Abo
  • Services:

Intel-Prozessor: Fertigung von Apollo Lake und Kaby Lake läuft bald an

Noch im zweiten Quartal startet die Serienproduktion, damit im dritten der Startschuss erfolgen kann: Intel hat sich zu den neuen Notebook-Prozessoren vom Typ Apollo Lake und Kaby Lake geäußert.

Artikel veröffentlicht am ,
Apollo Lake und Kaby Lake
Apollo Lake und Kaby Lake (Bild: Andreas Sebayang)

Neuer Job, neue Chips: Intels Navin Shenoy, Nachfolger von Kirk Skaugen als Chef der Client Computing Group, hat auf der Computex 2016 über Apollo Lake und Kaby Lake gesprochen. Beide Prozessorserien sollen in Kürze - genauer im noch laufenden zweiten Quartal - in die Serienfertigung gehen, damit der Marktstart im Herbst dieses Jahres wie geplant erfolgen kann. Passend dazu demonstrierte Shenoy ein Kaby-Lake-basiertes Notebook.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Robert Bosch GmbH, Böblingen

Bei Apollo Lake handelt es sich um Systems-on-a-Chip, die unter der Bezeichnung Atom, Celeron und Pentium verkauft werden. Genutzt werden bis zu vier Goldmont-CPU-Kerne und eine integrierte Gen9-Grafikeinheit mit Hardware-Codecs für H.265-Inhalte sowie bis zu 18 Ausführungsblöcke. Apollo Lake ist für besonders günstige Geräte im Notebook-Einsteigersegment gedacht. Die für Smartphones ausgelegte Variante Broxton hat Intel hingegen eingestellt.

  • Apollo Lake und Kaby Lake (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Apollo Lake und Kaby Lake (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

In teureren Modellen kommen die schnelleren Kaby Lake zum Einsatz, eine Art Refresh der aktuellen Skylake-Prozessoren. Die Chips werden wie gehabt im 14FF-Verfahren gefertigt, da Intel sich vom Tick-Tock-Modell vorerst verabschiedet hat. Kleinere Verbesserungen an den CPU-Kernen und der Grafikeinheit sowie höhere Taktfrequenzen verbessern die Leistung: Neu ist beispielsweise die vollständige Hardware-Beschleunigung zum Decodieren von HEVC- (H.265) und VP9-basierten Inhalten mit jeweils 10 Bit.

Der Zeitplan sieht bisherigen Roadmaps zufolge vor, die Kaby Lake-Y/-U mit bis zu 15 Watt im Spätsommer zur Back-to-School-Zeit zu veröffentlichen. Details dürfte Intel auf dem Intel Developer Forum 2016 in San Francisco im August nennen, der Startschuss könnte wie im vergangenen Jahr im September auf der Ifa in Berlin fallen. Die Desktop-Ableger erwarten wir erst für Anfang 2017, dort steigt der Speichertakt auf DDR4-2400, und es gibt wieder neue Chipsätze (PCH, Platform Controller Hubs) für Sockel-1151-Boards.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)
  2. (-88%) 2,49€
  3. (-77%) 11,49€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

triplekiller 02. Jun 2016

das hat mich auch so ein bisschen gewundert. ich vermute die software hat es emuliert...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus

Huaweis neues P20 Pro hat gleich drei Kameras auf der Rückseite. Diese ermöglichen nicht nur eine Porträtfunktion, sondern auch einen dreistufigen Zoom. Mit ihren KI-Funktionen unterstützt die Kamera des P20 Pro den Nutzer bei der Aufnahme.

Kameravergleich P20 Pro, Xperia XZ2, Galaxy S9 Plus Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
  2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

    •  /