Intel SG1: Server-Grafikkarte rendert 80 Spiele-Streams

Vier gekoppelte Chips für Gaming über die Cloud: Mit dem SG1 will Intel zumindest in bisschen im Grafikkarten-Markt mitmischen.

Artikel veröffentlicht am ,
XG310-Steckkarte von H3C ohne Kühler
XG310-Steckkarte von H3C ohne Kühler (Bild: Intel)

Intel hat die SG1 vorgestellt, das steht für Server Graphics 1. Dahinter verbirgt sich ein Grafikchip mit der Xe-LP-Architektur, wie sie auch für die integrierte GPU der Tiger-Lake-Prozessoren und dediziert bei der Iris Xe Max (DG1) für Ultrabooks verwendet wird.

Stellenmarkt
  1. Cloud Platform Engineer / DevOps (m/f/d)
    PTV Group, Karlsruhe
  2. Mathematiker in der iGaming Branche (w/m/d)
    Gamomat Development GmbH, Berlin
Detailsuche

Weil im Server-Segment jedoch völlig andere Anforderungen herrschen, hat sich Intel etwas einfallen lassen: Der SG1 wird mit 8 GByte LPDDR4X-Speicher kombiniert und in vierfacher Ausführung auf einer PCIe-Gen3-x16-Steckkarte verlötet, wobei ein PLX-Switch die Lanes verwaltet und ein 8-poliger Stromanschluss die Energie liefert.

Konkret arbeitet Intel mit H3C zusammen, einem großen chinesischem Anbieter von Cloud-Gaming. Deren XG310-Steckkarte trägt besagte vier SG1, womit multiple Instanzen eines Android-Games gerendert und dann als Stream encodiert werden. Im Falle von Arena of Valor, einem Titel von Tencent, läuft das Spiel dann in 720p30 für 60 Nutzer parallel.

  • Acht GPUs können 80 Streams rendern und encodieren. (Bild: Intel)
  • XG310-Steckkarte mit Kühler (Bild: Intel)
  • XG310-Steckkarte mit Kühler (Bild: Intel)
  • SG1 wird mit 8 GByte LPDDR4X-Speicher kombiniert. (Bild: Intel)
  • Die Xe-Roadmap sieht weitere GPUs vor. (Bild: Intel)
Acht GPUs können 80 Streams rendern und encodieren. (Bild: Intel)

Prinzipiell seien bis zu 80 Instanzen pro Karte möglich, sagte Intel. Vor allem aber lässt sich der Workload skalieren, indem nicht eine XG310-Steckkarte, sondern zwei verbaut werden. Dann verdoppelt sich die Anzahl an GPUs auf acht und zumindest bei Arena of Valor sind somit 160 Streams umsetzbar. Folgerichtig dürfte Tencent auch einer der ersten Kunden von H3C sein.

Golem Akademie
  1. C++ 20: Concepts - Ranges - Coroutinen - Module
    4.-8. Oktober 2021, online
  2. Masterclass: Data Science mit Pandas & Python
    22.-23. November 2021, online
  3. OpenShift Installation & Administration
    31. Januar-2. Februar 2022, online
Weitere IT-Trainings

Während die Xe-Architektur, das steht für Exascale for Everyone, mit Xe LP (Low Power) in ersten Produkten steckt, geht die Arbeit an anderen Ausbaustufen weiter: Vor einigen Wochen hat Intel die ersten DG2-GPUs (Discrete Graphics 2) im Testlabor gestartet. Die Grafikchips nutzen Xe HPG (High Performance Gaming) und sollen 2021 erscheinen.

Zudem bemustert Intel erste Partner mit Xe HP (High Performance), wohingegen sich Xe HPC (High Performance Computing) alias Ponte Vecchio für Supercomputer weiter in Entwicklung befindet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Acht GPUs können 80 Streams rendern und encodieren. (Bild: Intel)
  • XG310-Steckkarte mit Kühler (Bild: Intel)
  • XG310-Steckkarte mit Kühler (Bild: Intel)
  • SG1 wird mit 8 GByte LPDDR4X-Speicher kombiniert. (Bild: Intel)
  • Die Xe-Roadmap sieht weitere GPUs vor. (Bild: Intel)
Die Xe-Roadmap sieht weitere GPUs vor. (Bild: Intel)


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
William Shatner
Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn

Energie! Noch im Oktober 2021 fliegt William "Kirk" Shatner möglicherweise mit Jeff Bezos ins All.

William Shatner: Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn
Artikel
  1. Browser: Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox
    Browser
    Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox

    Microsoft hat Edge auf den aktuellen Xbox-Konsolen aktualisiert. Jetzt lässt sich der Browser fast wie am PC per Maus und Tastatur bedienen.

  2. 600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
    600 Millionen Euro
    Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

    Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

  3. MacOS Monterey Beta: Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung
    MacOS Monterey Beta
    Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung

    Die neueste Beta von MacOS Monterey beinhaltet Hinweise auf ein MacBook Pro 16 Zoll, welches ein Display mit 34.56 x 2.234 Pixel Auflösung haben soll.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /