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Intel hatte Joule im August 2016 vorgestellt.
Intel hatte Joule im August 2016 vorgestellt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel-Kleinstrechner: Das war's für Galileo und Joule

Intel hatte Joule im August 2016 vorgestellt.
Intel hatte Joule im August 2016 vorgestellt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Edison-Platinen hat Intel bereits vom Markt genommen, nun folgen die beiden Galileo-Board-Generationen und die nur wenige Monate alten Joule-Module. Für die Bastlerszene bleibt damit noch das Curie-System in Form des Arduino 101 übrig.

Der Prozessorhersteller Intel hat mehrere für die Bastler- und Embedded-Szene gedachten Hardwareprodukte eingestellt. Darunter fallen das Galileo- und das Galileo-Gen2-Board (PDF) sowie jegliche Joule-Module inklusive Dev-Kits (PDF). Hinzu kommen noch einige Edison Compute Module, das Edison Breakout Board und das Edison Kit for Arduino (PDF). Die meisten Edison-Produkte hatte Intel aber schon Ende April 2017 eingestellt, weshalb das abzusehen war.

  • Galileo der ersten Generation (Foto: Intel)
  • Joule-Plattform (Bild: Intel)
Joule-Plattform (Bild: Intel)

Bei den beiden Galileo-Platinen wundert uns Intels Vorgehensweise nicht. Die Kleinstrechner waren einige Jahre verfügbar und hatten mit der Joule-Plattform im August 2016 einen Nachfolger erhalten. Im Test des ersten Galileo-Boards ließ uns das Board 2013 etwas ratlos zurück, denn unter dem Arduino-Zuckerguss verbirgt sich Embedded-Hardware, die nicht wirklich einsteigerfreundlich zu programmieren ist. 2014 folgte Galileo Gen2 mit mehr I/O-Fähigkeiten.

Die Joule-Plattform hingegen ist deutlich leistungsstärker als die zwei Galileo, da das Modul auf einem flotten x86-Chip der Atom-Klasse basiert (Broxton alias Embedded Apollo Lake). Das Modul muss auf ein Breakout-Board gesteckt werden, dann gibt es unter anderem 4K-UHD-Grafik, ac-WLAN, Bluetooth 4.1, USB 3.0 und die typischen Schnittstellen GPIO und I2C sowie UART.

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Intels Angebot für die Bastler- und Embedded-Szene umfasst somit nur noch das Arduino 101 von Oktober 2015. Diese Micro-Controller-Platine entstand aus der Kooperation zwischen Arduino und Intel. Uns hat der Arduino-101-Kleinstrechner beim Ausprobieren recht gut gefallen, da er weitestgehend dem Uno-Klassiker entspricht.


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ttloop 19. Jun 2017

Wenn man so schaut mit/für welche Anwendungen die Teile beworben wurden konnte man nur...

Arsenal 19. Jun 2017

War definitiv zu teuer und zu restriktiv im Vergleich zur Konkurrenz. Klar waren ein paar...

PeterP58 19. Jun 2017

Sehe ich das richtig, dass nur die Platinen, nicht aber die SoC, wie z.B. die Intel Quark...

mars3142 19. Jun 2017

Das kommt irgendwie doch stark überraschend, denn die Intel SoCs wurden sogar durch...



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