Intel: Lunar Lake soll noch 2024 erscheinen
CES 2024 Die Prozessoren sind für besonders sparsame Notebooks ausgelegt. Sie vereinen neue CPU- und GPU-Architekturen mit sehr schnellem Speicher.
Intel hat auf der CES 2024 das Erscheinen der Lunar-Lake-Prozessoren für 2024 bestätigt. Michelle Johnston Holthaus, General Managerin der Client Computing Group bei Intel, sprach im Rahmen eines Open House Events während der Veranstaltung über die Pläne. Die Prozessoren sind für den Leistungsbereich zwischen 8 und 30 Watt ausgelegt und bringen technisch einige Neuerungen, auch im Vergleich zu Meteor Lake.
Die Prozessoren sollen je nach Konfiguration mit bis zu acht Kernen ausgestattet sein, jeweils vier Lion-Cove-P-Kerne und vier Skymont-E-Kerne. Im Vergleich zu Meteor Lake wird also eine aktualisierte Architektur verwendet. Auch die Grafikeinheit soll laut Leaks aus dem November 2023 bereits auf Xe-2 alias Battlemage basieren, Intels nächste GPU-Architektur.
Ähnlich wie Meteor Lake basiert auch Lunar Lake auf einer Tile-Architektur, bei der die Recheneinheiten und der I/O-Die auf einem Foveros-Die platziert sind. Anders als bei Meteor Lake sind Compute-Tile und Grafik-Tile aber zusammengefasst, was Platz spart und auch bei den Zugriffszeiten auf gemeinsame Caches von Vorteil sein kann.
Schnelleren Speicher gibt es kaum
Beim Speicher setzt Intel auf besonders schnellen LPDDR5X-8533 von Micron, der in zwei Modulen direkt auf dem Package verlötet ist. Es soll sowohl eine 16-GByte-Variante als auch eine SoC (System-on-Chip) mit 32-GByte-Arbeitsspeicher geben. Die größere Speicherkonfiguration ist zudem eine Dual-Rank-Konfiguration, die durch Rank-Interleaving etwas bessere Leistung haben sollte.
Eine besonders schnelle NPU, Thunderbolt-4 mit 40 GBits pro Sekunde sowie USB 4, PCI-Express 5.0 und Wi-Fi-7 sind laut der bisherigen Berichte ebenfalls integriert. Neben Lunar Lake wurde erneut bestätigt, dass auch Arrow Lake, Intels nächste Desktop-CPU-Serie, wie geplant in diesem Jahr erscheinen wird. Dort wird ebenfalls Lion Cove und Skymont für die CPU-Kerne zum Einsatz kommen.
Nach Golden Cove (Alder-Lake-P-Kerne) ist Lion Cove Intels erste neue Architektur seit mehreren Jahren. Raptor Cove brachte zwar signifikante Verbesserungen wie einen größeren L2-Cache und höhere Taktfrequenzen, basierte aber im Kern auf Golden Cove. Auch Redwood und Crestmont, die P- und E-Kerne in Meteor-Lake-CPUs, basieren auf den bereits aus Raptor Lake bekannten Architekturen, die Rechenleistung pro Takt (IPC) ist daher fast identisch.
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"Stark vereinfacht" stimme ich Dir in soweit zu, dass Intel hier auch den Weg zu einer...
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