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Intel Labs: Kein Klingelton, wenn Mama anruft

IDF

Am Vortag des Intel Developer Forums haben die Zukunftsforscher des Chipherstellers ihre Visionen von einer schönen neuen Welt präsentiert. Im Zentrum stehen persönliche Daten, die Maschinen automatisch auswerten sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vieles kann zum Kontext beitragen.
Vieles kann zum Kontext beitragen. (Bild: Intel)

Was Computer der Zukunft leisten sollen, beschreibt Intels "Futurist" Steve Brown am Vorabend des Intel Developer Forum (IDF) anhand eines persönlichen Beispiels: Seine Mutter ruft ihn auch während der Arbeitszeiten an, und das kann bei einem Vortrag wie diesem stören. Also stellt Brown sein Telefon lautlos und legt es hinter der Bühne ab. Aber eigentlich könnte das Gerät diese Aufgabe selbst übernehmen. Es kennt schließlich die Anrufzeiten seiner Mutter, und im Kalender des Smartphones ist auch der Vortrag eingetragen. Nun müsste das Telefon nur noch in der Lage sein, diese Informationen miteinander zu verknüpfen.

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Brown und seine Mitstreiter führen damit die Idee des kontextbezogenen Computings näher aus, die Intels damaliger CTO Justin Rattner auf dem IDF 2010 entworfen hat. Schon damals war ein Beispiel für die neue Technik ein in Wirklichkeit nicht allzu schlaues Smartphone. Daran hat sich in den vergangenen drei Jahren kaum etwas geändert.

Die gewünschten neuen Funktionen setzen jedoch voraus, dass die Nutzer noch mehr persönliche Daten freigeben und diese auch auf Servern verarbeitet werden. Dabei haben die Nutzer selbst aber noch nicht einmal direkten Zugriff auf alle Daten, die ihre Geräte über sie sammeln.

Erst auf Nachfrage konkretisiert Intel-Forscher Tony Salvadore, dass der Datenschutz dabei nicht zu kurz kommen soll: "Die Menschen sollten Zugang zu ihren eigenen Daten haben und entscheiden können, mit wem sie diese teilen." Steve Brown ergänzt: "Als die Bücher und die Filme digitalisiert wurden, haben wir nicht bemerkt, dass dabei auch wir selbst digitalisiert wurden. Wir müssen das ein bisschen zurückdrehen und fragen: Hey, was passiert da eigentlich mit uns? Wir haben längst nicht nur ein physisches Selbst, sondern auch ein digitales."

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Beejonzeh 13. Sep 2013

Das ist genau das Gegenteil von dem, was kontextbezogenes Computing meint - schon zum...

the_spacewürm 10. Sep 2013

Wobei es ja da verschiedene Arten gibt, damit Geld zu machen: - Direkte Daten verkaufen...

the_spacewürm 10. Sep 2013

Ansonsten siehts bald wie auf dem Raumschiff bei WALL-E aus...

AngusD 10. Sep 2013

Wohl wahr. Das wird dann auch als das Feature des Handys angepriesen (wie Fotografieren...

Charles Marlow 10. Sep 2013

ihre Produkte und uns für dumm.


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