Abo
  • IT-Karriere:

Das finale Skript

Jetzt haben wir alles notwendige Wissen und die Zutaten tatsächlich zusammen, um ein vollständiges Skript zu erstellen. Es kann von Golem.de heruntergeladen werden. Alle bislang erläuterten Bruchstücke sind in entsprechenden Funktionen untergebracht.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Großraum Frankfurt
  2. BWI GmbH, Bonn / mehrere Standorte

Erklärungsbedürftig am Skript ist wohl nur der Programmstart:

  1. initPins()
  2. start_new_thread(loadRecognition, ())
  3. start_new_thread(initCam, ())
  4.  
  5. while True :
  6. analyse()

Zuerst werden die Pins initialisiert, dann jeweils in einem eigenen Thread die Beschreibungsdatei für die Gesichtserkennung geladen und die Kamera aktiviert.

Die beiden Threads sollen in erster Linie den Programmstart beschleunigen. Das Laden der gut 1 MByte großen Beschreibungsdatei dauert einen wahrnehmbaren Moment, genauso wie die Initialisierung der Kamera. Beide benötigen dabei nicht unbedingt CPU-Ressourcen, sondern warten auf I/O-Operationen - deswegen können beide auch problemlos quasi-parallel warten.

Während sich der Lade-Thread nach dem Laden auch beendet, läuft der Kamera-Thread bis zum Programmende weiter. Er holt dann kontinuierlich die Bilder von der Kamera über OpenCV. Genauso läuft auch die eigentliche Analyse des Bildes über analyse() ununterbrochen. Auf den ersten Blick liegt es nahe, ein Bild zu holen, es auszuwerten und erst dann das nächste zu holen, praktisch hat das aber unschöne Konsequenzen.

Die Trennung hat folgenden Hintergrund: OpenCV puffert die Bilder, die es von der Kamera empfängt. Erhalten wir nun ein Bild, verarbeiten es und steuern im Erfolgsfall den Servo an, dann sind einige Sekunden vergangen. Das nächste Bild, das wir von OpenCV abholen, ist in dem Moment also schon veraltet.

Wenn die beiden Vorgänge "Bild holen" und "Bild auswerten" in getrennten Threads laufen, werten wir hingegen fast immer ein aktuelles Bild aus. Denn der Kamera-Thread leert ständig den Bilder-Puffer von OpenCV, die analyse()-Funktion sieht stets nur das zuletzt geholte Bild.

Wir haben eine Tour de Force versprochen, und wir hoffen, die Leser haben dabei genauso viel gelernt wie wir. Das wird nicht das letzte Hardwareprojekt dieser Art sein. Im Gegenteil, wir fühlen uns inzwischen mutig genug, weitere Ideen anzugehen.

 Der letzte Schritt
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 11,00€
  2. (-10%) 53,99€
  3. (-72%) 8,30€
  4. 4,19€

hungkubwa 31. Jan 2014

Wozu der Umweg über Flattr wenn man auch direkt Paypal nutzen kann? Versteh ich nicht.

savejeff 30. Jan 2014

Danke :] Ich benutze die app täglich auf mehreren PCs und habe mich so drann gewöhnt. Sie...

Anonymer Nutzer 30. Jan 2014

Besten Dank für die Info. Gruss, gehirnpest

Casandro 30. Jan 2014

...ein 5 Jahresprojekt, dass dann nach 7 Jahren wegen nicht eingetretenem Erfolg eingestellt.

Anonymer Nutzer 30. Jan 2014

[..] und wir wollen dabei lernen. Genau sowas hat mir bei Golem bisher immer gefehlt...


Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

    •  /