerne der Xeon-Phi-Karten, und noch eine weitere Generation zurück: den 486-Prozessor, der inzwischen von anderen Herstellern als Embedded-Version in Lizenz gefertigt wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Madden NFL 18 und Mass Effect: Andromeda PS4/XBO für je 15€, Gran Turismo Sport für...
  2. (u. a. Resident Evil 7 biohazard für 14,99€, Dungeons 3 für 13,99€, Tom Clancy's Ghost Recon...
  3. (u. a. PSN Card 50 Euro für 43,99€)

belinda.moez 11. Sep 2013

Der Produktname könnte im deutschsprachigen Raum noch für einige Lacher sorgen.

0xDEADC0DE 11. Sep 2013

Spricht sich aber ganz anders aus, da lachen dann wohl nur die ahnungslosen... muhahaha ^^

x-beliebig 11. Sep 2013

denn gerade in Deutschland dürfte man sich fragen, was Intel da für einen Quark anstellt...


Folgen Sie uns
       


Dark Souls Remastered - Livestream

Erst mit der Platin-Trophäe in Bloodborne große Töne spucken und dann? - Der Dark-Souls-Effekt trifft Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek mitten ins Streamer-Herz.

Dark Souls Remastered - Livestream Video aufrufen
Urheberrrecht: Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
Urheberrrecht
Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

Trotz aller Proteste: Der Rechtsausschuss des Europaparlaments votiert für ein Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Nun könnte das Plenum sich noch dagegenstellen.

  1. Leistungsschutzrecht Nur Einschränkungen oder auch Chancen?
  2. Vor Abstimmung 100 EU-Abgeordnete lehnen Leistungsschutzrecht ab
  3. Urheberrecht EU-Staaten für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

    •  /