Intel HD Graphics: Grafiktreiber ist schneller mit DX11 und MSAA

Kurz vor Neujahr hat Intel noch einen neuen Grafiktreiber für integrierte GPUs veröffentlicht. Er soll die Leistung in Direct3D-11-Spielen steigern und unter D3D12 oder Vulkan mit Multisampling-Kantenglättung eine höhere Bildrate liefern.

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Skylake mit Iris Pro Graphics 580
Skylake mit Iris Pro Graphics 580 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel hat einen Grafiktreiber veröffentlicht, der für die (U)HD Graphics und Iris Graphics in aktuellen Core-Prozessoren gedacht ist. Er trägt die Versionsnummer 15.60.1.1.4901, bei Windows Update wird er als 23.20.16.4901 bezeichnet. Intel verspricht eine höhere Leistung in Spielen mit Grafikschnittstellen wie Direct3D 11 oder Direct3D 12 und Vulkan (siehe Release Notes).

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Der Grafiktreiber eignet sich für die Iris Plus Graphis 650/640, für die (U)HD Graphics 630/620/610, für die Iris Pro 580 und für die HD Graphics 530/520/515/510/505/500. Damit abdeckt sind die Core-Chips der 8th Gen (Coffee Lake oder Kaby Lake Refresh), der 7th Gen (Kaby Lake), der 6th Gen (Skylake) sowie zwei Atom-Generationen (Apollo Lake und Gemini Lake). Die P-Varianten der Intel-Grafikeinheiten in den Xeon-Chips werden unterstützt.

Mehr Performance für aktuelle Titel

Zu den Neuerungen zählen laut Intel eine bessere Spielbarkeit, kürzere Ladezeiten und Leistungsoptimierungen in Spielen mit D3D11-API wie Battlefield 1, F1 2016, Mass Effect Andromeda, Need for Speed Payback, Rise of the Tomb Raider oder Star Wars Battlefront 2. Hintergrund ist Shader-Caching, wie es AMD und Nvidia und mittlerweile auch Valves Steam-Plattform unterstützen. Die CPU-Auslastung unter Direct3D 11 hat Intel nach eigenen Angaben ebenfalls erhöht.

Eine weitere Änderung ist eine signifikante Performance-Steigerung bei Spielen mit D3D12- oder Vulkan-Grafikschnittstelle, wenn Multisampling-Kantenglättung verwendet wird. Da MSAA eine hohe Bandbreite erfordert, ist es nur bei älteren oder wenig anspruchsvollen Titeln zu empfehlen, die jedoch selten auf so neue APIs setzen. Ausnahmen sind Fifa 18 mit D3D12 und Multisampling sowie The Talos Principle mit MSAA unter Vulkan.

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Zu guter Letzt nennt Intel noch eine flüssigere Darstellung von H.265-codierten Videos auf 7th-Gen-Prozessoren und nicht näher erläuterte Verbesserungen beim Media SDK für Encoding per Quicksync auf der iGPU.

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