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So schnell war noch kein Pentium

Als Testsystem verwenden wir für die Sockel-1151-Chips ein MSI Z270 SLI Plus, für das einzelne LGA-1155-Modell ein MSI B75A-G43 und als AMD-Plattform kommen ein MSI 970A SLI Krait Edition sowie ein Gigabyte GA-F2A88XN-WiFi zum Einsatz. Jeder Prozessor bekommt 16 GByte Arbeitsspeicher im Dualchannel zur Seite gestellt, der jeweils mit dem vom Hersteller maximal spezifizierten DDR3-/DDDR4-Takt läuft. Bei der Grafikkarte setzen wir auf eine Geforce GTX 1080 in der Founders Edition, alle Anwendungen und Windows 10 x64 liegen auf Crucial-SSDs. Zur Messung der Leistungsaufnahme nutzen wir die integrierten GPUs und ein Seasonic Platinum Fanless 520W.

  • 2x 8 GByte DDR3-1866/2133/DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1080 FE, Win10 x64
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  • Boxed-Packung von Intels Pentium G4560 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Pentium G4560 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Intel liefert einen Alu-Kühler mit (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • So sieht GTA 5 auf einem Dualcore ohne SMT aus (Screenshot: Golem.de)
2x 8 GByte DDR3-1866/2133/DDR4-2133/-2400, Geforce GTX 1080 FE, Win10 x64
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Verglichen mit seinem Vorgänger, dem Pentium G4400 mit 3,3 GHz und zwei Kernen, legt der Pentium G4560 im Mittel um 16 Prozent zu. Ohne Anwendungen, die nur einen oder zwei Cores beanspruchen, wächst der Vorsprung hingegen auf enorme 42 Prozent - teils sind es gar bis zu 69 Prozent. Der Pentium G4560 profitiert ergo massiv durch Hyperthreading, der schnellere Speicher und die 200 MHz helfen zusätzlich. Nicht in der Rechnung inbegriffen ist Grand Theft Auto 5: Das Spiel lädt auf dem Pentium G4400 knapp eine Viertelstunde, dann scheitert der Chip am Streaming. Selbst mit reduzierten Details ploppen Geometrie und Texturen ins Bild, was mit heftigen Rucklern einhergeht. Titel wie Far Cry Primal und The Division starten zwar auf dem G4400, hängen sich aber beim Laden eines Spielstands auf.

AMD ist nun chancenlos

Dank Hyperthreading übertrumpft der neue Pentium G4560 den preislich ähnlich teuren Athlon X4 860K deutlich. Er ist durchschnittlich ein Drittel flotter und in der Spitze fast zwei Drittel. Gleichstand herrscht einzig bei der Video-Transcoding, wenn alle Kerne genutzt werden. Um die Leistung des Pentium G4560 in Relation zu setzen: Ein Core i5-2500K ist etwa 20 Prozent schneller, aber auch nur, weil er beim H.265-Transcoding massiv von AVX profitiert. Ohne beträgt der Vorsprung geringe 7 Prozent, es herrscht ergo fast Gleichstand.

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  • Boxed-Packung von Intels Pentium G4560 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Intel liefert einen Alu-Kühler mit (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • So sieht GTA 5 auf einem Dualcore ohne SMT aus (Screenshot: Golem.de)
So sieht GTA 5 auf einem Dualcore ohne SMT aus (Screenshot: Golem.de)

Bei der Leistungsaufnahme gibt es eine kleine Überraschung: Der Pentium G4560 benötigt unter Last beim Video-Transcoding trotz Hyperthreading und mehr Takt etwas weniger Energie als der Pentium G4400. Damit ist er auch weitaus sparsamer als ein Athlon X4 860K oder ein Core i5-2500K, völlig unabhängig vom eingesetzten Mainboard. Da beide älteren Chips in einem 28- (AMD) oder 32-nm-Verfahren (Intel) gefertigt werden, war das allerdings zu erwarten. Für Overclocking eignet sich der Pentium G4560 nicht, da der Multiplikator gesperrt ist. Den Baseclock zu steigern, klappt nur für wenige MHz - wenn überhaupt.

Angesichts der Leistung und des Preises fällt unser Fazit positiv aus.

 Intel Pentium G4560 im Test: Für 60 Euro ein KracherVerfügbarkeit und Fazit 
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Frau_Holle 08. Feb 2017

Ich bin mir auch sicher dass der G4560 mit ECC=no in der Ark angegeben war als ich Ende...

Moe479 06. Feb 2017

warum nicht in yen? ich wäre für brote! ist doch egal warum und wieso, hier lohnt...

M.P. 06. Feb 2017

Bei 80 ... 90 % Marktanteil im Desktop/Notebook-Prozessoren-Markt könnten das gewisse...

crazypsycho 06. Feb 2017

Ne, oft genug wird nur für 1-2 Distributionen was angeboten. Ja, bei bekannteren...

MKar 05. Feb 2017

laut https://ark.intel.com/products/97143/Intel-Pentium-Processor-G4560-3M-Cache-3_50-GHz...


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