Intel Security: Intel will McAfee verkaufen

Intel will Geld mit dem Verkauf von Intel Security einnehmen, weil der Prozessorhersteller weiter unter dem einbrechenden PC-Markt leidet. Und es soll bereits Kaufinteressenten für den 8-Milliarden-US-Dollar-Deal um McAfee geben.

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John McAfee
John McAfee (Bild: John McAfee)

Der Chiphersteller prüft einen Verkauf von Intel Security, das hauptsächlich aus dem Antivirus-Softwarehersteller McAfee besteht. Intel spricht mit Banken über einen Verkauf der Sparte, hat die britische Financial Times aus informierten Kreisen erfahren. Intel hatte das Unternehmen vor sechs Jahren für 7,7 Milliarden US-Dollar gekauft.

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Intel hat den Bericht nicht kommentiert. Investmentkonzerne sind an Sicherheitsunternehmen interessiert. Ein Konsortium von Investoren könnte Intel Security kaufen. Der Preis dürfte laut Financial Times bei 7,7 Milliarden US-Dollar oder höher liegen.

In diesem Monat konnte Bain Capital das Unternehmen Blue Coat Security an Symantec verkaufen, für annähernd den doppelten Preis, den der Investor im vergangenen Jahr gezahlt hatte. Vista Equity Partners übernahm den Authentifizierungsdienst Ping Identity, der für diesen Monat einen Börsengang geplant hatte.

PC-Markt zwingt Intel zu Verkauf

Intel leidet weiterhin unter dem rückläufigen PC-Markt und hatte einen Abbau von 12.000 Stellen angekündigt. Der Konzern versucht, sich auf den Cloud-Bereich zu fokussieren, in dem 60 Prozent des Umsatzes und 40 Prozent des Gewinns Intels generiert werden.

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Bei der Übernahme von McAfee im Jahr 2010 hatte Intel angekündigt, die Sicherheitssoftware in seine Chips zu implementieren, Gerätehersteller könnten dann darüber entscheiden, ob diese Funktionalität aktiviert wird. Doch sechs Jahre später ist dieser Plan noch immer nicht abgeschlossen. Intel Security wird von dem früheren Cisco Senior Vice-President Chris Young geführt.

Intel hatte nach verschiedenen Skandalen um den Firmengründer John McAfee die Umfirmierung in Intel Security vollzogen, nennt die Produkte aber weiterhin McAfee. McAfee sollte 2012 wegen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, in Belize als Zeuge verhört werden. Er behauptete, die Regierung des Landes wollte ihn umbringen und flüchtete nach Guatemala, von wo er im Dezember 2012 nach Miami abgeschoben wurde.

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