Abo
  • Services:
Anzeige
Intel Edison mit kleinem Breakout-Board
Intel Edison mit kleinem Breakout-Board (Bild: Intel)

Intel Edison: Kleinrechner mit Arduino-ähnlichem Board als Breakout

Für Intels neuen, daumengroßen Rechner namens Edison sind erstmals technische Daten verfügbar. Entsprechende Dokumente wurden in Intels Community-Forum bereits veröffentlicht, demnächst soll er im Handel verfügbar sein.

Anzeige

Der Intel Edison ist ein Kleinrechner-Modul, dessen SoC (Datenblatt) einen Atom-Prozessor auf Basis der Silvermont-Architektur von Intel mit einem Quark Microcontroller kombiniert. Der dual-threaded Dual-core Atom-Prozessor ist mit 500 MHz getaktet, der Quark mit 100 MHz. Ein Grafikprozessor ist nicht vorhanden.

Auf der sehr kleinen Hauptplatine des Edison-Moduls von 3,5 mal 2,5 cm Größe befinden sich zusätzlich ein Wifi- und Bluetooth-Modul, der 1 GByte große Arbeitsspeicher und 4 GByte eMMc-Speicher, welcher das Betriebssystem aufnimmt.

  • Die Oberseite des Edison-Moduls ohne Abdeckung (Bild: Intel)
  • Die Unterseite des Edison-Moduls ohne Abdeckung (Bild: Intel)
  • Das einfache Breakout-Board. Die Lötlöcher liegen unter dem Modul. (Bild: Intel)
  • Das Breakout-Board im Arduino-Stil (Bild: Intel)
Die Oberseite des Edison-Moduls ohne Abdeckung (Bild: Intel)

Das Wifi-Modul funkt mit 2,4 und 5 Ghz in den Standards 802.11 a/b/g/n. Das Bluetooth-Modul unterstützt den Standard in Version 4.0. Ob auch das Bluetooth Low-Energy-Protokoll unterstützt wird, ist nicht klar.

Der Edison benötigt zwischen 3,3 und 4,5 Volt. Der Strombedarf soll im Standby bei 13 mW liegen, mit aktivem Bluetooth bei 21 mW und mit aktivem Wifi bei 35 mW.

Die Stromversorgung und der Kontakt zur Außenwelt erfolgen über einen 70-Pin-Verbinder, der eine Reihe gängiger Schnittstellen (I2C, UART, SPI) und GPIO-Funktionen, inklusive PWM, zur Verfügung stellt.

Breakout-Boards

Intel bietet zwei verschiedene Arten von Breakout-Boards an: Das Intel Edison Breakout Board und das Intel Edison Board for Arduino.

Ersteres ist sehr einfach gehalten, kaum größer als das Edison-Modul selbst und hat zu den Pins des Moduls korrespondierende Lötlöcher im 0,1-Inch-Raster. Ergänzt wird es lediglich durch eine UART-zu-USB-Brücke, eine USB-OTG-Schnittstelle und einen Strom- und Batterieanschluss.

Anders das deutlich größere Arduino-artige Board: Es erinnert an den Intel Galileo. Neben den USB-Schnittstellen des einfachen Breakout-Boards hat es zwei USB 2.0-Host-Schnittstellen, einen Micro-SD-Card-Slot, den Stromanschluss und eben die charakteristischen Pin-Reihen für GPIO sowie analoge Eingänge im Arduino-Stil.

Software

Auf dem Atom-Prozessor soll das vom Intel Galileo bekannte Yocto-Linux laufen. Für den Quark ist im Dokument hingegen "RTOS" vermerkt. Ob das nur generisch für Real-Time-OS stehen soll oder für ein konkretes Betriebssystem, ist noch unklar. Anscheinend ist eine getrennte Programmierung möglich. Ob Microsofts Windows-Variante für den Intel Galileo auf dem Edison laufen wird, ist noch nicht bekannt.

Intels Variante der Arduino-IDE wird den Intel Edison mit dem Arduino-Breakout-Board ebenfalls unterstützen. Damit sollen auf dem Modul auch Arduino-Sketches laufen, ob allerdings die Geschwindigkeit der IO-Schnittstellen für eine halbwegs vollständige Kompatibilität ausreichend ist, muss sich noch zeigen.

Unabhängig davon scheint Intel diesmal stärker Profis zu adressieren, ein Dokument für die ersten Schritte zur Entwicklung auf dem Edison mit C bzw. C++ steht zur Verfügung.

Preis und Verfügbarkeit

Auf der Webseite von Makershed wird das Edison-Modul zusammen mit dem Breakout-Board im Arduino-Stil bereits für 107 US-Dollar gelistet. Bei Sparkfun gibt es das Edison-Modul einzeln für 50 US-Dollar, im Kit mit dem einfachen Breakout-Board für 75 US-Dollar und mit dem Board im Arduino-Stil für 100 US-Dollar. Des Weiteren will Sparkfun eigene Platinen und Breakout-Boards für das Edison-Modul anbieten.

Nachtrag vom 9. September 2014, 21:32 Uhr

Wir haben den Link und die Informationen über Sparkfun hinzugefügt.


eye home zur Startseite
daniel.ranft 10. Sep 2014

Dann schau dir mal Bild 4 an, da sieht man ganz gut die Relation zwischen der hellblauen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, Berlin
  2. Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG, Laupheim
  3. Scheidt & Bachmann System Service GmbH, Mönchengladbach bei Düsseldorf
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf Kameras und Objektive
  2. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Autonomes Fahren macht dumm

    Bierfuerst | 22:40

  2. Re: Smartphonespiele sind spaßig

    DetlevCM | 22:37

  3. Intel verschwindet bald aus den Haushalten

    sofries | 22:36

  4. MMO aus 2008

    devzero | 22:32

  5. Re: Gamer Smartphone?

    Neuro-Chef | 22:31


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel