Intel NUC P14E im Test: Das Notebook mit dem Einsteck-Prozessor

Helles 3:2-Display, großer 77-Wh-Akku, Trackpoint, Maustausten - und aufrüstbare Hardware: Der NUC P14E ist ein einzigartiger Laptop.

Ein Test von veröffentlicht am
Intel NUC P14E im Test
Intel NUC P14E im Test (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Den meisten dürften die NUCs, kurz für Next Unit of Computing, in erster Linie als Mini-PCs bekannt sein. Seit geraumer Zeit entwickelt Intel aber auch eigene Notebooks wie den NUC 15 (Test), das neueste Modell ist der NUC P14E: Bei dem 14-Zöller handelt es sich um ein Gerät ohne Prozessor, RAM oder SSD - es wird wie ein Barebone bestückt.

Inhalt:
  1. Intel NUC P14E im Test: Das Notebook mit dem Einsteck-Prozessor
  2. Viel Wärmeleitpaste für die Compute-Anbindung
  3. Intel NUC P14E: Verfügbarkeit und Fazit

Statt aber wie etwa beim Framework Laptop (Test) das Mainboard und weitere Komponenten einzeln anzubieten, fasst Intel bestimmte Bauteile in sogenannten Compute Elements zusammen: Die umfassen immer Prozessor, Arbeitsspeicher und Bluetooth/WiFi - die SSD wird außerhalb dieses Blocks im NUC P14E Laptop Element verschraubt.

Besonders spannend fanden wir dabei, wie das Notebook mit den unterschiedlichen thermischen Anforderungen der Compute Elements zurechtkommt und wie einfach es ist, diese auszutauschen. Schauen wir uns aber zunächst das NUC P14E für sich an: Das Barebone misst 304 x 229 x 16,6 mm bei 1,5 kg. Für einen 13,9-Zöller ist das gerade angesichts des 3:2-Displays sehr kompakt, das Thinkpad X1 Carbon Gen9 (Test) mit 16:10-Panel weist nahezu die gleiche Grundfläche auf - bei knapp 400 Gramm weniger.

Oha, ein Trackpoint, ähm... Pointing Stick

Anschlussseitig gibt es links am Intel-Laptop einen mittlerweile selten gewordenen Mini-Displayport 1.4a, einen USB-A 3.2 Gen2, einen HDMI-2.0b-Ausgang und eine USB-C-Buchse für Thunderbolt 4. Rechts befinden sich die Audioklinke, ein weiterer USB-A 3.2 Gen2, ein RJ-45 für Gigabit-Ethernet (i219-LM) und eine Öse für ein Sicherheitsschloss. All diese Ports hat Intel links wie rechts im hinteren Drittel untergebracht, was weniger Konflikte mit der Maushand ergibt, sollten nicht die integrierten Eingabegeräte verwendet werden.

  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
(Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Web-Security Architect (m/w/d)
    FLYERALARM Bit Labs GmbH, Berlin
  2. Trainee (m/w/d) Informatik
    Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main
Detailsuche

Bei der Tastatur setzt Intel auf ein Chiclet-Design mit weißer Hintergrundbeleuchtung, das durch seinen knackigen Anschlag zu gefallen weiß. Höchst ungewöhnlich finden wir, dass neben einem gläsernen Precision-Clickpad auch ein Pointing Stick samt drei dedizierten Maustasten vorhanden ist: Abseits von Lenovos Thinkpads, hier Trackpoint genannt, gibt es diese exzellente Mausalternative sonst quasi nirgends mehr.

Leider ist der Druckpunkt der Tasten erst zu schwammig und dann zu hart, was eine längere Einarbeitungszeit erfordert. Ebenfalls ungewöhnlich mutet das Kühlkonzept des NUC P14E an, denn die Hitze muss durch mehrere Lagen hindurch abgeführt werden. Zuvor aber werfen wir einen Blick auf das Display.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Viel Wärmeleitpaste für die Compute-Anbindung 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


berritorre 27. Jul 2022 / Themenstart

Da hätten wir ja dann schon mal ein Beispiel zumindest mit zwei USB-C PD Anschlüssen...

Trollversteher 27. Jul 2022 / Themenstart

Dieses System hier ist ja nochmal etwas anderes, als ein Notebook bei dem die CPU...

Trollversteher 27. Jul 2022 / Themenstart

Deine Behauptung, es sei der EINZIGE in Deutschlannd gewesen, wurde ja mittlerweile...

StravaFan 26. Jul 2022 / Themenstart

Äh? Du willst mir also erzählen, dass Du auch zum Zähneputzen zwei Hände nimmst?

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Paw Patrol: US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille
    Paw Patrol
    US Space Force schickt Roboterhunde auf Patrouille

    Die US Space Force wird einen hundeähnlichen Roboter von Ghost Robotics auf Patrouille schicken, um Personalkosten zu senken.

  2. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  3. Windows auf dem Mac: Parallels wird merklich teurer
    Windows auf dem Mac
    Parallels wird merklich teurer

    Parallels 18 bietet eine native Unterstützung für Windows 11 und eine bessere Ressourcenzuweisung. Allerdings wird die Software teurer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /