Intel: Haswell startet pünktlich trotz möglicher USB-Probleme

Die Chipsätze der Serie 8 (Lynx Point) sollen Probleme mit USB 3.0 haben. Dennoch will Intel diese Komponenten für die Haswell-CPUs wie geplant Mitte 2013 auf den Markt bringen. Ob mit oder ohne anfällige USB-Ports ist noch nicht abzusehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Blaue USB-3.0-Ports auf einem Haswell-Mainboard
Blaue USB-3.0-Ports auf einem Haswell-Mainboard (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Intels kommende Chipsätze der Serie 8 sollen Probleme mit ihren USB-3.0-Ports haben. Das berichtete kürzlich die britische Seite Hardware.info mit Bezug auf ein internes Intel-Dokument. Die Fehlerbeschreibung darin klingt sehr allgemein: Angeblich soll es nach dem Aufwachen aus dem Standby-Modus (ACPI S3) zu fehlerhafter Anzeige von PDF-Dokumenten und Videos kommen.

Stellenmarkt
  1. Team Manager (m/w/d) PAISY
    OEDIV KG, Bielefeld
  2. IT-System Engineer (m/w/d) Application Management
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
Detailsuche

Ob die Verbindungen zu USB-Geräten dabei nicht oder nur verzögert wiederhergestellt werden, geht aus der Meldung nicht hervor. Nun meldet aber das nie um Gerüchte verlegene Fudzilla unter Berufung auf Mainboard-Hersteller, Intel plane eine neue Revision der Chipsätze. Ob die bisherigen Bausteine, wie Hardware.info vermutete, schon in den Verkauf gelangen sollen oder Intel einen Austausch noch vor der Markteinführung vornimmt, ist nicht bekannt. Ein Sprecher des Chipherstellers sagte Hardware.info jedoch, der Zeitplan werde eingehalten: Mitte des Jahres 2013 sollen Haswell und seine Chipsätze erscheinen, als wahrscheinlichster Termin gilt die Computex Anfang Juni.

Wie schwerwiegend der Fehler ist und ob er sich durch Treiber umgehen lässt, ist derzeit noch nicht abzusehen. Wenn es sich um ein ernstes Problem handelt, das auch Datenverluste hervorrufen kann, dürfte Intel ähnlich reagieren wie Anfang 2011, als alle Chipsätze für die Prozessoren der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge) einen Bug im Sata-Controller mitbrachten. Drei Wochen nach dem Verkaufsstart rief Intel alle Geräte zurück, stellte 700 Millionen US-Dollar für den Austausch bereit, und belieferte innerhalb weniger Wochen die PC-Hersteller mit einer neuen Revision der Bausteine.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


kernash 06. Apr 2013

Das muss nicht in die CPU. Wenn du den ersten Satz vom Artikel liest, stellst du fest...

David64Bit 14. Mär 2013

Es heisst FMA. Und ich behaupte das Intel einen großen Fehler gemacht hat nur FMA3 zu...

Quantium40 12. Mär 2013

So wie sich das auf hardware.info liest, soll ein Neustarten der jeweiligen Applikation...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  2. iPhone-Bildschirm: iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige
    iPhone-Bildschirm
    iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige

    Apple hat teilweise auf die Kritik an der Akkuanzeige in iOS 16 reagiert. In der Beta 6 gibt es mehr Einstellmöglichkeiten im Energiesparmodus.

  3. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /