Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Intel Skull Canyon: Totenschädel-NUC mit Iris Pro, Skylake und Thunderbolt 3

GDC 2016
Intels neue NUC hat es in sich: Unter dem Totenschädel stecken ein Skylake -Quadcore mit Iris Pro Graphics 580, DDR4-Speicher, zwei PCIe-SSDs und Thunderbolt für externe Grafikkarten.
/ Marc Sauter
54 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Skull Canyon (Bild: Intel)
Skull Canyon Bild: Intel

Intel hat auf der Games Developer Conference 2016 in San Francisco die neue Next Unit of Computing vorgestellt, den Skull Canyon ( NUC6i7KYK(öffnet im neuen Fenster) ). Der Mini-PC ist in mattem Schwarz gehalten, auf der Oberseite des Kompaktrechners prankt ein Totenschädel. Der sieht martialisch aus und symbolisiert bei Intel seit der Skull-Trail -Plattform: Dieses System ist für Gamer ausgelegt.

Das Innenleben des Skull Canyon könnte moderner kaum sein: Basis bildet der Core i7-6770HQ, ein 45-Watt-Skylake-Chip mit vier Kernen und Hyperthreading. Der taktet mit 2,6 bis 3,5 GHz und verfügt über eine Iris Pro Graphics 580 (GT4e). Die nutzt 72 Shader-Blöcke mit bis zu 950 MHz und 128 Embedded-DRAM, was sie zur schnellsten integrierten Grafikeinheit am Markt macht. Sie dürfte grob einer Geforce 940MX/GDDR5 entsprechen.

Der Skull Canyon unterstützt bis zu 32 GByte DDR4-2133 in zwei Slots und ebenfalls zwei SSDs im M.2-Kärtchenformat mit AHCI oder NVMe-Protokoll. Die werden jeweils mit vier PCIe-3.0-Lanes angebunden, was selbst rasend schnelle OEM-Modelle wie Samsungs neue SM961 nicht ausbremst. Eine 8260-NIC liefert Bluetooth 4.2 und ac-WLAN 2x2, der Klinkenanschluss ist obligatorisch.

Interessant wird es bei den weiteren Anschlüssen, denn der Skull Canyon nutzt einen Alpine-Ridge-Controller. Der dürfte den meisten besser als Thunderbolt 3 bekannt sein, er steuert den USB-3.1-Type-C-Port an. Daran können externe Grafikboxen wie Asus' ROG XG Station 2 und Razers Core gehängt werden, die Anbindung an die CPU erfolgt per PCIe 3.0 x4. Weitere Anschlüsse sind vier USB 3.0, Gigabit-Ethernet, ein SD-Kartenleser sowie HDMI 2.0 und Displayport 1.2 für DCI-4K-60-Hz-Displays mit 4.096 x 2.160 Pixeln.

Der Barebone misst 216 x 116 x 23 mm und soll ab Mai 2016 für 650 US-Dollar verfügbar sein. Für eine laut Intel typische Konfiguration mit 16 GByte RAM, eine nicht näher definierte 256-GByte-SSD und Windows 10 sind 1.000 US-Dollar fällig. Deutsche Preise liegen uns nicht vor.


Relevante Themen