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Intels Fortville-basierter Netzwerkadapter
Intels Fortville-basierter Netzwerkadapter (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Auch als Quad-10GbE-Adapter zu gebrauchen

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Für die Außenanbindung gibt es Platz für QSFP-Module. Üblicherweise werden Glasfasertransceiver eingesetzt, da die Reichweite über Kupfer schon bei 10GbE unangenehm kurz ist. Für kurze Switch-zu-Switch-Verbindungen sind QSFP-zu-QSFP-Kabel aber nicht ungewöhnlich. Die Netzwerkkarte wird später per Softwareupdate in der Lage sein, pro QSFP-Anschluss (Q steht für Quad) viermal 10 GbE separat bereitzustellen. Das soll noch bis zum Ende des Jahres möglich sein.

Intel betont die niedrige Leistungsaufnahme des Netzwerkadapters. Die liegt typischerweise bei 3,6 Watt. Wer sich Hoffnungen macht, die Technik irgendwann in Notebooks zu sehen, wird allerdings sehr lange warten müssen. Selbst 10GbE ist in Notebooks noch nicht angekommen, obwohl die internen SSDs längst schneller als Gigabit-Ethernet sind. Per Thunderbolt angebundene 10GbE-Adapter gibt es zwar, doch die sind sehr groß und erst recht nicht stromsparend genug für den mobilen Einsatz.

VXLAN soll Konfiguration erleichtern

Softwareseitig unterstützt Intels neuer Netzwerkadapter VXLAN. Damit werden Netzwerke virtualisiert. Allerdings soll die Konfiguration schneller gehen als eine VLAN-Konfiguration, die erst einmal durch das Netzwerk durchkonfiguriert werden muss. VXLAN kapselt hingegen unterschiedliche Netzwerke und schickt diese durch die Switches. Nach außen hin ist eine VXLAN-Netzwerkkarte nur über eine IP-Adresse ansprechbar. Eine entsprechende Gegenstelle kann die VXLAN-Pakete auswerten und intern die Daten an die korrekten virtuellen Maschinen über die virtuellen Switches schicken. Derartig gekapselte Ethernet Frames sollen laut Intel auch die Leistung verbessern. In SDN/NFV-Szenarien vereinfachen sie das Bereitstellen von Angeboten.

Für Anwender, die 40GbE benötigen und gleichzeitig kryptographische Arbeiten im Datenstrom durchführen müssen, bietet Intel zusätzlich einen Quickassist Server Adapter 8950 an. Der große Adapter der Serie schafft bis zu 50 (SSL) und 43 (IPSec) GBit/s, so Intel. Er soll die CPU als spezialisierter Adapter entlasten und auch für 40GbE genug Leistung bieten, kostet aber 770 US-Dollar extra. Als integrierte Lösung gibt es den Communication Chipset 89xx. Beide Lösungen sind schon seit Ende 2013 verfügbar.

Einen 25GbE-Adapter hat Intel übrigens noch nicht angekündigt. 25GbE ist seit kurzem standardisiert. Die Entwicklung werde aber beobachtet, so Intel. Insbesondere als ein Viertel des 100GbE-Standards sieht das Unternehmen sinnvolle Einsatzzwecke, so dass ein Adapter irgendwann angeboten werden soll.

 Intel: PCIe 3.0 reicht für neuen Dual-40GbE-Netzwerk-Adapter nicht

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damian101 30. Dez 2017

Ist für mich auch unerklärlich. Habe mir vor kurzem teuer einen NAS Heimserver mit 10...

fokka 10. Sep 2014

imho sehr intelligent, bei einer neuen, extrem schnellen verbindung für unternehmen "aus...

Casandro 10. Sep 2014

Das Hauptverschleißteil sind die Laser, und die Fasern fallen auch häufiger aus als die...

as (Golem.de) 09. Sep 2014

Hallo, Jein. Also überwiegend ja, deswegen habe ich's geändert. Aber... Genau da stimme...

as (Golem.de) 09. Sep 2014

Hallo, danke für den Hinweis. Da habe ich beim Korrekturvorschlag der Textverarbeitung...



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