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Intel-Prozessor: Core i9-9900KS tritt mit 127 Watt TDP an

Acht Kerne mit bis zu 5 GHz für alle: Der Core i9-9900KS erscheint im Oktober 2019 und wird die vorerst schnellste Gaming-CPU. Erste Firmware-Updates zeigen, dass Intel die nominelle Verlustleistung von 95 Watt auf 127 Watt anhebt. Für vollen Takt wird das aber nicht reichen.

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Ein Core i9-9900KS
Ein Core i9-9900KS (Bild: Volker Risska/Computerbase)

Zur Computex im Mai 2019 angekündigt, ab Oktober im Handel: Der Core i9-9900KS wird auf den aktuellen Core i9-9900K (Test) folgen. Wie Computerbase mit Verweis auf die CPU-Kompatibilitätslisten von Asus berichtet, soll der Chip eine TDP von 127 Watt aufweisen. Diese Thermal Design Power ist nicht zwingend gleichbedeutend mit der realen Verlustleistung, bei entsprechender Mainboard-Einstellung hingegen jedoch das begrenzende Element.

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Für den Core i9-9900K sieht Intel einen Basistakt von 3,6 GHz und einen Turbo von bis zu 4,7 GHz für alle Kerne sowie bis zu 5 GHz für zwei Cores vor. Beim Core i9-9900KS steigt der Basistakt auf 4 GHz und der Boost liegt bei bis zu 5 GHz für alle Kerne. Die TDP erhöht sich dadurch von 95 Watt auf 127 Watt, primär, damit der Chip seinen 400 MHz flotteren Basistakt halten kann. Denn weder schafft der 9900K bei 95 Watt seine 4,7 GHz auf allen Kernen noch wird der 9900KS mit 127 Watt die 5 GHz durchweg erreichen.

Intel unterscheidet grundlegend zwischen zwei Power-Limits: Das PL1 legt fest, wie viel Energie der Prozessor dauerhaft ziehen darf und das PL2 wie viel kurzfristig, bestimmt durch die Tau (Turbo Time Parameter). Intels offizielle Werte sehen ein PL2 von 1,25x des PL1 für 28 Sekunden vor - daran halten sich aber längst nicht alle Hersteller. Gerade Highend-Mainboards haben einen höheren Tau- und PL2-Wert und heben teils auch das PL1 kräftig an.

Unsere Messungen haben gezeigt, dass der 9900K die 4,7 GHz auf allen Kernen nur bei einem PL1 von etwa 180 Watt halten kann (ohne AVX-Code wohlgemerkt). Damit der 9900KS also durchweg mit 5 GHz läuft, wird ein noch höheres PL1 benötigt, außer Intel hat die Chips extrem stark selektiert (Binning). Über 200 Watt abzuführen, gelingt einzig mit einer Wasserkühlung, da die Prozessor-Dies vergleichsweise kompakt sind und der Wärmedurchgang vom Chip zum Kühler trotz Lot begrenzt ist.

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Talimo 19. Sep 2019

Durch die neue Agesa. Wird aber nur unter KEINER LAST erreicht. Also ist es nicht...


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