Intel: Ivy Bridge als einfaches Upgrade für Sandy-Bridge-PCs

Wer ein Mainboard mit einem Intel-Chipsatz der Serie 6 wie P67 oder Z68 besitzt, kann darin bald problemlos die nächste CPU-Generation Ivy Bridge betreiben. Das gilt jedoch nicht für Notebooks, wie Intel auf der Cebit bestätigte.

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Solche H65-Boards lassen sich mit Ivy Bridge aufrüsten.
Solche H65-Boards lassen sich mit Ivy Bridge aufrüsten. (Bild: Gigabyte)

Zum ersten Mal seit vielen Jahren wechselt Intel für eine neue Prozessorgeneration nicht den Sockel - das freut Anwender, die sich ihre PCs selbst zusammenbauen. Folglich versprach am ersten Tag der Cebit auch Asus vor Journalisten, man werde für jedes Sandy-Bridge-Mainboard des Unternehmens Bios-Updates anbieten, um darin Ivy-Bridge-CPUs zum Laufen zu bringen.

Inhalt:
  1. Intel: Ivy Bridge als einfaches Upgrade für Sandy-Bridge-PCs
  2. Kaum höherer Energiebedarf für drei Displays

Im Gespräch mit Golem.de erklärte Intels Manager der Desktop-Abteilung, Jeff Austin, warum solche Versprechen leicht einzuhalten sind: Intel unterstützt die Hardwarehersteller dabei recht kräftig. Zwar verwenden sowohl die Core-i-2000 (Sandy Bridge) als auch die kommenden Core-i-3000 (Ivy Bridge) denselben Sockel LGA 1155, mit der mechanischen Kompatibilität allein ist es aber nicht getan.

Intel stellt den Herstellern von Mainboards und Komplett-PCs ein Baukastensystem für die Bios-Updates zur Verfügung. Darin sind unter anderem Updates des Microcodes der CPU und der Firmware von Onboard-Chips enthalten. Eine besondere Rolle spielen Austin zufolge die "memory references:" Das Bios muss vor dem Booten den Speichercontroller im Prozessor richtig initialisieren.

Einige Einschränkungen gibt es jedoch. Intel testet - im Firmenjargon: validiert - die Ivy-Bridge-CPUs nur auf Chipätzen der Serie 6, deren Modellbezeichnung mit H, P oder Z beginnt. Damit werden also auch die bei PC-Selbstbauern beliebten P67 und Z68 unterstützt. Die Q-Serie, also Q65 und Q67, wird jedoch nicht von Intel validiert. Diese beiden Chipsätze sind für Firmen-PCs vorgesehen und unterstützen auch Fernwartung sowie andere Funktionen von Intels vPro-Paket. Sie sollen nach dem Willen des Chipherstellers nicht mit Ivy-Bridge-CPUs bestückt werden. Die Validierung dafür wäre zu aufwendig, sagte Jeff Austin.

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Auch der umgekehrte Weg ist im Übrigen möglich: In neuen Mainboards mit Chipsätzen der Serie 7 lässt sich eine Sandy-Bridge-CPU betreiben. Golem.de hat das mit einem Z77-Board und einem Core i7-2600K bereits erfolgreich ausprobiert. Ob es jedoch abseits von Tests sinnvoll ist, eine alte CPU in ein neues Mainboard zu setzen, sei dahingestellt. Als großer Vorteil bleibt höchstens noch natives USB 3.0, die Schnittstelle selbst bieten aber auch viele Serie-6-Boards über Zusatzchips.

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Kaum höherer Energiebedarf für drei Displays 
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derdiedas 12. Mär 2012

Um wie viel ist Ive Bridge schneller als Sandy Bridge?

derdiedas 12. Mär 2012

Ja schade, ich hätte auch gerne einen 3. Monitor noch aktiviert (VW-Ware TestServer, VW...

satan0rx 11. Mär 2012

Hier ist das Argument: Der leistungsunterschied von Sandy zu Ivy ist zu gering. Irgenein...

Mett 11. Mär 2012

Weitere wichtige Frage: Wird Intel für die eigenen 6x-Boards (wie bspw. DH67GD...



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