Abo
  • Services:
Anzeige
PCs bleiben wichtig für die Nutzer.
PCs bleiben wichtig für die Nutzer. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Intel: Post-PC-Ära? Von wegen!

PCs bleiben wichtig für die Nutzer.
PCs bleiben wichtig für die Nutzer. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Wenn es nach Intel geht, das 80 Prozent aller PC-CPUs liefert, hat der altbewährte Personal Computer noch lange nicht ausgedient. Die Antwort heißt - natürlich - Ultrabook.

"Wir hören alle immer wieder, wir würden in der Post-PC-Ära leben - aber ist das wirklich so? Von wegen!", sagte Intel-Vize Thomas Kilroy in seiner Keynote-Ansprache in Taipeh. Etwas anderes kann Intels Marketingchef auch kaum behaupten, ist der Chiphersteller doch bisher bei Smartphones und Tablets, die als Nachfolger des PCs gelten, kaum vertreten.

Anzeige
  • Tim Kilroy
  • Tablets werden wichtiger.
  • Intel und Windows 8
  • PCs bleiben wichtig.
  • Nutzervorlieben
  • Intel will Touchscreen-Entwicklung fördern.
  • Pressekonferenz in Taipeh
Tim Kilroy

Als Beleg zeigte Kilroy eine Umfrage von TNS Mobile unter weltweit über 40.000 Nutzern von mobilen Geräten. Diese verwenden ihr Smartphone zwar gerne zum Musikhören, für Kurznachrichten und, um sofort online zu sein - für alle anderen Anwendungsformen wie Mails schreiben, Surfen und sogar dem Austausch in sozialen Netzwerken ist aber der PC das Mittel der Wahl.

Der soll sich, angestoßen vor einem Jahr von Intels Ultrabook-Initiative, nun noch weiter entwickeln. Intel hatte mit seinem "Ultrabook Fund" 300 Millionen US-Dollar für die Entwicklung der flachen und leichten Rechner bereitgestellt. Für einen weiteren Betrag, den Kilroy auch auf Nachfragen nach seinem Vortrag nicht nannte, sollen nun 2012 die Touch-Ultrabooks folgen. Entsprechende Geräte zeigen auf der Computex unter anderem Acer und Asus.

"Consumerization of IT"

Doch nicht nur um die Verschmelzung von Tablet und Notebook sowie das Design geht es Intel in seinem Bestreben, den PC weiterhin attraktiv zu halten. Auch um mehr Komfort sowohl für den privaten als auch für den professionellen Anwender geht es dem Unternehmen. Im Firmenumfeld nannte Kilroy die "Consumerization of IT", frei übersetzt: Firmentechnik mit Mitteln von Alltagsgeräten.

So sollen die Anwender künftig auch private Ultrabooks mit zum Arbeiten in die Firma nehmen können, das Gerät soll wie ein Smartphone ein ständiger Begleiter werden. Für die Wartung, Zugriffsrechte und andere Sicherheitsfunktionen soll Intels Paket vPro sorgen, das mit Ultrabooks auf Basis der Corei-3000-CPUs (Ivy Bridge) erstmals auch für diese Rechner angeboten wird.

Umgekehrt soll auch die private Nutzung von PCs von den Mechanismen profitieren, die in den planierten Notebooks stecken. Als ein Beispiel zeigte Tom Kilroy die Bewegungssensoren eines Ultrabooks. Wurde das Gerät auch nur kurz hochgehoben, schrillte ein Alarm los. "Damit können Sie sich im Café schnell einen neuen Latte holen, ohne dass das schicke Ultrabook gleich weg ist", meinte der vorführende Mitarbeiter von Intels Demo-Team.

Solche Sensoren, und vor allem vPro, hat aber noch längst nicht jedes Ultrabook zu bieten. Mit einem Knalleffekt enthüllte Intels Marketingchef eine vorher verborgene Wand mit 52 Ultrabooks, die es bereits gibt oder die schon angekündigt sind. Bis zum Ende des Jahres 2012 sollen es insgesamt über 100 Modelle sein.

Ultrabooks und Ultra-likes

Dieser Trend gilt nicht alleine für die Ultrabooks, die sich an Intels strenge Vorgabe halten und die Marke des Unternehmens daher nutzen können. Das taiwanische Branchenblatt Digitimes prägte in einer Sonderausgabe zur Computex den Begriff der "Ultra-likes". Das sind Notebooks, die nicht so schnell wie das Original, aber billiger sind. Als Ziel gelten Preise unter 600 US-Dollar, die im Intel-Design bisher nicht machbar sind. Dafür hat der Chiphersteller unter anderem neue Gehäuse aus günstigeren Materialien vorgeschlagen.

Das deckt sich mit der Entwicklung bei Smartphones, wo gefräste Metallchassis auch nicht mehr das Maß aller Dinge sind. Selbst Samsungs neues High-End-Modell Galaxy S3 besteht aus Kunststoff, der nicht nur billiger ist, sondern auch Gewicht spart. An den Preisen der Chips kann zudem nicht nur Intel drehen - schon bald soll es Konkurrenz von ebenfalls nur 17 Watt benötigenden Trinity-APUs von AMD geben. Die sind zwar viel langsamer als Ivy-Bridge-CPUs, sollen aber die von AMD so bezeichneten "Ultrathins" antreiben, die ebenfalls schick und leicht sind.


eye home zur Startseite
TC 06. Jun 2012

Apple hats vorgemacht, Konkurrenz hängt leider noch nach (bisher kaum Docks) Subnotebooks...

Trollversteher 06. Jun 2012

Sorry, beim Rest kann ich Dir ja noch teilweise zustimmen, aber es gibt nichts...

Zwangsangemeldet 06. Jun 2012

Natürlich - aber das Quadrat ist dem Kreis eben einfach am nächsten ;-)

microsoftanhänger 06. Jun 2012

naja für den Consumer markt ist das einfach eine frage des preises. tablets können...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LEDVANCE GmbH, Garching bei München
  2. Experis GmbH, Berlin
  3. SGH Service GmbH, Hildesheim
  4. equensWorldline GmbH, Aachen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  2. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller
  3. Smartwatch Huawei Watch bekommt Android Wear 2.0

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

  1. Re: Gutes Konzept... schrottiges OS, und dann 4000¤

    unbuntu | 23:28

  2. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    unbuntu | 23:23

  3. Re: Grafikbox so gross wie PC?

    ecv | 23:22

  4. Nachtrag zur Haltbarkeit

    as (Golem.de) | 23:13

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    CptSparky | 23:13


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel