Intel Optane: Die Star-Citizen-SSD ist Geschichte

Intel stellt die Optane-SSDs für Consumer und Gamer ein, einen echten Nachfolger mit 3D-Xpoint-Speicher gibt es nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Optane 900P wurde mit einem Code für Star Citizen ausgeliefert.
Die Optane 900P wurde mit einem Code für Star Citizen ausgeliefert. (Bild: Intel)

Intel hat die für Endkunden gedachten Optane-SSD in den EOL-Status (End of Life) versetzt, und das überaus radikal: Die Optane 905P, die Optane 900P, die Optane 800P und der Optane Memory H10 werden nur noch bis Ende Februar 2021 ausgeliefert, das teilte der Hersteller per Product Change Notification mit (#1, #2, #3).

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Die Optane 900P war Intels erste Consumer-SSD, welche rein auf dem nicht flüchtigen 3D-Xpoint- statt auf Flash-Speicher basierte. Er ist deutlich schneller als NAND, vor allem bei wahlfreien Zugriffen sowie bei geringer Befehlsschlangentiefe (Queue Depth) und kleinen Dateien. In Consumer-Anwendungen macht sich das nicht bemerkbar, auch wenn Intel und CIG noch 2017 mit kürzeren Ladezeiten bei Star Citizen warben.

Nur der Optane Memory H20 bleibt im Markt

Auch die etwas flottere Optane 905P mit mehr Kapazität und die langsamere Optane 800P werden einstellt, Gleiches gilt für den Optane Memory H10. Letztere kombiniert 16 GByte oder 32 GByte an 3D-Xpoint- mit bis zu 1 TByte an TLC-Flash-Speicher, statt rein auf 3D Xpoint zu setzen.

Für die Optane 800P und den Optane Memory H10 sieht Intel den aktuellen Optane Memory H20 mit 3D-Xpoint- und QLC-Flash-Speicher als Nachfolger an. Die Optane 905P/900P hingegen erhalten keine neue Generation, auch wenn prinzipiell entsprechende Technik vorhanden wäre. Die Optane SSD P5800X ist jedoch dem Serversegment vorbehalten, da der 3D-Xpoint-v2-Speicher deutlich besser zu Geltung kommt als im Consumer-Bereich.

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Dort waren die Optane-SSDs durch ihren sehr hohen Preis pro Kapazität und die kaum vorhandenen Leistungsvorteile bei typischen Anwendungen wenig nachgefragt. Intel produziert den Großteil des 3D-Xpoint-Speichers nicht selbst, sondern muss diesen vom ehemaligen Parter Micron zukaufen, seit das gemeinsame Joint Venture (IMFT) im Oktober 2018 aufgelöst worden war.

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ms (Golem.de) 18. Jan 2021

Die HHHL und die U.2 haben das IIRC, ja.

ms (Golem.de) 18. Jan 2021

Wo hieß es das denn? Von Intel selbst?

Flasher 18. Jan 2021

Bringt nix - da ist es immer noch billiger mit Overprovisioning zu arbeiten und einfach...

ms (Golem.de) 18. Jan 2021

Das ist richtig, alte Formulierung, nicht präzise.



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