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Einmal CPU kaputt machen für 20 US-Dollar

Schon seit Sandy Bridge funktioniert der älteste Trick beim Übertakten, nämlich das Erhöhen des Bustaktes für die CPU, nicht mehr so einfach wie gewohnt. Dieser auch BCLK genannte Wert von nominal 100 MHz ist bei allen seitdem erschienenen Core-CPUs für die interne Taktung aller Einheiten eines Prozessors, insbesondere den Ringbus, ein kritischer Wert. Sowohl Defekte als auch Instabilitäten oder falsche Daten sind durch stark erhöhte BCLK-Werte möglich, so dass Intel nur die Erhöhung um einstellige Prozentwerte erlaubte.

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Stattdessen konnten Overclocker den Takt der x86-Kerne vor allem durch höhere Multiplikatoren steigern, die dann dem Turbo-Boost mehr Spielraum gaben. Bei den meisten Mainboards war jedoch bei einem Multiplikator von 63 und damit 6,3 GHz für einen einzelnen Kern unter Last Schluss. Solche Frequenzen erreichen manche Übertakter durchaus, meist unter dem Einsatz von verflüssigten Gasen wie Stickstoff.

Effektiver Bustakt bis 167 MHz

Bei den Haswell-Prozessoren mit einem K oder X am Ende der Modellnummer, die für Overclocking vorgesehen sind, ist nun wie bei Sandy Bridge-E ein Multiplikator von maximal 80 möglich. Auch eine weitere Bremse hat Intel gelöst, indem für die Kerne selbst andere Frequenzteiler höhere interne Bustakte möglich machen: 100, 125 oder 167 MHz sind so effektiv möglich.

Den Ringbus und andere Teile der CPU übertaktet das dann nicht, der physikalische externe Takt kann weiterhin nur um 5 bis 7 Prozent gesteigert werden. Intel greift hier eine Overclocking-Idee aus der Pentium-Ära wieder auf, wo verschiedene Frequenzteiler auch für stabile Busse, aber höhere Kerntakte sorgen konnten.

  • Intels Übertaktungsversicherung (Folien: Intel)
  • Tipps von Overclocking-Profis
  • Tipps von Overclocking-Profis
  • Tipps von Overclocking-Profis
  • Overclocking ist nicht ohne Risiko...
  • ... wird aber immer beliebter.
  • Vier Bereiche der CPU sind beim Haswell-Übertakten zu beachten.
  • Der IVR generiert fünf Spannungen. (Folien: Intel)
  • Der IVR beherrscht alle Modi, die auch externe Spannungswandler bieten.
  • Haswell bekommt flexible Frequenzteiler für BLCK.
  • Vergleich der Overclocking-Funktionen bei Sandy Bridge-E, Ivy Bridge und Haswell
  • Alle einstellbaren Takte bei Haswell im Überblick
Intels Übertaktungsversicherung (Folien: Intel)

In seinem Vortrag zum Übertakten von Haswell wies Intel auch auf ein bisher nur in den USA vorhandenes Angebot hin: Overclocker können dort direkt bei Intel eine Versicherung für ihre Prozessoren abschließen. Zwischen 20 und 35 US-Dollar kostet das, je nach Preis der CPU. Wenn ein Kunde diesen "Performance Tuning Protection Plan" abschließt, garantiert Intel ihm den einmaligen Austausch eines Prozessors, der durch Übertakten beschädigt wurde.

Intels normale Garantie gilt nur für den Betrieb innerhalb der Spezifikationen. Deutsche Kunden können von solchen Garantien in der Regel keinen Gebrauch machen, denn der Vertragspartner ist der Verkäufer, und der ist wiederum an die gesetzliche Gewährleistung gebunden. Manche PC-Hersteller garantieren aber freiwillig auch für übertaktete Komplettsysteme.

In der Bildergalerie zu dieser Meldung finden sich einige Praxistipps zum Übertakten aus Intels Vortrag. Sie sind jedoch nicht als Einstiegshilfe für das riskante Unterfangen geeignet, sondern bestätigen vielmehr die Beobachtungen von erfahrenen Overclockern, was die zahlreichen Werte und Ansatzmöglichkeiten betrifft.

 Intel: Haswell mit Spannungswandler und Overclocking-Versicherung
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TeslaTraX 12. Apr 2013

Im Grunde schon ...

Vradash 12. Apr 2013

Genau das dachte ich auch. Desweiteren kann man normalerweise auch selbst eine RMA...


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