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Intel Edison mit Augen und Kamera
Intel Edison mit Augen und Kamera (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

GPIO-Pins einfacher ansprechen

Im Galileo-Artikel haben wir ausführlich erklärt, wie die GPIO-Pins des Boards unter Linux angesprochen werden können. Das ist längst nicht so einfach wie mit den Funktionen digitalWrite&Co in Arduino-Sketches. Intel hat nun mit seinen neuen IDEs auch eine eigene Bibliothek vorgestellt, welche die Steuerung der Pins genauso einfach macht: MRAA. Laut Intel wurde die Buchstabenfolge des Namens willkürlich ausgewählt.

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Die Bibliothek kümmert sich darum, den Pins nach Arduino-Zählung auf den Boards den intern verwendeten Hardware-Pins zu zu ordnen und auch korrekt zu initialisieren. Dabei muss der Entwickler sich nicht darum kümmern, auf welchem der Intel-Boards das Programm läuft. Ein auf dem Edison kompiliertes Programm, welches an Pin 1 eine LED an- und ausschaltet, spricht auch auf dem Galileo-Board Pin 1 an, obwohl sich die Hardware-Umsetzung der Pins unterscheidet.

Es gibt nicht nur die einfachen Funktionen, wie digitale und PWM-basierte Schaltvorgänge auszulösen sowie analoge Eingabe einzulesen. Auch Daten können über die Bussysteme SPI und I2C versendet und empfangen werden.

Mit Github ein Blick in die Zukunft

MRAA steht auf Github im Quellcode zur Verfügung, sollte aber einfach aus Intels Package-Repository heraus installiert werden - es ist das einzige Package darin. Ein Blick in das Git-Repository lohnt aber trotzdem. Intel scheint den Einsatzzwecke der Bibliothek nicht auf seine Bastelrechner beschränken zu wollen. Es gibt bereits eine rudimentäre Unterstützung für Intels DE3815-Plattform. Dabei handelt es sich um ein lüfterloses NUC-System, um einen Single-Core-Atom mit 1,64 Ghz. Der entsprechenden Header-Datei zufolge soll dieses beziehungsweise ein zukünftiges System immerhin 18 ansteuerbare GPIO-Pins aufweisen.

Für den Einsatz in eigenen C/C++-Projekten stehen die notwendigen Header-Dateien zur Verfügung. Für Node.js und Python gibt es entsprechende Module.

Neben MRAA wird von Intel eine zweite Bibliothek bereitgestellt: UPM. Diese ist modular aufgebaut und bietet High-Level-Funktionen für Sensoren und Aktuatoren, allerdings sind diese typenspezifisch. Und die Dokumentation ist noch recht rudimentär.

 Yocto-Linux und IDEsAugen gerade aus! Oder nach links oder rechts 

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derdiedas 21. Nov 2014

Na ja - das Edison/Arduino Gespann ist nun so viel kleiner nicht. Das reine Edison Modul...

_speedy_ 21. Nov 2014

und vom USB-Stick? Von SD wäre natürlich genial und vielleicht besser Intel hier ja noch...

Zwangsangemeldet 20. Nov 2014

Irgendwie ist die Betonung des Sprechers im Video ... hmm, naja, seltsam. *Sehr* seltsam...



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