Intel: Haswell startet pünktlich trotz möglicher USB-Probleme

Intels kommende Chipsätze der Serie 8 sollen Probleme mit ihren USB-3.0-Ports haben. Das berichtete kürzlich die britische Seite Hardware.info(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf ein internes Intel-Dokument. Die Fehlerbeschreibung darin klingt sehr allgemein: Angeblich soll es nach dem Aufwachen aus dem Standby-Modus (ACPI S3) zu fehlerhafter Anzeige von PDF-Dokumenten und Videos kommen.
Ob die Verbindungen zu USB-Geräten dabei nicht oder nur verzögert wiederhergestellt werden, geht aus der Meldung nicht hervor. Nun meldet aber das nie um Gerüchte verlegene Fudzilla(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Mainboard-Hersteller, Intel plane eine neue Revision der Chipsätze. Ob die bisherigen Bausteine, wie Hardware.info vermutete, schon in den Verkauf gelangen sollen oder Intel einen Austausch noch vor der Markteinführung vornimmt, ist nicht bekannt. Ein Sprecher des Chipherstellers sagte Hardware.info jedoch, der Zeitplan werde eingehalten: Mitte des Jahres 2013 sollen Haswell und seine Chipsätze erscheinen, als wahrscheinlichster Termin gilt die Computex Anfang Juni.
Wie schwerwiegend der Fehler ist und ob er sich durch Treiber umgehen lässt, ist derzeit noch nicht abzusehen. Wenn es sich um ein ernstes Problem handelt, das auch Datenverluste hervorrufen kann, dürfte Intel ähnlich reagieren wie Anfang 2011, als alle Chipsätze für die Prozessoren der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge) einen Bug im Sata-Controller mitbrachten. Drei Wochen nach dem Verkaufsstart rief Intel alle Geräte zurück , stellte 700 Millionen US-Dollar für den Austausch bereit, und belieferte innerhalb weniger Wochen die PC-Hersteller mit einer neuen Revision der Bausteine.



