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Intel NUC und Co.: Durchblick bei Mini-PCs

Mini-PCs nach Intels NUC-Konzept oder Gigabytes Brix-Serie erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die meisten muss man aber selbst zusammenbauen, andere eignen sich eher für Spezialaufgaben. Wir versuchen, eine Kategorisierung zu schaffen.

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Die NUCs haben nur 12 Zentimeter Kantenlänge.
Die NUCs haben nur 12 Zentimeter Kantenlänge. (Bild: Intel)

Kompakte PCs für den Schreibtisch oder das Wohnzimmer gibt es schon lange - auch wenn der Mac Mini oft als Vorreiter der Geräteklasse bezeichnet wird, sind sie in Wirklichkeit viel älter. Vor allem in den 1990er Jahren hatten Mini-PCs unter dem Namen Thin Client einen ersten Boom. Diese Rechner waren aber sehr einfach ausgestattet und verließen sich meist auf einen Server, auf dem die eigentlichen Anwendungen ausgeführt wurden. Für den Anwender im Unternehmen wurde aber meist erst dadurch sichtbar, dass ein PC nicht mehr eine große graue Kiste auf oder unter dem Schreibtisch darstellen muss.

Inzwischen ist die Rechenleistung bei sinkender Leistungsaufnahme so weit gestiegen, dass sich kompakte Rechner mit der Grundfläche einer CD-Hülle als Allzweckcomputer eignen. Die Mini-PCs bestehen oft aus vielen Bauteilen, die aus der Notebookentwicklung stammen, und sind daher in der Regel etwas teurer als vergleichbar leistungsfähige Desktop-PCs. Charakteristisch ist auch das externe Netzteil - Ausnahme: Mac Mini -, das sich aber leicht an unauffälliger Stelle verstecken lässt.

  • Brix Gaming von Gigabyte (Bild: Gigabyte)
  • Die Eee Box von Asus mit Slot-in-DVD-Brenner (Bild: Asus)
  • Die SSD muss bei aktuellen NUCs ans Dach. (Bild: Intel)
  • Mit 20 Zentimetern Kantenlänge ist der Mac Mini gar nicht so klein. (Bild: Apple)
  • Die CPU (1)  ist bei den NUC-Mainboards auf der Unterseite angebracht. (Bild: Intel)
  • Das Raspberry Pi ohne Gehäuse (Bild: Golem.de)
  • Das Thinkcentre M72e Tiny von Lenovo (Bild: Golem.de)
  • Die Zbox nano ID67 von Zotac mit WLAN (Bild: Zotac)
Die CPU (1) ist bei den NUC-Mainboards auf der Unterseite angebracht. (Bild: Intel)

Damit sind die Minirechner heute vor allem als Media-Center-PCs beliebt, die alle Datenformate wiedergeben können und auch schnell genug für Streaming-Videos und einfachere Spiele sind. Der letzte Punkt wird durch die Steam Machines, die es auch im Kleinformat geben wird, immer wichtiger. Zudem gibt es durch Intels Next Unit of Computing (NUC) nun einen standardisierten Formfaktor namens UCFF, um den sich allmählich ein Ökosystem aus Komponenten und Zubehör entwickelt. Die NUC-Mainboards stammen bisher aber ausnahmslos von Intel.

Zudem sind als reine Mediaplayer die ARM-basierten Bastelplattformen, bekannt vor allem durch Raspberry Pi, eine ernstzunehmende Alternative - und noch dazu viel günstiger. Höchste Zeit also, im Markt der Mini-PCs etwas Durchblick zu gewinnen. Denn nicht alles, was als kleine Schachtel daherkommt, lässt sich so flexibel verwenden, wie Nutzer es von einem PC gewohnt sind. Wir stellen die interessantesten Lösungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit vor.

Die Selbstbau-Kits 
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